Blumen aus dem eigenen Garten verschenken

Blumen aus dem eigenen Garten
Foto: unforbiddenyet via Twenty20

Die Blumen aus dem eigenen Garten geben nicht nur ein schönes, sondern auch ein persönliches Geschenk ab, über das sich der oder die Beschenkte zu jeder Gelegenheit freuen kann. Ob zum Geburtstag, zur Hochzeit oder um sich für die Einladung zum Essen zu bedanken, ein selbst gebundener Blumenstrauß drückt Wertschätzung und Zuneigung aus. Passende Grußkarten oder Vorlagen gibt es dazu auf vielen Seiten im Internet, zum Beispiel auch auf Gutscheinspruch.de.

Die richtige Blume für jeden Anlass

Die Sprache der Blumen ist eine komplexe, vielseitige Sprache. Jeder Blume wird eine eigene Bedeutung zugemessen. So gilt die Rose bekanntermaßen als Blume der Liebe und wird gerne für romantische Gesten verwendet. Die Sonnenblume strahlt Fröhlichkeit und Wärme aus und macht ihrem Namen damit alle Ehre. Das Vergissmeinnicht symbolisiert Treue und Verbundenheit und ist sowohl im Freundes- als auch im Familienkreis ein beliebtes Mitbringsel.

Für jedes Gefühl, für das man nicht die richtigen Worte findet, gibt es eine Blume, die es ausdrückt. Häufig kann man im eigenen Garten fündig werden und lernt so gleich auch noch etwas über die Blumen und ihre tieferen Bedeutungen dazu.

Zu Ostern lassen sich wunderschöne frühlingshafte Gestecke aus Osterglocken, Tulpen, Krokussen und Narzissen fertigen. Doch auch zu Weihnachten, in der Jahreszeit, die nicht für schön blühende Blumen bekannt ist, gibt es einige, die es sich zu verschenken lohnt. Zum Beispiel Amaryllis, Christrosen oder Orchideen.

Im Sommer bereiten das Zusammenstellen und Kombinieren der eigenen Gartenblumen wohl am meisten Freude. Eine bunte Auswahl erschwert die Wahl. Der strahlende Sonnenhut, die zarte Glockenblume oder die vielseitige Schafgarbe geben prächtige Hauptblumen für selbstgebundene Sträuße ab.

Schöne Blumensträuße selbst binden

Die Blumen sind das wichtigste an einem prächtigen Strauß, aber ein wenig handwerkliches Geschick und Materialien gehören ebenfalls dazu, um ein schönes Ergebnis zu erhalten.

Wer einmal einen professionell gebundenen Blumenstrauß gekauft hat, weiß, dass er sich nicht nur durch ausgewählte Blumen, sondern auch durch dazu passendes Schnittgrün auszeichnet. Schleierkraut, Wolfsmilch oder Kräuter wie Salbei eignen sich hervorragend als Ergänzung und lockern den Strauß auf.

Mit einer Blumen- oder Gartenschere werden die ausgewählten Blumen abgetrennt. Der Schnitt wird am besten schräg angesetzt, um die Fläche zu vergrößern, mit dem die Blume Wasser aufnehmen kann. Störende Blätter werden entfernt.

An Blumen, die noch nicht vollständig blühen oder noch geschlossen sind, hat der oder die Beschenkte länger Freude.

Wenn man die Grundform gefunden hat, kann man die ein oder andere Blume noch umstecken, ehe man den Strauß fest zusammenbindet. Dabei sollte man darauf achten, dass sich der obere Teil des Straußes dennoch schön auffächert. Die Blumen sollten nicht eng aneinandergepresst sein.

Blumendraht eignet sich gut, um den Strauß in Form zu halten. Um das Geschenk ansehnlicher zu machen, kann der Draht mit einer schönen Schleife oder einem bunten Band verdeckt werden.

Am Ende können die Stiele einheitlich gekürzt werden. So passen sie später besser in eine Vase.

Traditionell werden Blumensträuße übrigens aus einer ungeraden Anzahl Blumen gebunden. Aus Aberglauben verzichtet man jedoch gerne auf einen Strauß, der aus 13 Blumen besteht.

So hält der Strauß besonders lange

Natürlich sollten die frisch geschnittenen Pflanzen möglichst bald ihren Weg in eine wassergefüllte Vase finden, um lange mit ihrer Schönheit zu erfreuen. Lauwarmes Wasser ist hier die bessere Wahl.

Mittel, die die Blumen länger haltbar machen, indem die Bakterienbildung im Wasser reduziert wird, gibt es kostengünstig beim Floristen zu kaufen und kann ansprechend verpackt zum Blumenstrauß dazu geschenkt werden. Das regelmäßige Wechseln des Wassers trägt ebenfalls dazu bei, dass die Blumen nicht allzu schnell verwelken.

Wer länger unterwegs ist, sollte die Blumen vor zu hohen oder tiefen Temperaturen schützen. Papier schützt die Blüten, während feuchte Tücher die Schnittstellen mit Wasser versorgen.