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	<title>Zimmerpflanzen Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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	<title>Zimmerpflanzen Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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	<item>
		<title>Orchideendünger</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/orchideenduenger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 07:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zimmerpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orchideen sind Schwachzehrer, kommen jedoch nicht gänzlich ohne Düngung aus. Handelsüblicher Dünger für Zimmerpflanzen ist für sie zu hoch dosiert, selbst bei einer starken Verdünnung. Zudem brauchen Orchideen noch weitere wichtige Inhaltsstoffe im Dünger neben Stickstoff, Kalium und Phosphor, die in gängigen Düngern zu finden sind, damit sie sich gut entwickeln können und üppig blühen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Orchideen sind Schwachzehrer, kommen jedoch nicht gänzlich ohne Düngung aus. Handelsüblicher Dünger für Zimmerpflanzen ist für sie zu hoch dosiert, selbst bei einer starken Verdünnung. Zudem brauchen Orchideen noch weitere wichtige Inhaltsstoffe im Dünger neben Stickstoff, Kalium und Phosphor, die in gängigen Düngern zu finden sind, damit sie sich gut entwickeln können und üppig blühen.</em></p>
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<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Ein hochwertiger Orchideendünger ist eine komplexe Zusammensetzung an verschiedenen Nährstoffen.</li>
<li>Nährstoffe sind immer nur in geringen Mengen enthalten, um eine Überdüngung zu vermeiden.</li>
<li>Flüssigdünger bevorzugt während der Blüte verwenden.</li>
<li>Während der Blüte im Abstand von zwei bis vier Wochen düngen.</li>
<li>Während der Ruhephase einmal einen festen Langzeitdünger verwenden.</li>
</ul>
</div></div>
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<h2>Bestandteile eines Orchideendüngers</h2>
<p>Stickstoff, Kalium und Phosphor sollten zwar in einem Orchideendünger enthalten sein, jedoch in einer sehr geringen Menge.<br />
Daneben sollten noch folgende Nährstoffe enthalten sein:</p>
<ul>
<li>Magnesium</li>
<li>Zink</li>
<li>Mangan</li>
<li>Eisen</li>
</ul>
<p>Im Vergleich zu anderen Düngern für Zimmerpflanzen sind diese Nährstoffe immer nur in geringen Mengen enthalten. Dadurch kommt es, wenn der Dünger verdünnt wird, nicht zu einer Überversorgung, die die Pflanzen sogar absterben lassen kann.</p>
<h2>Flüssiger oder fester Dünger</h2>
<p>Dünger für Orchideen gibt es in flüssiger oder fester Form etwa als Düngestäbchen. Wann welcher Dünger verwendet wird, hängt davon ab, in welcher Vegetationsphase sich die Orchidee befindet.<br />
Während die Pflanze nur Blätter hat, reicht ein Langzeitdünger in fester Form aus. Die Pflanzen befinden sich dann in einer Ruhephase, in der sie Kraft für neue Blütentriebe sammeln.<br />
Sobald sich die ersten Ansätze für Blütentriebe bilden, sollte man zu einem Flüssigdünger greifen. Der hat den Vorteil, dass die Nährstoffe bereits gelöst und dadurch sofort für die Pflanzen verfügbar sind. Während der gesamten Blütezeit sollte die Orchidee immer wieder mit Flüssigdünger versorgt werden, das fördert die Bildung weiterer Blüten und trägt auch dazu bei, dass gebildete Blüten lange halten.<br />
Einige Orchideenfreunde schaffen es sogar über Bestäubung die Bildung von Samen anzuregen oder sie züchten Ableger. Beides kostet der Pflanze sehr viel Kraft. Daher sollte man auch hier noch auf eine gute Nährstoffversorgung achten, wenn sie auch etwas reduzierter ausfällt als bei der eigentlichen Blüte.</p>
<h2>Düngeintervalle</h2>
<p>Die meisten Orchideen blühen vom Frühling bis zum Herbst. Während der Blüte sollte man im Abstand von zwei bis vier Wochen die Orchideen düngen. Dazu wird in das Gießwasser der flüssige Dünger gegeben. Anschließend werden die Orchideen darin getaucht, wie es auch bei anderen auf Bäumen sitzenden Orchideen üblich ist. Befinden sich die Pflanzen etwa auf speziellen Hängegestellen, können sie mit dem Wasser auch im Wurzelbereich besprüht werden.<br />
Terrestrische Orchideen werden normal wie Zimmerpflanzen gegossen.<br />
Während der Ruhephase wird ein fester Langzeitdünger verwendet. Meist ist es ausreichend, wenn die Pflanzen einmal im Jahr über die gesamte Ruhephase einmal gedüngt werden.<br />
Sollte die Orchidee erst kürzlich umgetopft worden sein, sollte man vier bis sechs Wochen auf eine Düngung verzichten. Das Substrat bietet in der Regel am Anfang ausreichend Nährstoffe, die mit dem Gießwasser gelöst werden. Zudem haben viele spezielle Substrate für Orchideen bereits einen Langzeitdünger integriert.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Düngung von Orchideen ist nicht aufwendig. Größtenteils kümmern Pflanzen, weil sie mit zu vielen Nährstoffen versorgt wurden. Wird ein geeigneter Dünger in der richtigen Dosierung eingesetzt, erfreuen die Orchideen mit einer langen und üppigen Blüte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Pflege von Amaryllis</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/die-pflege-von-amaryllis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 09:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmerpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amaryllis, auch als Ritterstern bekannt, sind für uns Boten der Adventszeit. Sie verschönern im Winter mit ihren üppigen Blüten unsere Zimmer. Wer eine der Pflanzen besitzen will, sollte sich den Lebenszyklus der Pflanze anschauen. Wie man sie dazu passend pflegt, erfahren Sie hier: Die Sache mit dem Namen Das, was wir heutzutage vor allem zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Amaryllis, auch als Ritterstern bekannt, sind für uns Boten der Adventszeit. Sie verschönern im Winter mit ihren üppigen Blüten unsere Zimmer. Wer eine der Pflanzen besitzen will, sollte sich den Lebenszyklus der Pflanze anschauen. Wie man sie dazu passend pflegt, erfahren Sie hier:</em></p>
<h2>Die Sache mit dem Namen</h2>
<p>Das, was wir heutzutage vor allem zur Weihnachtszeit im Gartenhandel verkauft bekommen, wird zwar als<a href="https://dutch-bulbs.com/de/amaryllis-und-hippeastrum-zwiebeln/"> Amaryllis</a> bezeichnet, ist aber eigentlich ein <strong>Ritterstern</strong>. Dass uns die Pflanze als beides bekannt ist, liegt an einer Auseinandersetzung von Botanikern. Beide Pflanzen sehen sich sehr ähnlich und stammen<a href="https://www.pflanzenfreude.de/amaryllis"> aus dem Süden Afrikas (Amaryllis) und dem Süden Amerikas (Ritterstern).</a> Weil man den Ritterstern erst nach der echten Amaryllis entdeckt hat, hat man ihn <strong>aufgrund der Ähnlichkeit</strong> der Gattung Amaryllis zugeordnet.</p>
<p>Erst <strong>1987</strong> <strong>wurde er wieder aus der Gattung ausgegliedert</strong>. Grund dafür sind einige botanische Merkmale, die die beiden Pflanzen voneinander unterscheiden und die jahrelang zu Diskussionen darüber geführt haben, was nun wo hingehört. Was jetzt unter Botanikern geklärt ist, ist bei uns Hobbygärtnern noch nicht angekommen. Für uns ist und bleibt der Ritterstern eine Amaryllis. Deswegen wird er im weiteren Verlauf des Textes auch als solche bezeichnet.</p>
<h2>Lebenszyklus Amaryllis</h2>
<p>Die Pflanze stammt aus einer heißen Gegend mit wechselnden Phasen von <strong>Regen- und Trockenzeiten</strong>. Dadurch hat sie einen anderen Blührhythmus als andere Pflanzen.</p>
<ul>
<li>Von <strong>Dezember bis Februar</strong> hat sie ihre <strong>Blühphase</strong>.</li>
<li>Sie wird gefolgt von einer <strong>Wachstumsphase</strong> im <strong>Frühjahr und Sommer</strong>.</li>
<li>Ab <strong>August</strong> beginnt eine <strong>Ruhephase</strong> bis zum Winter.</li>
</ul>
<p>Im Winter zeigt die Zwiebel <strong>nach 5 bis 8 Wochen ihre ersten Blüten</strong>. Sie mögen es <strong>hell</strong>, aber nicht zu warm. <strong>20 Grad Celsius</strong> sind die Obergrenze. Im Februar sind die Blüten verwelkt. Man <strong>schneidet sie mit Stiel ab</strong>. Wichtig ist, dass man die <strong>Blätter der Amaryllis</strong> dran lässt. Sie versorgen die Zwiebel weiterhin mit Energie. <strong>Dünger</strong> unterstützt sie in der Wachstumsphase, die jetzt folgt.</p>
<p>In der Phase zwischen <strong>März und April</strong> kann man <strong>alle drei Wochen</strong> düngen. Die Amaryllis entwickelt nun große Blätter und darf auch gerne <strong>im Wärmeren </strong>stehen. Wenn die Blume zwischen <strong>Mai und Juli</strong> alle <strong>1 bis 2 Wochen gedüngt</strong> und mit <strong>Tageslicht und Wasser</strong> versorgt wird, entstehen in der Zwiebel bereits prächtige Blüten für die nächste Blühphase.</p>
<p><strong>Ab August welken die Blätter</strong>. Keine Sorge! Das ist die <strong>Ruhephase</strong> der Pflanze, ab jetzt wird nicht mehr gedüngt. Die eingetrockneten Blätter kann man <strong>abschneiden</strong>. Die Zwiebel bleibt in der Erde, bei circa <strong>15 Grad</strong> und sie darf zurück <strong>in dunkle Zimmer</strong> oder unter eine Abdeckung.</p>
<p>Als Vorbereitung auf die Blühphase kann man die <strong>Amaryllis-Zwiebel im November in frische Blumenerde umtopfen</strong>. Dabei schaut man, ob sie <strong>Brutzwiebeln</strong> gebildet hat. Diese Auswüchse kann man abnehmen und zur <strong>Vermehrung</strong> separat einpflanzen. Die neugebildeten Zwiebeln brauchen aber <strong>mehrere Jahre</strong>, bis sie selbst Blütenstiele bilden können. Wer talentiert darin ist, die Amaryllis zu vermehren, kann sie als<a href="https://terrasse-und-garten.net/blumen-aus-dem-eigenen-garten-verschenken/"> Blumengeschenk</a> aus eigener Pflege weitergeben.</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Hat die Amaryllis im Dezember wieder einen Blütenstiel gebildet, sollte man <strong>sie regelmäßig etwas drehen</strong>, damit er gerade wächst.</p>
<h3><strong>Amaryllis pflanzen</strong></h3>
<p>Die Amaryllis ist in der Regel eine <strong>Zimmerpflanze</strong>. Ihre <strong>optimale Einpflanzphase ist im Oktober</strong>. Daher bekommt man zu dieser Zeit bevorzugt die <strong>Zwiebeln</strong> der Pflanze verkauft. Sie sind die Überdauerungsorgane der mehrjährigen Pflanze, aus der jedes Jahr neue Triebe wachsen können.</p>
<p>Man pflanzt sie in Töpfe, aber nur so tief in die Erde, dass sie <strong>zur Hälfte bedeckt</strong> ist. Der Abstand zwischen Zwiebel und Topfrand sollte <strong>nicht größer als 5 cm </strong>sein. Der Topf kann auf einen Unterteller gesetzt werden. Über ihn gießt man die Erde nun leicht an und stellt den Topf bei <strong>16 bis 18 Grad </strong>an einen <strong>dunklen Ort</strong> oder bedecken sie mit lichtundurchlässigen Aufsätzen.</p>
<h3><strong>Amaryllis gießen</strong></h3>
<p>Während nur die <strong>Zwiebel</strong> in der Erde ist, wird sie nur <strong>leicht feucht gehalten</strong>. Sobald sich nach circa zwei Wochen ein <strong>Blütenschaft</strong> zeigt, kann man die Amaryllis an einen <strong>hellen Platz</strong> stellen. Dann kann man auch die <strong>Wassermengen steigern</strong>, die man gießt. Wenn sich die gebildete <strong>Blütenknospe</strong> öffnet, gießt man <strong>noch mehr</strong>.</p>
<h3><strong>Amaryllis düngen</strong></h3>
<p>Das erste Mal düngt man die Pflanze, <strong>nachdem sich die Blütenknospe geöffnet hat</strong>. Zum Ende ihrer Wachstumsphase hin, <strong>spätestens im August</strong>, hört man damit wieder auf, da die Amaryllis nun in ihre Ruhephase geht und erst einmal nicht weiterwächst.</p>
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