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	<title>Vogelwelt Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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	<title>Vogelwelt Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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	<item>
		<title>Vogelhaus selbst bauen</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/vogelhaus-selbst-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2021 08:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Vogelhaus selbst bauen &#8211; das klingt nach einer schönen Beschäftigung. Mit dem richtigen Werkzeug, passenden Materialien und Freude am Basteln klappt das auf Anhieb. Wer ein spannendes Projekt allein oder mit der Familie umsetzen und dabei Tier sowie Umwelt schützen, sollte jetzt weiterlesen. Das braucht man für den Bau eines Vogelhauses Verbraucher habe die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Vogelhaus selbst bauen &#8211; das klingt nach einer schönen Beschäftigung. Mit dem richtigen Werkzeug, passenden Materialien und Freude am Basteln klappt das auf Anhieb. Wer ein spannendes Projekt allein oder mit der Familie umsetzen und dabei Tier sowie Umwelt schützen, sollte jetzt weiterlesen.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Vogelhäuser eignen sich zum Nisten und als Futterstelle.</li>
<li>Das richtige Futter sowie ein geschützter Aufstellort sind wichtig.</li>
<li>Ein gutes Vogelhaus muss nicht teuer sein.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Das braucht man für den Bau eines Vogelhauses</h2>
<p>Verbraucher habe die Möglichkeit, einen fertigen Bausatz im Netz oder lokal zu erwerben. Dieser beinhaltet meistens nebst einer Anleitung auch alle benötigen Materialien und manche Werkzeuge. Alternativ dazu baut man das Haus komplett selbst &#8211; sämtliche Hilfsmittel und Materialien bekommt man für kleines Geld im Baumarkt sowie online.</p>
<h3>Diese Werkzeuge sind unverzichtbar für das neue Vogelhaus:</h3>
<ul>
<li>Hammer</li>
<li>Pinsel</li>
<li>Schraubenschlüssel</li>
<li>Schraubendreher (in verschiedenen Größen)</li>
<li>Werkzeuge zum Fräsen, Bohren der Löcher etc.</li>
<li>Multifunktionsgerät</li>
<li>kleine Säge</li>
</ul>
<h3>Zusätzlich werden die folgenden Hilfsmittel benötigt:</h3>
<ul>
<li>Nägel</li>
<li>Schrauben</li>
<li>Klebstoff</li>
</ul>
<h3>Materialien für den Bau des Hauses braucht man auch:</h3>
<ul>
<li>Farbe</li>
<li>Lack</li>
<li>Holz (Kiefer, Buche, Lärche oder Fichte)</li>
</ul>
<p>Der Preis von verschiedenen Holzsorten variiert. Wer zu weniger hochwertigem Holz greift, muss mit einer kürzeren Haltbarkeit rechnen oder Holzsorten wie Kiefer und Buche besonders gewissenhaft lackieren sowie imprägnieren.</p>
<p>Die Wahl des Holzes ist auch eine Frage des Geschmacks. Soll sich das Haus in die Umwelt nahtlos einfügen oder als optisches Highlight herausstechen? Wer nicht mit der Maserung oder der Farbe des gewählten Holzes zufrieden ist, kann das ganze Haus am Ende in einer Farbe der Wahl anstreichen.<br />
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<div class="shadow-mint">
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008080;"><span style="font-size: 22px;">Ein wunderschönes Vogelhaus selbst bauen, mit Fertigbauteilen?</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Bausätze zum Zusammenbauen &#8211; hier eine schöne Auswahl</p>
<p style="text-align: center;">kindgerechter Zusammenbau &#8211; kein Zuschneiden von Holzteilen nötig</p>
<p style="text-align: center;">
</div>
<div class="su-spacer" style="height:30px"></div>
<h2>Gründe für den Eigenbau eines Vogelhauses</h2>
<p>Verbraucher können fertige Häuser im Baumarkt oder im Zoofachhandel ohne Probleme kaufen. Was auf den ersten Block so bequem wirkt, ist auf den zweiten Blick keine gute Idee.</p>
<p>Man nimmt sich die ganze Freude, welche bei der Planung und dem Bau eines eigenen Vogelhauses entsteht. Individuell gefertigte Häuser sind deutlich schöner anzusehen, weil sie genau die Merkmale mitbringen, welche sich der Besitzer wünscht.</p>
<p>Ein weiteres Problem bei fertigen Vogelhäusern: Sie sind häufig aus minderwertigem Holz gefertigt, um Kosten zu sparen. Manchmal ist das Holz sogar gänzlich unbearbeitet. Weist das Holz Splitter auf, Nägel schauen heraus oder es trotzt nicht dem Wetter, hat man nicht lange etwas von dieser Anschaffung. Zum einen können sich die Vögle aufgrund der schlechten Verarbeitung verletzten und zum anderen vermodert das Haus mit der Zeit.</p>
<p>Passanten, Nachbarn und Besucher werden das neue Vogelhaus sehen und bestimmt nachfragen, wo der Besitzer dieses herhat. Kann man dann mit stolz geschwellter Brust verkünden, dass es sich um ein selbst entworfenes und gebautes Haus handelt, ist das ein großartiges Gefühl.</p>
<p>Es handelt sich um einen schönen Zeitvertreib, der selbst für Ungeübte nicht zu anspruchsvoll ist. Das macht den Bau des eigenen kleinen Vogelhauses zu einem schönen Projekt, das der ganzen Familie in Erinnerung bleibt.</p>
<h3>Offenes Vogelhaus &#8211; Vorteile und Nachteile im Überblick</h3>
<p>Wer zu einem offenen Vogelhaus greift, der sichert die Versorgung mit Nahrung &#8211; mehr aber auch nicht. Ein Dach und vier Stützen sorgen dafür, dass das Futter vor Niederschlag geschützt ist. Aufgrund der fehlenden Wände kann das Futter jedoch verschmutzt, feucht werden und von starkem Wind verweht werden.</p>
<p>Das offene Vogelhaus besteht meistens nur aus einem Dach, einem Boden und einem Standfuß oder einer Aufhängung. Die Vögel werden sich hier immer nur kurz niederlassen, schnell ein paar Körner picken und wieder verschwinden. Zu groß ist die Gefahr, dass ein natürlicher Fressfeind sie an der Futterstelle antrifft.</p>
<p>Ein offenes Vogelhaus bringt auch Vorteile mit sich: Man kann es besonders einfach sowie schnell bauen. Die Pflege und Wartung macht kaum Aufwand. Zudem gibt es keine Wände oder andere Trennelemente, welche den Blick auf die Vögel versperren könnte. Will man die Tiere zum Beispiel vom Fenster aus beobachten, zahlt sich das offene Haus aus.</p>
<h2>Das geschlossene Vogelhaus: mehr Komfort, schlechtere Sicht</h2>
<p>Wer den Vögeln ein Maximum an Komfort und Sicherheit bieten möchte, baut ein geschlossenes Vogelhaus.</p>
<p>Leider sieht man die Vögel im Inneren eines teilweise oder komplett geschlossenen Hauses schlecht. Zudem muss man etwas mehr Zeit sowie Mühe in den Bau investieren. Die Türen und eventuell Fenster werden separat in die Außenteile gesägt.</p>
<p>Große Vögel passen manchmal nicht in das geschlossene Vogelhaus hinein. Sie werden es wahrscheinlich trotzdem versuchen und können dabei das Haus mit den Krallen und Schnäbeln in Mitleidenschaft ziehen.</p>
<p>Die Wartung eines geschlossenen Vogelhauses macht ein wenig mehr Aufwand, weil man den Zustand nicht bereits vom Fenster aus sieht, sondern extra hinausgehen muss. Zudem braucht man entweder eine kleine Taschenlampe oder man bringt das Dach von Anfang an so an, dass man es einfach abheben kann. In jedem Fall ist es etwas schwieriger, im Dunklen Verschmutzungen, Futterreste und Insekten aufzuspüren.</p>
<p>Ein geschlossenes Vogelhaus dient nicht nur der Fütterung, sondern es kann auch passieren, dass sich Vögel hier längere Zeit niederlassen. Fangen die Vögel an zu nisten, ist das für Beobachter spannend. Den Sinn und Zweck, möglichst viele Vögel zu ernähren, würde das Haus in diesem Fall jedoch verfehlen. Wer gerne sehen möchte, wie die Tiere nisten, muss daher gegebenenfalls einen separaten Nistkasten installieren.</p>
<h2>Die Kosten für ein Vogelhaus</h2>
<p>Je besser die Qualität sein soll, desto teurer wird das neue Vogelhaus. Dieser Grundsatz gilt nicht nur beim Kauf fertiger Häuser oder beim Bauen mithilfe von Bausätzen, sondern insbesondere beim kompletten Eigenbau.</p>
<p>Gerade beim Material Holz sollten zukünftige Vogelhausbesitzer nicht sparen. Zum einen müssen die Holzsorten resistent gegenüber Feuchtigkeit sowie Schmutz sein und zum anderen lange haltbar sowie optisch ansprechend. Sehr günstige Holzsorten können diese Ansprüche nur erfüllen, wenn man sie entsprechend behandelt. Auch das kostet Geld.</p>
<p>Generell lohnt es sich, wenn man die Preise für Werkzeuge, Lacke, Farben, Hölzer und sonstige Hilfsmittel genau vergleicht. Meistens wird es günstiger, je mehr Material man auf einmal kauft. Braucht man allerdings die Hälfte des Gebindes nicht, zahlt sich der günstigere Preis pro Stück oder Gramm nicht aus!</p>
<p>Sehr günstige Vogelhäuser lassen sich bereits für Kosten um die 20 Euro bauen. Das setzt allerdings voraus, dass das Werkzeug sowie Schrauben und Co. bereits vorhanden sind und man nur noch das Material braucht.</p>
<p>Muss man hingegen das eine oder andere Werkzeug erst noch kaufen oder beispielsweise das Sägeblatt auswechseln, kann sich der Preis schnell vervielfachen. Die Kosten zahlen sich in jedem Fall aus, weil man sich beim Blick aus dem Fenster jederzeit über das Vogelhaus freuen wird. Handelt es sich nicht um ein Allerweltsmodell, macht das Beobachten der Vögel noch mehr Spaß!</p>
<h2>Das Vogelhaus im eigenen Garten &#8211; wo man es aufstellt und wie man es einrichtet</h2>
<p>Im Prinzip kann man das Vogelhaus überall dort aufstellen, wo es einem gefällt. Sieht man den Eigenbau gut von einem Fenster oder der Terrasse aus, klappt die Beobachtung der Vögel besser &#8211; auch in der kalten Jahreszeit.</p>
<p>Das Vogelhaus sollte am besten an einer Stelle stehen, an welchem es vor Wind geschützt ist. Dieser Anforderungen werden zum Beispiel nahe einer Hauswand, hinter einem Windschutz oder unter einem passenden Baum erfüllt.</p>
<p>Wichtig ist zudem, dass sich das Vogelhaus dort befindet, wo Katzen, Marder oder Greifvögel nicht so einfach hinkommen. Sie würden eine Gefahr für die Vögel darstellen, könnten diese verletzten und halten manch ängstliche Artgenossen vielleicht sogar davon ab, das Haus überhaupt zu besuchen.</p>
<p>Einrichten im klassischen Sinne muss man das Vogelhaus nicht. Vielmehr geht es darum, dass es so gewartet und befüllt wird, dass Vögel viel Futter finden und sich keine Krankheitserreger ausbreiten.</p>
<p>Das Futter sollte jeden Tag kontrolliert und aufgefüllt werden. Außerdem werden Wände, der Boden, der Eingang und das Dach kontrolliert. Entdeckt man Absplitterungen oder defekte Stellen, werden diese sofort glattgeschliffen oder anderweitig repariert.</p>
<p>Befindet sich Kot im Inneren oder auf dem Haus, wird dieser umgehend entfernt. Gleiches gilt für tote Insekten, Schalen oder verdorbenes Futter. Wer nicht auf die Hygiene achtet, läuft Gefahr, dass sich Schädlinge einnisten, welche den Vögeln schaden könnten.</p>
<h2>Das richtige Futter für das neue Vogelhaus</h2>
<p>Nicht nur das Vogelhaus sollte artgerecht gebaut sowie sauber sein, sondern auch das Futter muss gewisse Anforderungen an Qualität und Zusammensetzung erfüllen.</p>
<p>Bereits vor oder direkt nach dem Kauf und vor dem Einfüllen in das Haus muss das Futter kontrolliert werden. Befinden sich Insekten, Larven, Eier oder Gespinste in dem Futter? Dann ist es eventuell von Schädlingen befallen und sollte sofort entsorgt oder gar nicht erst gekauft werden. Auf Verunreinigungen und Schimmel wird das Futter &#8211; speziell nach einer längeren Lagerung &#8211; ebenfalls gründlich durchsucht.</p>
<p>Viel Abwechslung in Sachen Futtersorte ist wichtig, damit möglichst viele Vogelarten sich bedienen können und es zu keinem Mangel kommt. Neben Haferflocken, Meisenknödel und Weichfutter dürfen auch frisches Obst sowie Kleie gefüttert werden.</p>
<h2>Was ein Vogelhaus in Sachen Natur- und Tierschutz leisten kann</h2>
<p>Das Vogelhaus ist für zweierlei Dinge nützlich: Die Vögel finden hier Futter und sie können hier innerhalb einer geschützten Umgebung nisten sowie die Jungen großziehen. Es bietet sich an, dass sich Vogelhausbauer überlegen, welchem Zweck das Vogelhaus dienen soll. Meistens ergibt es mehr Sinn, es als Futterstelle zu nutzen, weil man hier die Vögel beobachten kann.</p>
<p>Das Vogelhaus in Form einer Futterstelle sorgt für eine ausreichende Zufuhr an Nahrung, wenn die Vögel im Winter sowie Herbst andernorts nicht viel Futter finden. Vor allem in Europa dient immer mehr verfügbar Fläche dazu, Siedlungen sowie Industriegebiete zu bauen. Die natürlichen Futterquellen für Vögel werden dabei zerstört.</p>
<p>Auch die weit verbreitete Monokultur ist ein echtes Problem für die Vögel. Sowohl verschiedene Pflanzenart an als auch Vogelarten werden verdrängt, weil sie nicht mehr den passenden Lebensraum finden. Mit einem artgerechten Vogelhaus kann man den Vögeln helfen, auch in der kalten Jahreszeit hierzulande Fuß zu fassen.</p>
<h2>Das Vogelhaus zum Nisten &#8211; eine spannende Variante</h2>
<p>Wer das Vogelhaus nicht nur als Futterstelle nutzen möchte, kann ein Vogelhaus extra zum Nisten bauen. Das ist speziell für Kinder spannend, welche das Brutverhalten und die Aufzucht von Jungvögeln meistens nur aus dem Fernsehen kennen.</p>
<p>In Nistkästen oder anderen geeigneten Vogelhäusern finden die Vögel übrigens nicht nur im Frühling einen Platz für den Nestbau und die Brut, sondern auch im Winter einen willkommenen Unterschlupf. Hier können sie sich geschützt vor Kälte und Fressfeinden aufhalten. Eine schöne Vorstellung!</p>
<h3>Diese Kriterien muss ein langlebiges Vogelhaus erfüllen</h3>
<p>Es geht nicht darum, dass das neue Vogelhaus sehr komplex aufgebaut ist oder aus verschiedenen Räumen mitsamt verschnörkelter Fenster, Treppen oder sonstiger Details besteht. Die Vögel wissen es eher zu schätzen, wenn das Häuschen innen so übersichtlich und großzügig wie möglich gestaltet wird. Auch beim Reinigen und Warten zahlt sich eine gewisse Einfachheit aus!</p>
<p>Trotzdem müssen gewissen Anforderungen erfüllt sein, damit man das neue Haus lange nutzen kann. Das Vogelhaus muss leicht zu reinigen sein, darf nicht zum Modern oder Schimmeln neigen und sollte stabil sowie sicher stehen. Kommt ein starker Wind, sollte es nicht sofort umfallen oder &#8211; sofern es sich um eine Aufhängung handelt &#8211; abreißen und herunterfallen.</p>
<p>Das Material für das Vogelhaus sollte natürlich ungiftig sein. Gleiches gilt, falls man das Haus nachbehandelt, um es zu gestalten oder vor Feuchtigkeit zu schützen. Anstelle von giftigen Lacken verwendet man solche Produkte, welche sich zum Beispiel für das Holzspielzeug von Säuglingen eignen. Eine natürliche, günstige Alternative: Leinöl. Dieses kann man in dünnen Schichten auf das Holz auftragen. Es versiegelt auf natürliche Weise.</p>
<p>Das Vogelhaus muss ausreichend groß sein, damit verschiedene Vogelarten hineinpassen und auch mehrere Vögel gleichzeitig fressen können. Der Boden muss dazu mindestens 15 mal 15 Zentimeter messen. Je höher die Wände, desto angenehmer für große Vögel!</p>
<p>Das Loch oder die eingesägte Tür sollte ebenfalls so groß und breit sein, dass sich die Vögel nicht verletzen. Zudem ist es wichtig, dass die Tür nicht direkt am Boden beginnt, sondern lieber ein bis zwei Zentimeter weiter oben. So wird es Mardern erschwert, dass sie mit der Tatze nach innen greifen, um Vögel zu jagen oder die Brut zu verletzen.</p>
<h2>Fazit: Individuelles Vogelhaus als Schmuckstück für den Garten, Terrasse oder Balkon</h2>
<p>Mithilfe obiger Inspirationen wird es gelingen, ein eigenes kleines Vogelhaus zu bauen. Wer das gerne möchte, kann es anschließend noch individuell gestalten und dann im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon platzieren. Darüber freuen sich sowohl die Vögel als auch der Bauherr. Die Tiere bei ihrem Besuch zu beobachten, macht nämlich viel Freude!</p>
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<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008080;"><span style="font-size: 22px;">Ein wunderscönes Vogelhaus selbst bauen, ohne Holz zuzuschneiden?</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Bausätze zum Zusammenbauen &#8211; hier eine schöne Auswahl</p>
<p style="text-align: center;">kindgerechter Zusammenbau &#8211; kein Zuschneiden von Holzteilen nötig</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nistkasten Kamera &#8211; spannende Momente beobachten</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/nistkasten-kamera-spannende-momente-beobachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 15:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur professionelle Ornithologen auch Naturfreunde im Hobbybereich haben ein großes Interesse, das Leben einer Vogelfamilie und  insbesondere die Aufzucht der Jungen im Detail zu beobachten. Ein sehr nützliches Hilfsmittel zur Vogelbeobachtung ist dabei ein Nistkasten, welcher mit einer Kamera ausgestattet ist. So kann das Leben in einem Nistkasten ununterbrochen verfolgt werden, ohne dass die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur professionelle Ornithologen auch Naturfreunde im Hobbybereich haben ein großes Interesse, das Leben einer Vogelfamilie und  insbesondere die Aufzucht der Jungen im Detail zu beobachten. Ein sehr nützliches Hilfsmittel zur Vogelbeobachtung ist dabei ein Nistkasten, welcher mit einer Kamera ausgestattet ist. So kann das Leben in einem Nistkasten ununterbrochen verfolgt werden, ohne dass die <a href="/vogelwelt-garten/">Vögel</a> in ihrem natürlichen Verhalten beeinflusst oder gestört werden.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2><strong>Was sind Nistkasten Kameras?</strong></h2>
<p>Um zu sehen, was in einem Nistkasten vor sich geht, ist eine Nistkastenkamera notwendig, denn das einfache Öffnen des bewohnten Nistkastens verschreckt die Bewohner und kann sie im schlimmsten Fall komplett vertreiben.</p>
<p>Eine Nistkastenkamera ist eine besonders kleine Kamera, welche mittels eines Weitwinkelobjektivs und der Möglichkeit einer Fokussierung im Bereich zwischen 15 und 20 cm, das Innere des Nistkastens zu jeder Tages- und Nachtzeit auf ein Bildbetrachtungsgerät wie Laptop, Computer, TV oder Handy projiziert.</p>
<p>Neben bereits fertig konfektionierten Nistkästen mit integrierter Kamera, kann auch eine Vogelbeobachtungskamera in einen bestehenden Nistkasten eingebaut werden. Dies erfordert jedoch einiges an handwerklichem Geschick. Außerdem muss beachtet werden, dass der Nistkasten ausreichend gross ist, damit die Kamera nach Installation den Vögeln noch genug Platz im Inneren lässt.</p>
</div></div>
<h2><strong>Was ist beim Kauf einer Nistkasten Kamera wichtig?</strong></h2>
<p>Nistkästen mit Kameras sind in jedem Tierbedarfhandel erhältlich, aber auch in gut sortierten Baumärkten und bei den meisten großen Online-Shops findet man verschiedene Modelle zu moderaten Preisen.</p>
<p>Da jede Vogelart eine andere Art Nistkasten bevorzugt, sollten vor der Anschaffung eines Nistkastens mit Kamera die Vögel, welche im Garten ihre Heimat gefunden haben beobachtet werden. Die meisten bei uns beheimateten Gartenvögel nisten gern in geschlossenen Nistkästen. Viele Meisen-Arten benötigen dabei eine Einflugöffnung von rund 26mmm. Sperling, Kleiber und Rotschwanz sind etwas größer und brauchen bereits eine Öffnung von 32 bis 34 mm. Spechte und Stare sogar schon 45 mm.</p>
<p>Weiterhin ist, beim Kauf einer Nistkastenkamera, die Kompatibilität zu dem heimischen TV, Laptop, Handy oder Computer wichtig. Einige Modelle verfügen dafür über ein ausreichend langes Kabel, welches mit einem entsprechenden Stecker an das Endgerät angeschlossen wird. Andere Kamera-Typen verbinden sich per WLAN mit dem Bildbetrachtungsgerät.</p>
<p>Die verschiedenen Nistkastenkameras unterscheiden sich hinsichtlich der Handhabung und Qualität nur marginal. Die meisten der erhältlichen Produkte sind bezüglich Bild- und Tonqualität als sehr gut einzustufen. Das Handling einer solchen Vogel-Beobachtungskamera ist durchgehend äußerst einfach und intuitiv.</p>
<p>Generell haben Nistkasten-Kameras einen Infrarotsensor, der eine Bildaufnahme auch in dunklen Räumen ermöglicht. Das Infrarotlicht ist für Mensch und Tier nicht sichtbar und daher keineswegs störend. Viele Nistkasten Kameras haben eine zusätzliche Audiofunktion.</p>
<h2><strong>Der optimale Standort für die Nistkasten Kamera</strong></h2>
<p>Ob ein einfacher Nistkasten oder ein Nistkasten mit Kamera aufgestellt werden soll, folgende Kriterien sind unbedingt für die Standortwahl zu beachten:</p>
<ul>
<li>Der Nistkasten sollte in einer ruhigen Ecke des Gartens in ca. 2-3 Metern Höhe, gut gesichert angebracht werden</li>
<li>Werden die Nistkästen an Bäumen angebracht, müssen Aluminiumnägel oder eine ummantelte Drahtschlinge zur Befestigung benutzt werden, um den Baum nicht zu beschädigen</li>
<li>Zu anderen Nistkästen ist ein Abstand von 10 Metern einzuhalten</li>
<li>Das Einflugloch zeigt gen Osten/Südosten, die Einflugschneise sollte frei und der Nistkasten gegen extreme Wettereinflüsse (sonne, Regen) geschützt sein</li>
<li>Ein Nistkasten muss gerade oder leicht nach vorne geneigt angebracht werden und darf nicht schaukeln</li>
<li>Natürliche Fressfeinde der Vögel, wie Marder, Katzen o.ä. sind fernzuhalten</li>
</ul>
<p>Ein Nistkasten mit Kamera benötigt zusätzlich eine Stromversorgung, die meisten Modelle verfügen über ein ca. 30 Meter langes Stromkabel. Diese Stromzufuhr sollte gut gegen Regen geschützt werden.</p>
<p>Außerdem gilt es für eine reibungslose Bildübertragung, entweder die WLAN-Reichweite zu beachten oder die Länge des Kabels, welche für die Verbindung zum Bildbetrachtungsgerät vorgesehen ist.</p>
<p>Nistkasten Kameras lassen sich übrigens auch sehr gut für die Beobachtung von Nagetieren wie <a href="https://meerschweinchen-haltung.com/">Meerschweinchen</a> oder Hamstern, aber auch <a href="/igelhaus-kaufen-finden-sie-das-perfekte-igelhaus/">im Igelhaus</a> einsetzen.</p>
<h2><strong>Nützliches Zubehör</strong></h2>
<p>Manche Kameras besitzen eine integrierte Speicherkarte. So kann das Geschehen im Nistkasten aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt betrachtet werden.</p>
<p>Einige Modelle ermöglichen eine Sendung von Benachrichtigungen auf das Smartphone, ausgelöst durch eine Bewegung im zu beobachtenden Areal.</p>
<p>Neben der klassischen  Stromversorgung per Stromkabel, greifen einige Modelle auf die Versorgung per Powerbank und USB-Kabel zurück. Die Powerbank, sollte wie das Stromkabel gut gegen Regen geschützt werden,  dafür sind von einigen Anbietern spezielle Kunststoffboxen erhältlich.</p>
<p>Auch das Betreiben der Kamera mittels Sonnenenergie über Solarmodule ist bei bestimmten Anbietern möglich.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Nistkästen <a href="/">im eigenen Garten</a> unterstützen den Schutz der <a href="/lebensraum-garten/vogelwelt/">heimischen Vogelarten</a>, durch die Bereitstellung zusätzlicher Brutmöglichkeiten. Sind diese Nistkästen, welche im Übrigen bis Ende März aufgestellt werden sollten, zusätzlich mit einer  Kamera ausgestattet, wird Naturliebhabern ein einmaliger Einblick in das Leben einer Vogelfamilie ermöglicht. Verfügt der Nistkasten über ausreichend Platz, werden die Vögel durch die integrierte Technik in ihrem natürlichen Verhalten nicht gestört.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://terrasse-und-garten.net/nistkasten-kamera-spannende-momente-beobachten/">Nistkasten Kamera &#8211; spannende Momente beobachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://terrasse-und-garten.net">Terrasse &amp; Garten</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vogelbeschreibung Elster</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/vogelbeschreibung-elster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 12:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://terrasse-und-garten.net/?p=1957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die diebische Elster ist wahrlich sagenumwogen. Doch was macht diesen Vogel aus, wie erkennt man ihn und was macht aus ihm einen einzigartigen Genossen der Lüfte? Eingruppierung und äußere Merkmale Die Vogelart der Elster (Pica Pica) gehört zu der Gattung der Sperlingsvögel (Persiformes) und ist damit ein Singvogel. Familiär zugehörig ist sie ein Rabenvogel, auch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die diebische Elster ist wahrlich sagenumwogen. Doch was macht diesen Vogel aus, wie erkennt man ihn und was macht aus ihm einen einzigartigen Genossen der Lüfte?</em></p>
<h2>Eingruppierung und äußere Merkmale</h2>
<p>Die Vogelart der Elster (Pica Pica) gehört zu der Gattung der Sperlingsvögel (Persiformes) und ist damit ein Singvogel. Familiär zugehörig ist sie ein Rabenvogel, auch Corvidae genannt.<br />
Man erkennt den Vogel an seinem Schwarz-Weißen Gefieder. So zeigt die typische Musterung der Elster einen weißen Bauch, sowie Schultern, Flanken und Handschwingen. Das restliche Gefieder erscheint in metallisch glänzendem Schwarz. Dabei ist besonders der Schwanz aus der Nähe markant. Gestuft und meist länger als der gesamte Körper des Tieres, glänzt er näher betrachtet in einem grünen, blauen oder purpurnen Farbton. Die Größe der Vögel variiert zwischen 51 und 53 cm &#8211; wobei die Weibchen und Männchen keinen Größenunterschied aufweisen.</p>
<h2>Der Gesang der Vögel</h2>
<p>Die typischen und häufigsten Laute der Elster sind das sogenannte Schackern oder Schäckern. Diese typische Lautfolge zeichnet sich durch eine schnelle Aneinanderreihung von &#8222;schäck-schäck-schäck&#8220; aus. Durch das Krächzen in der Grundstimme des Vogels wird dieser Gesang unverkennbar. Er dient vor allem der Revierverteidigung und als Warnruf. Je schneller und abgehackter der Ruf erfolgt, desto erregter und kampfbereit ist das Tier.<br />
Zur Paarungszeit lässt der Singvogel Töne verlauten, die wohl eher einem Gesang entsprechen. Paare verfallen dann in einen Plaudergesang mit guralen Tönen, Pfeifen und Trillern.<br />
Noch immer scheiden sich die Geister der Vogelkundler, ob die Elster andere Vogellaute imitieren kann. Vereinzelt konnte dies bereits beobachtet werden, jedoch gibt es bis Dato keine eindeutigen Beweise, dass der Vogel grundsätzlich den Gesang anderer Artgenossen nachahmt.</p>
<h2>Natürlicher Lebensraum</h2>
<p>Elstern sind vor allem im europäischen Raum, sowie Asien und Nordafrika heimisch. So sind die Vögel mit dem typischen, auch für Laien leicht erkennbaren Gefieder, in zahlreichen Ländern zuhause. Ob das Nordkap, Spanien, Marokko, Türkei, Iran oder Europa, der Singvogel ist an zahlreichen Orten vertreten.<br />
Dabei besiedeln sie sowohl das Flachland als auch höher gelegene Lagen bis zu 4000 Meter.<br />
Bevorzugt wählen die Tiere gut strukturierte Gebiete. Wiesen und Wälder, aber auch die Landschaften um Seen, Sümpfe und andere Gewässer gehören zu ihren Einzugsgebieten.</p>
<h2>Paarung und Nestbau</h2>
<p>Elstern sind monogame Zeitgenossen. Stirbt ein Partner, wird er durch einen neuen ersetzt. Kommt es zu erfolglosen Brutversuchen kann dies zur Trennung des Paares führen, um Bruterfolge zu erzielen.<br />
Die Suche eines Partners erfolgt im Herbst &#8211; der Zeit, in der die Tiere die Geschlechtsreife erlangen. Hat sich ein Paar gefunden, verbringen die Vögel einige Zeit miteinander, um eine Bindung herzustellen. Ist schließlich ein Revier erobert, beginnt ein balzartiges Verhalten. Ein sicheres Zeichen, um auf gemeinsame Nestplatzsuche zu gehen.<br />
Die Nester sind bevorzugt in hohen Bäumen und zeichnen sich durch ihren kugelförmigen Bau aus. Dieser Nesterbau oder auch die hingebungsvolle Ausbesserung bereits bestehender Nester ist der tatsächliche Beginn der Balz.<br />
Die Balz selbst kann sowohl vom Männchen als auch vom Weibchen ausgehen. Das Männchen umwirbt dabei mit ausgespreizten Flügeln und aufgerichteten Schwanzfedern. Zusätzliches Tänzeln in kreisenden Bewegungen um das Weibchen wird hin und wieder von leisem Gesang begleitet.</p>
<p>Besonders im April &#8211; der Zeit der Eiablage &#8211; wird oft auch das Weibchen aktiv. Sie legt dabei ein bettelndes Verhalten an den Tag. Direktes Anbieten und Zittern mit bettelnden Lauten unterlegt, zeigt ihre Bereitschaft der Paarung deutlich an.</p>
<h2>Eiablage und Brutverhalten</h2>
<p>Der durchschnittliche Beginn des Geleges liegt zwischen März und Mai, für Erstgelege ist der April angesetzt. Wird ein Gelege vernichtet, kann bis zu zweimal, selten auch dreimal zu einem Nachgelege kommen. In der Regel beginnt das Brüten nach der Ablage des letzten Eis. Hin und wieder lässt sich jedoch auch beobachten, dass die Elster bereits mit dem ersten Ei die Brutzeit beginnt.<br />
Das Brüten selbst ist bei den Elstern reine Frauensache. Das Weibchen übernimmt die gesamte Brutzeit, dass Männchen übernimmt den Part des Versorgers und sorgt für Schutz. Wie stark das Männchen dabei das Nest verteidigt, ist sehr individuell. Manche zeigen jegliches Eindringen ins Revier mit sofortigen Schäckern und Drohgebärden an, andere werden erst bei direkter Bedrohung des Nestes aktiv. Zudem kann immer wieder beobachtet werden, dass die Elster selektiv vorgeht und kleine Vögel und Tauben im Revier und in Nestnähe toleriert. Das Brüten selbst dauert zwischen 17 und 22 Tagen. Dann schlüpft die nackte Brut, welche in den ersten 4 Tagen blind ist.</p>
<h2>Feinde und Gefahren</h2>
<p>Die größten natürlichen Feinde der Elster sind Habichte, Krähen, Marder und Katzen. Besonders die Plünderung der Nester birgt hier eine Minderung der Population. Das Erlegen der erwachsenen Tiere spielt bei diesen natürlichen Feinden eine eher untergeordnete Rolle.<br />
Die größte Bedrohung für die Tiere geht jedoch vom Menschen aus. Bis 1979 durfte die Elster als Schädling gejagt werden, was ihre Population erheblich schmälerte. Erst ab diesem Jahr wurden Singvögel unter besonderen Schutz gestellt und die Jagd verboten.</p>
<h2>Das Lebensalter der Elster</h2>
<p>Elstern können ein Lebensalter von bis zu 16 Jahren erreichen. Durch ihre Fressfeinde ist jedoch ein Durchschnittsalter von zweieinhalb Jahren realistischer.</p>
<h2>Die Nahrungsquellen der Vögel</h2>
<p>Die Elster ist ein Omnivor und ernährt sich damit sowohl von tierischen als auch pflanzlichen Quellen. Tierische Nahrung sind hierbei vor allem Spinnen, Würmer, Larven, Schnecken und Insekten. Doch auch kleine Wirbeltiere wie Amphibien, Nestlinge, kleine Vögel und Echsen stehen auf ihrem Speiseplan. Eier und Aas werden ebenfalls als Nahrungsquellen genutzt.<br />
Je nach Jahreszeit gehören zudem Samen, Früchte und Pilze zu ihrer Nahrung.<br />
Das Verhältnis von tierischer zu pflanzlicher Nahrung steht bei 50:50. Die Brut wird allerdings zu 95% aus tierischen Quellen ernährt und auch die ausgewachsenen Tiere bevorzugen tierische Quellen vor den pflanzlichen.</p>
<h2>Futterplätze für Elstern &#8211; sinnvoll oder nicht</h2>
<p>Vogelhäuser und Futterstellen für Wintervögel finden sich in zahlreichen Gärten und erfreuen sich großer Beliebtheit bei kleineren und größeren Singvögeln. Dabei kann oft beobachtet werden, dass auch Elstern das freundliche Futterangebot des Menschen gern annehmen. Dabei werden sie oft eher als störend empfunden, machen sie kleineren Artgenossen das Futter streitig. Eine direkte Futterstelle für die Elster ist nicht nötig. Als Allesfresser findet sie das ganze Jahr genügend Futter, bedient sich aber besonders im Winter gern an den Saaten und Körnern im Vogelhaus.</p>
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		<title>Die Dohle</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/die-dohle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 12:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mittelalter verschrien als Tod- und Pestbringer, ist die Dohle nicht besonders beliebt. Zu Unrecht, kommt der Vogel doch sehr treu, gesellig und intelligent daher. Ein Imageproblem, das die Dohle nicht verdient hat. Äußere Merkmale und Eingruppierung Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein Singvogel, der zur Familie der Rabenvögel gehört. Damit ist sie eng mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Mittelalter verschrien als Tod- und Pestbringer, ist die Dohle nicht besonders beliebt. Zu Unrecht, kommt der Vogel doch sehr treu, gesellig und intelligent daher. Ein Imageproblem, das die Dohle nicht verdient hat.</em></p>
<h2>Äußere Merkmale und Eingruppierung</h2>
<p>Die Dohle (Coloeus monedula) ist ein Singvogel, der zur Familie der Rabenvögel gehört. Damit ist sie eng mit den Raben und Krähen verwandt, was sich auch in ihrem äußeren Erscheinungsbild widerspiegelt.<br />
Mit 33 bis 39 cm Größe gehört sie zu den mittelgroßen Vögeln. Ihr gedrungener Körperbau hebt sie dabei von anderen Rabenvögeln ab. Der gedrungene, stämmige Schnabel und die kurzen Beine tragen zum Erscheinungsbild bei.<br />
Die Dohle lässt sich zudem an ihrem mittellangen und gerundeten Schwanz und den runden, schwachgefingerten Flügeln erkennen. Die Flügel fallen dabei im angelegten Zustand etwas zurück.<br />
Bei der Farbgebung weisen Dohlen eine gewisse Farbvariation auf. Jedoch ist ihnen ein typisches Muster eigen. So ist das Gesicht des Vogels grundsätzlich schwarz gefärbt, die Kopfplatte schimmert in Schwarzblau oder metallischem Violett.<br />
Im Kontrast dazu stehen der hintere Scheitel, die Nackenpartie sowie die Ohrendecken, welche eine schiefergraue Färbung aufweisen. Bei einigen Vögeln bildet die Hals- und Wangenpartie ein deutlich silbriges Band aus.<br />
Das übrige Gefieder zeigt sich dunkelgrau oder schwarz, die Schwingen können Grün oder Blau schimmern. Die Unterseite der Vögel ist grundsätzlich dunkler als der Hinterkopf.<br />
Sehr markant sind die hellen Augen des Vogels.<br />
Männliche Tiere sind meist etwas heller als die Weibchen. Ansonsten kann man die Geschlechter kaum unterscheiden, da es keine Größenunterschiede zwischen beiden gibt.</p>
<h2>Gesang der Dohle</h2>
<p>Geht es um die Laute der Dohle, so fällt ein sehr breites Spektrum an Tönen auf. Dies scheint von der hohen Sozialität zu stammen. Besonders häufig sind hoch klingende, metallische, kurze Laute wie kja, kjä oder tschack zu hören.<br />
Doch die Dohle verfügt über sehr viele situationsbedingte Rufe, die sich hoch und abgehakt anhören. Verfallen die Tiere in den Erregungszustand wird dies durch langegezogene Laute wie errrr oder ärrrr deutlich.<br />
Zur Paarungszeit sind sogenannte Subsongs zu hören, die verschiedenste Laute und Längen beinhalten. Dabei sind die Tiere in der Lage, verschiedene Stimmungen auszudrücken.</p>
<h2>Natürlicher Lebensraum</h2>
<p>Dohlen sind im europäischen Raum und von Zentralafrika bis nach Nordasien heimisch.<br />
Dabei sind die Höhlenbrüter wählerisch, was die Wahl ihrer Heimat anbetrifft. So legen sie in der Brutzeit Wert auf Altholzbestände. Einzugsgebiete von Spechten und deren leere Höhlen, sowie Felshöhlen oder auch Nischen in Gebäuden sind willkommene Nistplätze.<br />
So trifft man sie häufig auch in Steinbrüchen, Felsbrücken und Altstädten an. Waldgebiete werden nur in einem Randbereich bis 2 km von den Dohlen besiedelt.<br />
Durch relativ große Reviere, in denen genügend niedrige Flächen in Form von Wiesen zur Nahrungssuche benötigt werden, sind Parks häufige Heimat der Dohle.</p>
<h2>Paarung und Brutverhalten</h2>
<p>Mit etwa zwei Jahren erreichen Dohlen die Geschlechtsreife und begeben sich auf Partnersuche. Dabei führen sie monogame Beziehungen. In den ersten Monaten kann es noch zum Partnerwechsel kommen, danach sind es intakte Beziehungen, die die Vögel ein Leben lang eingehen.<br />
Aufgrund ihres hohen Sozialverhaltens bilden die Tiere oft Brutkolonien.<br />
Die Eiablage erfolgt von März bis April. Dabei umfasst ein Gelege vier bis sechs Eier, deren bläuliche Färbung mit dunklen Sprenkeln typisch ist. 16 bis 20 Tage übernimmt das Weibchen die gesamte Brutzeit. Das Männchen übernimmt die Rolle des Versorgers und des Verteidigers.<br />
Die Nestlinge werden dann von beiden Elternteilen bis zum Erreichen des Flüggewerdens versorgt.</p>
<h2>Feinde und Gefahren für die Dohle</h2>
<p>Die Fressfeinde all jener Jungvögel, die bereits flügge geworden sind Habicht, Wanderfalke sowie Stein- und Baummarder. Künstliche <a href="https://terrasse-und-garten.net/taubengift-und-taubenabwehr/">Falken von Amazon</a> eignen sich deshalb wie auch bei Tauben zum Vertreiben von Dohlen.<br />
Für Nestlinge bilden vor allem die Marder, das Mauswiesel und der Waldkauz die größten Feinde. Doch die Gefahren für die Dohle sind meist viel viel kleiner. Parasiten und diverse Würmer stellen ein hohes Risiko für die Vögel dar. Die Igelzecke ist ebenfalls ein Parasit, der den Vogel befällt und dort zu tödlichen Krankheiten führen kann.<br />
Hinzu kommen schlechte Witterungsverhältnisse und damit einhergehende geringe Nahrungsquellen.</p>
<h2>Natürliches Alter</h2>
<p>Dohlen erreichen ein durchschnittliches Alter von etwa 13 Jahren. Jedoch können besonders in Gefangenschaft lebende Vögel wesentlich älter werden. So ist ein Vogelpaar bekannt, welches in Gefangenschaft ein Alter von 28 Jahren erreichte.</p>
<h2>Natürliches Futter der Dohle</h2>
<p>Wie ihre Verwandten, die Krähen und Raben, ist die Dohle ein Allesfresser. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf Insekten und Samen. Desweiteren stehen kleine Wirbeltiere, Schnecken, Aas und menschlicher Abfall auf ihrem Speiseplan. Im Bereich der pflanzlichen Nahrungsquellen sind es vor allem Hülsenfrüchte, die von den Dohlen ganzjährig verzehrt werden. Bohnen, Erbsen und andere fleischige Samen sind dabei besonders bevorzugt.<br />
Im Frühjahr und Sommer stehen vor allem Käfer, Schmetterlingsraupen und Zweiflügler für die Dohle im Fokus.<br />
Aas wird &#8211; im Vergleich zu den Verwandten Krähen und Raben &#8211; eher selten gefressen. Es handelt sich hierbei mehr um eine Notfallversorgung, wenn andere Nahrungsquellen nicht oder nur ungenügend zur Verfügung stehen.<br />
Desweiteren weisen Populationen in urbanen Gebieten eine Vorliebe für Eier, besonders Taubeneier auf.<br />
Dohlen bevorzugen die Nahrungssuche auf dem Boden &#8211; was wiederum ihre Ansiedlung in Nähe größer Wiesen und ähnlicher Freiflächen begründet.<br />
Dennoch sind sie geschickt und damit in der Lage auch fliegende Insekten durch gekonnte Hüpfer zu fangen. In der Nähe von Weiden nutzen sie zudem die Ektoparasiten der weidenden Tiere als Nahrungsquellen.</p>
<h2>Eine passende Futterstelle einrichten</h2>
<p>Dohlen sind intelligente und gewitzte Vögel, die keine besondere Futterstelle brauchen. Im Gegenteil. Neben Krähen und Raben sind sie häufiges Ärgernis für all jene, die den heimischen Singvögeln eine Futterstelle bieten.<br />
Denn die Dohle merkt sich gute Futterplätze und lässt sich auch von diversen Vorrichtungen nicht abhalten. So geschieht es schnell das andere Singvögel leer ausgehen.<br />
Will man den schwarzen Vögeln etwas Gutes tun, so sind Hülsenfrüchte ideales Futtermittel. Doch auch Fettfutter und Nüsse werden gern angenommen.<br />
Geht es um das Schaffen eines Nistplatzes, sollte dieser idealerweise am Baum befestigt werden. Als Höhlenbrüter schätzen es Dohlen, wenn der Nistplatz möglichst ruhig und vor Nesträubern geschützt ist.</p>
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		<title>Der Buntspecht</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/der-buntspecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 11:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er gehört zu den wohl bekanntesten Gartenvögeln und lässt sich wunderbar bei seiner Futtersuche beobachten. Der Buntspecht als Vogel des Jahres 1997 ist gern gesehener Gast und Bewohner von Gärten und Wäldern. Doch was macht ihn aus? Äußere Merkmale und Eingruppierung Der Buntspecht gehört zur Familie der Spechte (Picidae). Mit seinen etwa 23 Zentimetern ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Er gehört zu den wohl bekanntesten Gartenvögeln und lässt sich wunderbar bei seiner Futtersuche beobachten. Der Buntspecht als Vogel des Jahres 1997 ist gern gesehener Gast und Bewohner von Gärten und Wäldern. Doch was macht ihn aus?</em></p>
<h2>Äußere Merkmale und Eingruppierung</h2>
<p>Der Buntspecht gehört zur Familie der Spechte (Picidae).<br />
Mit seinen etwa 23 Zentimetern ist der Vogel gut erkennbar. Seine Flügelspanne reicht von 34 bis 39 Zentimeter. Markant ist sein Gefieder, welches an der Oberseite eine schwarze Färbung aufweist. Die Wangenpartie ist weiß gefärbt und besitzt schwarze Bartstreifen. Die Flügel weisen weiße Flügelflecken auf, die Unterseite des Vogels zeigt sich in einem gelblich-grauen Gefieder. Die rote Färbung der Unterschwanzdecken ist wohl das auffälligste Merkmal. Die Männchen besitzen zudem einen roten Fleck im Genick. Die Jungtiere fallen durch einen roten Scheitel auf.<br />
Zudem besitzt der Buntspecht gebogene, spitze Krallen, die ihren Kletterfüßen starken und sicheren Halt geben. Weitere Merkmale, die nicht sofort ins Auge fallen, sind vor allem praktischer Natur. So schützt die ungewöhnlich dicke Haut vor Insektenstichen. Eine gelenkartige Verbindung zwischen Schnabelbasis und Schädel federt zudem Erschütterungen ab, die beim Bau der Spechthöhle entstehen. Starke Muskeln ermöglichen die stabile und aufrechte Haltung am Baumstamm. Zusätzlich sind die Nasenlöcher des Vogels mit Federn überwachsen &#8211; ein natürlicher Staubschutz, der dem Einatmen von Holzmehl entgegenwirkt.</p>
<h2>Gesang</h2>
<p>Der Buntspecht ist kein Singvogel, womit sein Gesang eher als Lautäußerungen ausgelegt werden kann. Um Weibchen in der Balzzeit anzulocken und zur Abgrenzung des eigenen Reviers ist das &#8222;Trommeln&#8220; die bevorzugte Art, um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei erfolgen 10 bis 15 schnelle Schnabelschläge. Ansonsten zeichnen den Buntspecht kurze harte &#8222;Kick oder &#8222;Kix&#8220; aus, die im Gegensatz zum Trommeln eher weniger zum Einsatz kommen.</p>
<h2>Natürlicher Lebensraum</h2>
<p>Buntspechte sind nur wenig spezialisiert und daher sehr häufig anzutreffen. Laub- und Nadelwälder sind gleichermaßen ihr Zuhause, zudem findet man sie auch in Parkanlagen und in der Kulturlandschaft &#8211; sofern diese mit Bäumen ausgestattet sind. Alt- und Totholz sind die optimalen Lebensräume der Vögel. Lediglich in Monokulturen von Fichten fühlen sich die Vögel nicht wohl.<br />
So ist der kleine Buntspecht im europäischen Raum sowie in Ost- und Nordasien beheimatet. Interessanterweise findet man ihn in Mitteleuropa als Strandvogel, im Norden auch als Stichvogel.</p>
<h2>Paarung und Brutverhalten</h2>
<p>Die Balz der Buntspechte beginnt im Dezember. Das vermehrte Trommeln, welches Weibchen anlocken soll, ist dann besonders häufig zu hören. Die Geschlechtsreife erreichen die Vögel mit etwa einem Jahr.<br />
Als Höhlenbrüter überzeugt der Buntspecht seine Brutpartner mit dem entsprechenden Zimmern einer Höhle. Dabei legt er mehrere an und vollendet schließlich eine. Weiche Holzarten und morsche Bäume werden hier bevorzugt und dienen als späterer Nistplatz.<br />
Die Weibchen zeigen hierbei zu 20 % polyandrisches Verhalten. So beginnen ältere, erfahrenere Weibchen die Erstbrut mit einem entsprechenden Partner. Die Zweitbrut erfolgt dann mit einem jüngeren Männchen. Bei beiden Bruten beteiligt sich das Weibchen in den Phasen der Brut, des Schlüpfens und der Huder, die Aufzucht der Zweitbrut überlässt das Weibchen schließlich aber dem jungen Männchen.<br />
Ein Gelege zählt zwischen vier bis sieben Eier, die für 11 bis 13 Tage bebrütet werden. Sind die Jungtiere geschlüpft, können die Höhlen leicht durch deren lautes Zetern entdeckt werden.</p>
<h2>Feinde und Gefahren für den Buntspecht</h2>
<p>Die Feinde des Buntspechts haben es vor allem auf sein Gelege und die Jungvögel abgesehen. So sind Marder, Ratten, Schlangen und Katzen, aber auch zahlreiche Raubvögel wie Uhu, Habicht und Falke natürliche Feinde, die mit spitzem Schnabel vom Nest so gut wie möglich ferngehalten werden. Leider vertreiben aus diesem Grund <a href="https://terrasse-und-garten.net/taubengift-und-taubenabwehr/">Falken von Amazon</a>, die eigentlich Tauben abwehren sollen, auch den Buntspecht aus dem Garten.<br />
Doch auch vom Menschen, der den Vogel 1997 zum Vogel des Jahres wählte (Deutschland) geht erhebliche Gefahr für das Tier aus. Durch die Zerstörung und Abholzung seiner Lebensräume, gehen nicht nur zahlreiche Nistplätze verloren, sondern es kommt zugleich zu einem verminderten Nahrungsangebot für die bunt gefiederte Spechtart. Pestizide und die damit einhergehende Minimierung von Insekten sorgen ebenfalls für knappere Nahrungsquellen. Die Giftstoffe selbst stellen zugleich eine Gefahr für den Vogel dar.</p>
<h2>Natürliches Alter</h2>
<p>Der Buntspecht kann mit 6 bis 11 Jahren ein recht hohes Alter erreichen. In manchen Fällen können es sogar noch ein paar Jahre mehr werden. Besonders durch die Beachtung und Hilfe des Menschen, die Nistplätze und Futter für die gern gesehenen Gartengäste parat stellen, sind solch hohe Lebensalter zu erreichen.</p>
<h2>Natürliches Futter des Vogels</h2>
<p>Buntspechte leben vor allem karnivor. Dabei beziehen sie ihre fleischliche Nahrung vor allem über die Aufnahme von Insekten und Larven. Diese werden geschickt mit Hieben des Schnabels und gekonnten Bewegungen desselbigen unter Baumrinden hervorgeholt. In Sommern mit zahlreichen Marienkäfern, kann zusätzlich beobachtet werden, wie die Vögel an Häuserfassaden oder Fenstern sitzen, um die kleinen Käfer zu verspeisen.<br />
Wird tierische Nahrung knapp &#8211; besonders im Winter &#8211; ernähren sich die Vögel auch von pflanzlichen Quellen. Nüsse und Samen sind dabei hoch im Kurs, doch auch die Inhalte von Fichten- und Kiefernzapfen werden gern zum Nahrungsgewinn herangezogen. Im Spätsommer und Herbst stehen zudem Beeren auf dem Speiseplan.<br />
Eine Besonderheit findet sich im sogenannten &#8222;Saftlecken&#8220;. Dies wird von den Vögeln vor allem im Frühjahr vollzogen. Dabei wird zur pflanzlichen Nahrungsergänzung der Saft der Ringelbäume aufgenommen. Durch den Duft des Pflanzensafts werden zudem Insekten angelockt, die einfach mit verzehrt werden können.</p>
<h2>Eine passende Futterstelle für den Buntspecht einrichten</h2>
<p>Ein Vogelhaus für Buntspechte sollte nicht auf freier Fläche errichtet werden. Für den Buntspecht typisch, ist der Höhlenbau im Baum. Daher sollte auch die menschlich errichtete Behausung möglichst an einem Baum befestigt werden. Gleiches gilt für Futtermöglichkeiten. Somit bieten sich für die Vögel sowohl direkte Befestigungen am Baum an oder Futterhäuser, die hängend an einem Ast befestigt werden können. Zusätzlicher Vorteil ist hier die schwerere Erreichbarkeit von Feinden &#8211; z. B. Katzen und Mardern.<br />
Auch diese können gern höher gelegen in Bäumen befestigt werden. Hierbei bietet sich besonders Fettfutter an. Damit sind Meisenknödel auch für Buntspechte gern zu gebrauchen. Zusätzlich sind Sonnenblumenkerne, Sämereien und Nüsse bei den Vögeln im Winter sehr beliebt.</p>
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		<title>Vogelbeschreibung Bachstelze</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/vogelbeschreibung-bachstelze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 11:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bachstelze ist ein kleiner, langschwänziger und ziemlich lebhafter Vogel. Charakteristisch für die Vogelbeschreibung der Bachstelze ist ihr kontinuierliches Auf- und Abwippen mit dem Schwanz. Häufig ist die Bachstelze dabei zu beobachten, wie sie sich auf der Suche nach Nahrung über Rasenflächen oder Parkplätze bewegt. Oft ist ihr Ruf zu hören, wenn sie sich in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bachstelze ist ein kleiner, langschwänziger und ziemlich lebhafter Vogel. Charakteristisch für die Vogelbeschreibung der Bachstelze ist ihr kontinuierliches Auf- und Abwippen mit dem Schwanz. Häufig ist die Bachstelze dabei zu beobachten, wie sie sich auf der Suche nach Nahrung über Rasenflächen oder Parkplätze bewegt. Oft ist ihr Ruf zu hören, wenn sie sich in der Dämmerung in einem undulierenden Flug befindet. </em></p>
<p>Die Bachstelze ist ein häufig vorkommender Vogel im offenen Land in Europa und Asien. Sie kommt nur als seltener und lokaler Sommerbewohner nach Westalaska in Nordamerika. Vogelbeobachter erkennen die Bachstelze am ehesten an ihrem metallischen Ruf, ihrem undulierenden Flug und der charakteristischen Bewegung ihres Schwanzes.</p>
<h2>Äußere Merkmale und Eingruppierung der Bachstelze</h2>
<p>Die Bachstelze ist eine von etwa zwölf Arten der Vogelgattung Motacilla, aus der Familie der Motacillidae. Bachstelzen sind stark gemusterte Vögel, die an Stränden, Wiesen und Flussufern bevorzugt leben, heute jedoch zuhauf in Städten zu finden sind. Bachstelzen nisten normalerweise auf dem Boden, halten sich aber in Bäumen auf.</p>
<p>Besonders fällt bei der Bachstelze ihr einzigartiges Verhalten auf, denn die Vögel sind vor allem dafür bekannt, dass sie unaufhörlich mit ihren langen Schwänzen auf und ab wedeln. Die Bachstelze wackelt dabei mit ihrem ganzen Körper hin und her. Die Männchen der Bachstelze, die in ganz Eurasien verbreitet sind, sind unterschiedlich weiß und grau oder weiß und schwarz gefärbt.<br />
Die einzige Sorte der Bachstelze, die in auf dem amerikanischen Kontinent vorkommt, ist die gelbe Bachstelze, die in Alaska brütet und in Asien überwintert.<br />
Die Bachstelze ist ein kleiner schwarz-weißer, gescheckter Vogel mit einem langen Schwanz. Sie ist etwa 18 Zentimeter lang mit einer Flügelspannweite von etwa 28 Zentimetern. Im Durchschnnitt wiegt eine Bachstelze rund 20 Gramm.<br />
Anhand ihres Gefieders kann zwischen Männlein und Weiblein unterschieden werden. Das Sommerkleid der männlichen Bachstelze hat eine weiße Stirn, Wangen und einen weißen Bauch mit tiefschwarzem Gefieder an Krone, Nacken, Hals, Brust, Rücken, Flanken, Schwanz und Flügel. Der Schwanz hat weiße äußere Federn und die Flügel haben weiße Flügelstangen und weiße Ränder.<br />
Das Wintergefieder des nicht brütenden Mannes ist grauer, die Brust ist weniger schwarz und die Flanke grau. Das Weibchen ist größtenteils dunkelgrau, aber Krone, Hals, Brust, Rumpf und Schwanz sind schwarz. Jugendliche sind bräunlich-grau und oft auch gelblich gefärbt.</p>
<h2>Der Gesang der Bachstelze</h2>
<p>Neben dem Verhalten der Bachstelze mit ihrer charakteristischen Schwanzbewegung ist ihre Stimme das liebenswerteste und markanteste Merkmal. Es kommt selten vor, dass eine Bachstelze in die Luft fliegt, ohne ihren frechen Ruf ertönen zu lassen.<br />
Das Lied der Bachstelze besteht aus einer lebhaften Mischung aus ihrem charakteristischen Ruf und anderen Zwitschertönen, die sich auch dann von sich gibt, wenn sie von Greifvögeln verfolgt wird.<br />
Während der Brutzeit singen männliche Bachstelzen von ihrem Sitz aus oder während des Fluges. Der Liedflug der Bachstelze variiert in Länge und Dauer.</p>
<h2>Der natürliche Lebensraum der Bachstelze</h2>
<p>Hinsichtlich ihres bevorzugten Lebensraumes ist die Bachstelze vor allem eines: Variabel. Die anpassungsfähige kleine Bachstelze kann das ganze Jahr über eine Vielzahl von Lebensräumen nutzen. Im Sommer lebt sie auf Ackerland und Moorland und im Winter zieht sie in die Vorstadtzentren. Insekten sind im Winter schwieriger zu finden und erklärt, warum viele Bachstelzen in Nordeuropa zu dieser Zeit nach Süden ziehen.<br />
Im Winter bildet die Bachstelze auch große Gemeinschaftsquartiere in städtischen Gebieten. Sie kann zwischen Unterschlüpfen in der Umgebung großer Gebäude wie Krankenhäusern und Supermärkten und kommerziellen Gewächshäusern wählen, um dort die Nacht zu verbringen. Diese Gebäude sind oft wärmer als die umliegenden Gebiete und bieten einen gewissen Schutz vor Raubtieren.</p>
<h2>Paarung, Nist- und Brutverhalten der Bachstelze</h2>
<p>Die Bachstelze brütet hauptsächlich von Anfang April bis August, wobei die Brutzeit in nördlicheren Gebieten auch später beginnen kann.<br />
Nur wenige Vögel sind vielseitiger in Bezug auf Nistplätze als die Bachstelze. Bachstelzen wählen zum Nisten in der Regel Orte aus, die so vielfältig sein können wie eine Lücke in einer Trockenmauer, ein Felsvorsprung unter einer Brücke, ein Stapel alter Holzpaletten oder andere Trümmer in einem Bauhof, ein stillgelegtes Nest einer anderen Art in einer Hecke, ein offener Bereich in einer Kletterwandpflanze oder einfach eine geschützte Stelle auf dem Boden in rauem und offenem Land ohne andere Nistmöglichkeiten sind akzeptable Nistplätze für die Bachstelze.<br />
Das Nest selbst hat in der Regel eine ordentliche Becherform und wird aus Gras, Pflanzenstängel und anderem Pflanzenmaterial geformt, welches dann mit Federn, Haaren oder Wolle ausgekleidet wird. Das Nest der Bachstelze wird vollständig von dem weiblichen Vogel konstruiert, der auch den größten Teil der Bebrütung der Eier durchführt. Zwei Bruten pro Saison sind für Bachstelzen üblich. Dabei produzieren sie ein Gelege von fünf bis sechs Eiern, die nach etwa 13 Tagen schlüpfen. Die Eier sind hellgrau mit dunkelgrauen Flecken, glatt und glänzend und etwa 20 mm mal 15 mm groß. Das Männchen und das Weibchen bebrüten abwechselnd die Eier, und beide Erwachsenen füttern die Jungen. Bachstelzen bevorzugen es, Nistkästen mit offener Front zu verwenden.</p>
<h2>Feinde und Gefahren der Bachstelze</h2>
<p>Erwachsene Bachstelzen haben eine Reihe von natürlichen Feinden unter den Raubvögeln wie Falken, Habichte und Eulen. Küken und Eier und gelegentlich auch kleine erwachsene Tiere werden auch von Säugetieren gefressen. Natürliche Feinde der Bachstelze unter den Säugetieren sind zum Beispiel Wiesel, Eichhörnchen, Mäuse und Hauskatzen. In Reaktion auf Nesträuber plustern sich brütende Weibchen auf, wenn sich das Raubtier nähert.</p>
<h2>Das natürliche Alter der Bachstelze</h2>
<p>Wie die meisten kleinen Vögel leben Bachstelzen im Durchschnitt in der Regel nur zwei bis fünf Jahre. In einigen Fällen wurde bei Bachstelzen jedoch eine Lebensdauer von ungefähr zehn Jahren beobachtet.</p>
<h2>So ernährt sich die Bachstelze</h2>
<p>Bachstelzen ernähren sich in natürlicher Umgebung hauptsächlich von Insekten, die sie beim Durchsuchen von Rasenflächen, Feldern und an den Ufern von Gewässern finden. Die von den Vögeln bevorzugten Insekten sind typischerweise Fliegen und Raupen. Wenn Bachstelzen nach Insekten auf dem Boden suchen, laufen sie wiederholt auf und ab, nehmen kleine Gegenstände auf und jagen mobile Beute wie Käfer und kleine Spinnen.<br />
Die Schwänze der Bachstelzen wedeln und bewegen sich bei der Nahrungssuche auf und ab oder sogar zur Seite, um Insekten aufzuschrecken. Es ist auch bekannt, dass Bachstelzen in seichtes Wasser waten, um dort nach Kaulquappen oder sogar nach kleinen Fischen zu suchen. Auch hier hilft ihnen der Schwanz bei der Nahrungssuche.<br />
Eine weitere Fütterungsmethode, die Bachstelzen oft verwenden, ist das Fangen von Fliegen. Dabei bewegen sie sich wenige Zentimeter über dem Boden fliegend, um solche Insekten zu fangen. Sehr oft nehmen Bachstelzen beim Fliegenfangen die Beute im Zick-Zack-Flug auf und taumeln und kreisen dabei mit dem Schwanz als Ruder.</p>
<h2>Futterstellen für Bachstelzen richtig einrichten</h2>
<p>Große Gärten in der Nähe von Gewässern werden von Bachstelzen auf Nahrungssuche bevorzugt. Obwohl das Futter der Bachstelze fast ausschließlich aus Insekten besteht, ist sie gerade im Winter auch dankbar für winzige Reste anderer Lebensmittel. Dies ist ein Hauptanteil der Nahrung, den Bachstelzen in den Wintermonaten in der Stadt finden.<br />
An Futterstellen im Garten sind lebende Würmer und Mehlwürmer wahrscheinlich das am besten geeignete Futter, obwohl die Vögel auch gerne Erdnussgranulat und Sonnenblumenkerne essen. Bachstelzen bevorzugen ihr Futter, wenn es auf dem Boden verteilt ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://terrasse-und-garten.net/vogelbeschreibung-bachstelze/">Vogelbeschreibung Bachstelze</a> erschien zuerst auf <a href="https://terrasse-und-garten.net">Terrasse &amp; Garten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Buchfink &#8211; Merkmale, Lebensraum und Brutverhalten</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/der-buchfink-merkmale-lebensraum-und-brutverhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 07:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Gesang des Buchfinks kennt in Deutschland wohl jedes Kind. Ab März erschallt der durchdringende Ruf des in Europa weit verbreiteten Singvogels laut durch die Wälder. Doch auch in optischer Hinsicht machen die Finken mit ihrem bunten Gefieder einiges her. Merkmale des Buchfinken Der Buchfink ist ein Singvogel, wird zur Familie der Finken gezählt und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://terrasse-und-garten.net/der-buchfink-merkmale-lebensraum-und-brutverhalten/">Der Buchfink &#8211; Merkmale, Lebensraum und Brutverhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://terrasse-und-garten.net">Terrasse &amp; Garten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Den Gesang des Buchfinks kennt in Deutschland wohl jedes Kind. Ab März erschallt der durchdringende Ruf des in Europa weit verbreiteten Singvogels laut durch die Wälder. Doch auch in optischer Hinsicht machen die Finken mit ihrem bunten Gefieder einiges her.</em></p>
<h2>Merkmale des Buchfinken</h2>
<p>Der Buchfink ist ein Singvogel, wird zur Familie der Finken gezählt und gehört zur Gattung der Edelfinken. Er kann eine Größe von 14 bis 18 Zentimetern erreichen und wiegt in der Regel zwischen 18 und 25 Gramm. Das Gefieder der weiblichen und männlichen Buchfinken unterscheidet sich stark voneinander. Das Weibchen hat eine eher unauffällige Färbung mit bräunlicher Brust und einem einfarbigen beige-braunen Köpfchen. Auf den Flügeln finden sich schmale weiße Flügelbinden, die durch dunklere Federn umrahmt werden. Hinzu kommen weiße äußere Steuerfedern.<br />
Männliche Buchfinken hingegen, haben ein auffälliges Gefieder. Eine weinrote Brust, ein blaugrauer Kopf sowie seine breiten weißen Flügelbinden zeichnen das Buchfink-Männchen aus. Hinsichtlich seiner Größe kann der Buchfink mit dem Haussperling verglichen werden, hat aber insgesamt eine schlankere Statur.</p>
<h2>Gesang des Buchfinks</h2>
<p>Bei der Vogelbeschreibung Buchfink darf selbstverständlich auch ein Abschnitt über den Gesang des Buchfinken nicht fehlen. Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang der auch als &#8222;Finkenschlag&#8220; bezeichnete Gesang des männlichen Buchfinken. Der typische Gesang der Finken kann regional variieren und klingt wie &#8222;zipzipzip&#8220; &#8222;zizizizjazjazoritiu-zip&#8220; oder &#8222;pink&#8220;. Der Flugruf des Buchfinken ist ein gedämpftes &#8222;jüp jüp&#8220;. In einigen Regionen lassen die Buchfinken außerdem vor Beginn eines Regenschauers ein lautet &#8222;trürr&#8220; erklingen.</p>
<h2>Natürlicher Lebensraum des Buchfinken</h2>
<p>Wer nach einer Vogelbeschreibung Buchfink sucht, wird auch über den Lebensraum des Singvogels etwas lesen wollen. Zu finden ist der Buchfink in Europa, bis auf Nordskandinavien, sowie in Nordafrika und Teilen Westasiens. Sein bevorzugter Lebensraum sind Wälder, Parks, Gärten, Hecken oder Obstwiesen. In Nordafrika sind die Edelfinken auch in Steppen und wüstenähnlichen Zonen zu finden. Dabei besiedeln sie dort insbesondere Zedernwälder, Wälder aus Korkeichen, Aleppo-Kiefern oder anderen Baumarten.<br />
Als Kulturfolger ist der Buchfink aber auch in Städten anzutreffen und besiedelt dort Parks, Gärten oder Friedhöfe.<br />
In Ost- und Nordeuropa sind die Buchfinken Zugvögel, während sie in Mitteleuropa als Teilzieher leben.<br />
Wie in der Vogelbeschreibung Buchfink zu lesen ist, zieht der Buchfink im Herbst aus den nördlich gelegenen Brutgebieten in Richtung Mittelmeer. Interessant ist dabei, dass Männchen und Weibchen diese Reise nicht zeitgleich antreten, sondern zeitlich versetzt.</p>
<h2>Paarung und Brutverhalten der Buchfinken</h2>
<p>Grundsätzlich führen Buchfinken eine monogame Brut- oder Saisonehe. Viele der Buchfinken Paare kehren wieder zu den Brutplätzen der vergangenen Jahre zurück, sollte dies möglich sein. Grundsätzlich bevorzugen Buchfinken zum Brüten lichte Laub- und Mischwälder oder Hecken. Die Brutzeit beginnt in Mitteleuropa frühestens ab Ende März, in der Regel brüten die Singvögel aber zwischen Mitte April und Ende Juni.<br />
Am Anfang der Fortpflanzungsperiode beginnt das Männchen damit sein Revier abzustecken indem es laut singt. Wie groß dieses Revier ist, hängt von verschiedenen geografischen Gegebenheiten ab. Das Buchfink Paar verteidigt dieses Gebiet energisch gegenüber Eindringlingen. Lediglich zum Zwecke der Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme entfernt sich der Buchfink aus seinem Revier.</p>
<p>Das Nest errichtet das Buchfinken Weibchen aus Halmen, Moosen, Fasern, Wurzeln und Flechten. Zusätzlich verwendet der weibliche Buchfink Federn und auch Haare, um das Nest von innen auszupolstern. Das napfförmige Nest wird gerne in kleine Astgabelungen gebaut.<br />
In der Vogelbeschreibung Buchfink wird ausgeführt, dass die Buchfinken Paare im Durchschnitt vier bis sechs Eier ausbrüten. Die Eier der Buchfinken sind entweder bläulich-weißlich oder hellbraun gefärbt, die von kleinen Punkten und Streifen durchzogen werden. Das Weibchen brütet die Eier über einen Zeitraum von dreizehn bis vierzehn Tagen aus, anschließend werden die Jungen von beiden Elternteilen gefüttert, wobei auch hier das Weibchen wieder den größeren Arbeitsanteil übernimmt. Im Nest bleiben die Jungvögel in der Regel zwischen 11 und 18 Tagen.<br />
Dennoch bleibt der Nachwuchs zumeist noch weitere 20 bis 35 Tage gemeinsam mit den Eltern in einem Familienverband.</p>
<h2>Feinde des Buchfinken und andere Gefahren</h2>
<p>Die Vogelbeschreibung Buchfink gibt selbstverständlich auch Auskunft darüber, welchen Gefahren der Buchfink in seinem natürlichen Lebensraum ausgesetzt ist. Zu den Feinden des Buchfinken zählen beispielsweise Greifvögel wie Falken oder Sperber, aber auch Rabenvögel. Katzen oder verschiedene Parasiten können Buchfinken ebenfalls gefährlich werden.<br />
Daneben steht der Buchfink in einigen Ländern, die er als Zugvogel durchquert, auch auf dem Speiseplan und wird gefangen.</p>
<h2>Lebenserwartung der Buchfinken</h2>
<p>Buchfinken werden im Durchschnitt bis zu 5 Jahre alt. Der älteste beringte Vogel von dem man weiß, wurde erstaunliche 14 Jahre alt. Es finden sich außerdem Informationen darüber, dass die Nestlingssterblichkeit bei Buchfinken dann immer besonders hoch ist, wenn es in den betreffenden Jahren an Raupen mangelt.</p>
<h2>Nahrung der Buchfinken</h2>
<p>Wie man in der Vogelbeschreibung Buchfink erfahren kann, ernähren sich Buchfinken hauptsächlich von Samen, Beeren, Insekten und Spinnen. Hat der Buchfink Nachwuchs, wird dieser mit Insekten und Insektenlarven gefüttert. Nach Nahrung hält der Buchfink vor allen Dingen auf dem Boden Ausschau. Dabei nimmt er die Insekten oder andere Nahrung mit schnellen pickenden Bewegungen auf.</p>
<h3>Passende Futterstelle für den Buchfinken einrichten</h3>
<p>Auch in der Vogelbeschreibung Buchfink zu finden sind Informationen darüber, wie die ideale Futterstelle für den Buchfinken aussehen sollte. Der Buchfink zählt grundsätzlich zu den Vögeln, die ihr Futter am liebsten vom Boden aufnehmen. Dabei profitieren die Buchfinken häufig davon, dass Vogelarten wie die Amsel, Futter, welches sie nicht essen möchten, auf den Boden werfen.<br />
Doch die Buchfinken picken nicht nur das neben den Futterhäuschen liegende Futter vom Boden auf, sondern finden sich auch an den Futterstellen ein. Dabei bevorzugen sie es, in Trupps von mehreren Vögeln zum Futterhäuschen zu fliegen. Am liebsten sind den Buchfinken in Sachen Futterstellen übrigens Futtersäulen oder Futterhäuschen.<br />
Die Art des Futters betreffend empfiehlt die Vogelbeschreibung Buchfink, die Singvögel mit Körnergemischen oder mit Sonnenblumenkernen, ölhaltigen Sämereien und Erdnussbruch zu füttern. Mit diesem Vogelfutter erhalten die Buchfinken die notwendige Energie und Kraft, um gesund durch den Winter zu kommen.</p>
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		<title>Die Blaumeise</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/die-blaumeise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 08:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blaumeisen sind gerade im Winter oft an den durch Menschen eingerichteten Futterbrettern anzutreffen. Auch wenn sie leicht an ihrem Gefieder zu erkennen sind, finden sich in dieser Vogelbeschreibung über die Blaumeise interessante Eigenheiten über den lebhaften und geschickten Vogel. Blaumeisen sind nicht sehr scheu und streiten sich auch mit anderen Vögeln, gerade im Winter, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Blaumeisen sind gerade im Winter oft an den durch Menschen eingerichteten Futterbrettern anzutreffen. Auch wenn sie leicht an ihrem Gefieder zu erkennen sind, finden sich in dieser Vogelbeschreibung über die Blaumeise interessante Eigenheiten über den lebhaften und geschickten Vogel. Blaumeisen sind nicht sehr scheu und streiten sich auch mit anderen Vögeln, gerade im Winter, um die begehrten Happen. Oftmals können sie diese erfolgreich vertreiben. Diese Vogelbeschreibung der Blaumeise enthält alle wichtigen Informationen über diese tagaktive und clevere Meisenart. </em></p>
<h2>Eingruppierung und äußere Merkmale</h2>
<p>Der lateinische Name der Blaumeise lautet Cyanistes caeruleus. Sie gehören zur Familie der Meisen und sind in Europa die kleinste Meisenart. Durch ihr auffälliges und buntes Gefieder können sie einfach bestimmt werden.<br />
Eine ausgewachsene Blaumeise ist etwa 10 bis 12 Zentimeter groß und wiegt zwischen 7 und 10 Gramm. Damit sind Blaumeisen etwa halb so groß wie ein Spatz. Die in West-, Mittel und in Nordeuropa beheimateten Blaumeisen sind größer als diejenigen, die am Mittelmeer anzutreffen sind.<br />
Sie haben einen gelben Bauch. Die Flügel, Schwanzfedern und das Häubchen sind leuchtend blau, der Rücken ist olivgrün und die Gesichtsmaske schwarz-weiß. Ihre Bestimmung ist noch leichter, da sie die einzigen Vögel in freier Wildbahn in Europa sind, die eine gelb-blaue Gefiederfarbe haben.</p>
<h2>Gesang der Blaumeise</h2>
<p>Bei einer Vogelbeschreibung, die die Blaumeise zum Thema hat, ist auch der Gesang wichtig. Oftmals werden Blaumeise und Kohlmeise miteinander verwechselt. Wäre da nicht das charakteristische Trillern. Die Strophen sind ansonsten ähnlich wie bei der Kohlmeise. Anders das Gezeter, das sie von sich geben, wenn sie aufgeregt oder aggressiv sind – dies ist sehr typisch Blaumeise.</p>
<p>Speziell an der Blaumeise ist, dass sie auch bei Gefahr anfangen zu singen. Etwa, wenn ein Greifvogel in der Nähe ist, fangen sie an zu zwitschern. Wenn es ums Revier und um das Balzverhalten geht, hört man fast nur die männlichen Blaumeisen. Da gelten die Weibchen als singfaul. Doch bei Gefahr zwitschern beide. Warum dies so ist, ist noch nicht geklärt.</p>
<p>Ein interessanter Aspekt ist, dass Blaumeisen nur beim Anblick von Greifvögeln anfangen zu zwitschern. Sehen sie beispielsweise eine Schlange, die das Gelege gefährdet, singen sie nicht. Dieser Warnruf ist von so hoher Frequenz, dass nicht alle ihre Feinde ihn auch wahrnehmen können. Beispielsweise Sperber hören den Warnruf der Blaumeise kaum.</p>
<h2>Verbreitung der Blaumeise</h2>
<p>Blaumeisen sind in Europa, aber auch auf den Kanarischen Inseln, in Teilen Nordafrikas sowie Asiens anzutreffen. Doch woher stammt die Meisenart dieser Vogelbeschreibung? Die Blaumeise stammt ursprünglich aus Europa und sie sind außer im Norden Europas und in hohen Gebirgen wie den Alpen auf dem ganzen Kontinent anzutreffen. Sie sind Vögel des Flachlandes. In gebirgsnahen Gebieten leben sie in den Tälern.</p>
<p>Blaumeisen sind eher Einzelgänger außerhalb der Paarungszeit und bleiben eher ihrem angestammten Standort. In der kälteren Jahreszeit ziehen sie selten in eine wärmere Umgebung. Beobachtungen haben gezeigt, dass sie sich jedoch sehr wohl von ihrem Geburtsort entfernen. Weibchen gehen dabei im Durchschnitt weiter weg als Männchen.</p>
<h2>Der natürliche Lebensraum der Blaumeise</h2>
<p>Der natürliche und bevorzugte Lebensraum von Blaumeisen sind Wälder, in denen es viele Eichen und Buchen hat. Reine Eichenwälder jedoch verschmähen sie. Auch in Parkanlagen und in Gärten sind sie zu finden, wo sie von den meisten Menschen gern gesehen sind.<br />
So passt sich diese Meisenart an die herrschenden Gegebenheiten an und gibt sich gerade dort bei der Wahl ihres Standorts auch mit Nadelwäldern, in denen Wacholder, Zypressen oder Kiefern dominieren oder Palmenoasen am Rande der Sahara, zufrieden.</p>
<h2>Paarung und Brutverhalten</h2>
<p>Die Blaumeisen paaren sich zwischen Januar und März. Schon mit dem ersten Lebensjahr erreichen sie die Geschlechtsreife.</p>
<p>Die Blaumeise hat 8 bis 15 Eier in ihrem Gelege. Ein Gelege von 15 Eiern ist aber schon sehr ungewöhnlich und wird nur sehr selten beobachtet. Gang und gäbe ist eine Gelegegröße von bis zu 12 Eiern. Die Brutzeit liegt in den Monaten Mai und Juni und dauert etwa zwei Wochen. Danach verbleiben die Jungtiere etwa zwei bis drei Wochen im heimischen Nest. Nach dem Flüggewerden der Jungvögel gehen die beiden Elterntiere wieder getrennte Wege.</p>
<p>Als Brutstätte wählen Blaumeisen oft Baumhöhlen, die von Spechten verlassen wurden. Auch Nistkästen mit kleiner Öffnung, die von Menschen aufgehängt werden, nehmen sie gerne an. Vorsicht bei nicht oder wenig bewohnten Häusern. Da können Blaumeisen auch schon mal einen wenig benutzten Briefkasten zu ihrem Nistkasten machen.</p>
<h2>Feinde der Blaumeise und weitere Gefahren</h2>
<p>Die natürlichen Feinde sind ein wichtiges Thema einer Vogelbeschreibung. Bei der Blaumeise sind dies Raubvögel und Marder. Jungvögel haben noch weitere Feinde. Nur etwa 20 bis 40 Prozent aller Blaumeisen werden älter als ein Jahr. Neben Turmfalken gelten auch Spechte und Sperber zu den Vögeln, auf deren Speiseplan junge Blaumeisen stehen.</p>
<p>Blaumeisen haben in freier Wildbahn eine Lebenserwartung von rund drei Jahren. Sie können aber in Gefangenschaft ein Vielfaches dieses Alters erreichen.</p>
<p>Die Witterung ist eine weitere Gefahr für Blaumeisen, gerade für Jungvögel. Starke Witterungsumschwünge machen ihnen zu schaffen. Auch ein zu knappes Nahrungsangebot im Winter gefährdet sie. Deshalb ist es sinnvoll, dass Menschen ihnen Futter im Winter bereitstellen. Was genau dabei beachtet werden muss und was Blaumeisen im Winter gerne fressen finden Sie unter &#8222;Eine passende Futterstelle einrichten&#8220; in dieser Vogelbeschreibung der Blaumeise.</p>
<h2>Natürliches Futter der Blaumeise</h2>
<p>Welches Futter sie zu sich nimmt, darf natürlich in einer Vogelbeschreibung zur Blaumeise nicht fehlen. Sie zählt zu den Insektenfressern und ernährt sich neben den Insekten auch von Beeren und Nüssen, gerade ab Herbst, wenn das Nahrungsangebot an Insekten kleiner wird.</p>
<p>Die von den Blaumeisen verspeisten kleinen Insekten sind etwa Blattläuse, Larven sowie Spinnentiere. Sie werden von Blättern und Zweigspitzen gepickt. Dabei zeigen die Blaumeisen großes Geschick und hängen auch schon einmal kopfüber, um die kleinen Viecher zu erreichen.</p>
<p>Auch wenn Blaumeisen eher klein sind, ist ihr Selbstbewusstsein bemerkenswert. Sie setzen sich, gerade an, von Menschen eingerichteten, Futterplätzen lautstark gegen andere Vogelarten durch.</p>
<h2>Eine passende Futterstelle einrichten</h2>
<p>Wie unter &#8222;Natürliche Feinde der Blaumeisen und weitere Gefahren&#8220; in dieser Vogelbeschreibung der Blaumeise beschrieben, ist ein knappes Nahrungsangebot gerade für Jungvögel im Winter lebensbedrohlich.<br />
Blaumeisen halten sich wohl auch deshalb gerne in der Nähe von Menschen auf. Sie haben gelernt, dass sie dort oft auch etwas zu fressen finden. Deshalb ist in einer Vogelbeschreibung über die Blaumeise auch der geeignete Futterplatz ein Thema. Im Winter an den Futterstellen sind sie auch nicht mehr reine Einzelgänger, wie in dieser Vogelbeschreibung über die Blaumeise geschrieben wurde. Sie tauchen dort im Winter in größeren Gruppen, zusammen mit anderen Meisenarten, auf.</p>
<p>Auch wenn sie, wie beim Thema &#8222;Natürliches Futter der Blaumeise&#8220; in dieser Vogelbeschreibung der Blaumeise beschrieben, Insektenfresser sind, nehmen sie auch gerne Futter in Form von in Fett eingelassenen Kernen und Samen an. Die Meisenknödel, die oftmals an den Futterstellen aufgehängt werden, lieben sie. In Futterhäusern fressen Sie auch gerne Sonnenblumenkerne und Samen. Die Meisenknödel sollten aber nicht in Plastik eingepackt sein, damit sie sich nicht darin verfangen und sich verletzen.</p>
<p>In der Nähe befindliche Glasscheiben sollten abgeklebt sein und das Futterhaus und die Meisenknödel an einem übersichtlichen Ort sein, damit die Vögel z.B. sich anschleichende Katzen auch früh genug wahrnehmen können.</p>
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		<title>Der Zilpzalp &#8211; ein unscheinbarer Sänger mit großer Stimme</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/der-zilpzalp-ein-unscheinbarer-saenger-mit-grosser-stimme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 10:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit fast vier Millionen geschätzten Brutpaaren alleine in Deutschland zählt der Zilpzalp zu den häufigsten Vogelarten Mitteleuropas. Dennoch haben viele Menschen den kleinen Vogel noch nie gesehen oder zumindest nicht bewusst wahrgenommen. Mit seinem absolut unscheinbaren Äußeren kann er sich nämlich perfekt im Unterholz verstecken. Sein Gesang hingegen ist wahrscheinlich den meisten Menschen schon begegnet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit fast vier Millionen geschätzten Brutpaaren alleine in Deutschland zählt der Zilpzalp zu den häufigsten Vogelarten Mitteleuropas. Dennoch haben viele Menschen den kleinen Vogel noch nie gesehen oder zumindest nicht bewusst wahrgenommen. Mit seinem absolut unscheinbaren Äußeren kann er sich nämlich perfekt im Unterholz verstecken.</em></p>
<p>Sein Gesang hingegen ist wahrscheinlich den meisten Menschen schon begegnet. Der unverwechselbare Ruf ist es gewesen, der dem Zilpzalp seinen Namen gegeben hat.</p>
<h2>Das unscheinbare Federkleid des großen Sängers</h2>
<p>Der Zilpzalp gehört der Gattung der Laubsänger an, die sich durch ihren kleinen, schlanken Körperbau und ihren Gesang auszeichnen. Die kleinen Singvögel haben insgesamt eine sehr unauffällige und kontrastarme Färbung, die bei Männchen und Weibchen gleich ausfällt. Ihr auffälligstes Merkmal ist der Gesang.<br />
Auch der Zilpzalp ist optisch sehr unscheinbar. Er hat einen kleinen, kompakten Körper, der in der Regel zwischen zehn und zwölf Zentimeter lang ist und ein Gewicht von sechs bis zehn Gramm aufweist. Das Federkleid ist bräunlich und grün und hat keine auffällige Musterung. Der Bürzel ist oft in einem etwas helleren Grün gefärbt, während Kehle und Brust schmutzig weiß mit gelben und beigen Anteilen sind. Über den Augen ist ein gelblicher Streif erkennbar, der sich deutlich gegen die dunkle Färbung unterhalb der Augen und der Ohrdecken absetzt. Die Beine sind dunkelbraun oder grauschwarz.<br />
Große Verwechslungsgefahr besteht bei Zilpzalp und Fitis. Die beiden Zwillingsarten haben ein ganz ähnliches olivfarbenes Gefieder und sind auch gleich groß. Unterscheiden kann man sie an den Beinen, da der Fitis in der Regel deutlich hellere Beine hat. Sobald die Vögel ihren Gesang anstimmen, ist eine Verwechslung aber ausgeschlossen, da sich die Rufe deutlich unterscheiden.</p>
<h2>Der namensgebende Gesang des Zilpzalps</h2>
<p>Während der Zilpzalp äußerlich sehr unscheinbar daherkommt und leicht mit anderen Laubsängern verwechselt werden kann &#8211; insbesondere mit dem Fitis &#8211; ist sein Gesang absolut unverwechselbar. Tatsächlich geht der Name Zilpzalp auf den einzigartigen Gesang des Vogels zurück, der wie &#8222;zilp-zalp-zilp-zalp-zilp-zalp&#8220; klingt. Der laute Gesang aus unregelmäßig zusammengesetzten Silben wird gerne von einem etwas härter klingenden &#8222;trrt&#8220; begleitet. Der Lockruf, der auch im Herbst häufig zu hören ist, ist ein kurzes, hartes &#8222;huit&#8220;.</p>
<h2>Der Zilpzalp hat in ganz Europa sein Zuhause</h2>
<p>Zwischen März und Oktober lassen sich auf dem gesamten europäischen Kontinent und in weiten Teilen Russlands, bis nach Sibirien, Zilpzalpe finden. Vereinzelt sind sie auch in der Türkei, Turkmenien und Armenien zuhause.<br />
Grundsätzlich bevorzugt der Zilpzalp bewaldete Gebiete für seinen Lebensraum, aber auch in geschützten Gärten, Parkanlagen oder begrünten Randbereichen von Städten fühlt er sich wohl. Ordentlicher Baumbestand und eine deutlich erkennbare Strauchschicht bieten dem kleinen Laubsänger die optimalen Lebensbedingungen.<br />
Da er vor allem in bewaldeten Gebieten zu finden ist, erstreckt sich sein Lebensraum nur etwa bis zur Waldgrenze in 1400 bis 1500 Metern Höhe. In den Alpen wurden allerdings auch schon Bruten zwischen 1800 und 2060 Metern Höhe nachgewiesen.<br />
Im Winter zieht der Zilpzalp in den Süden, vorzugsweise nach Nordafrika. Aber auch im Süden Europas überwintern immer öfter kleinere Gruppen der Laubsänger.</p>
<h3>Bei der Brut leistet das Zilpzalp-Weibchen die Hauptarbeit</h3>
<p>Zum Ende des ersten Lebensjahres ist der Zilpzalp geschlechtsreif. Nach der Überwinterung im Süden kehren in der Regel zuerst die Männchen zum Brutplatz zurück, einige Tage oder Wochen später auch die Weibchen. Die Balzzeit liegt in Mitteleuropa zwischen Mitte März und Ende Juli.<br />
Zur Balz jagt das Männchen flügelschlagend und mit aufgeplustertem Gefieder hinter dem Weibchen her. Das Weibchen signalisiert seine Paarungsbereitschaft ebenfalls mit schnellen Flügelschlägen. In der Regel gehen Zilpzalpe monogame Saisonehen ein, einige Männchen verpaaren sich allerdings auch mit mehreren Weibchen.<br />
Die Auswahl des Nistplatzes und der Nestbau sind Aufgabe des Weibchens. Beliebte Standorte sind geschützte, dichte Bereiche im Unterholz, beispielweise in Brombeeren, hohem Gras, Brennnesseln oder jungen Laubbäumen. In etwa zehn bis vierzig Zentimeter Höhe, seltener auch direkt auf dem Boden, errichtet das Weibchen ein rundliches, geschlossenes Nest aus Halmen, Gras und Moos. Zur Innenauskleidung werden besonders weiche Materialien verwendet, gerne auch kleine, feine Federn oder Wolle. Normalerweise benötigt das Zilpzalp-Weibchen rund vier bis sechs Tage zum Nestbau.<br />
Ab Mitte April bis Ende Juli erfolgt dann die Eiablage. Die kleinen weißen Eier sind mit feinen dunkelbraunen bis schwarzen Flecken versehen. Nach etwa zwei Wochen Brutzeit schlüpfen die kleinen Zilpzalpe und verbleiben weitere zwei Wochen im Nest. Während der Brut versorgt sich das Weibchen normalerweise selbst mit Nahrung und auch die Fütterung der Jungen ist seine Aufgabe. Nur in Ausnahmefällen hilft das Männchen mit.<br />
Die Jungvögel sind nach etwa 15 bis 17 Tagen flugfähig, werden allerdings die ersten Tage noch von den Eltern geführt. Nach etwa drei bis vier Wochen sind sie komplett selbstständig. Oft führen die Altvögel noch eine Zweitbrut durch.</p>
<h3>Menschen, Katzen, Raubvögel &#8211; die größten Bedrohungen für den Zilpzalp</h3>
<p>Die größte Gefahr für den Zilpzalp stellt der Mensch dar, der in seinen natürlichen Lebensraum eindringt und Brutmöglichkeiten zerstört. Aber auch in der Tierwelt gibt es einige Gefahren für den kleinen Laubsänger.<br />
Durch die besonders tief gelegenen Nester sind Zilpzalpe relativ leichte Beute für Katzen oder Marder. Insbesondere in der Nähe von Städten und Siedlungen sind Hauskatzen ein ernsthaftes Problem für die Vögel.<br />
Auch andere Vogelarten gehören zu den natürlichen Fressfeinden. Greifvögel, insbesondere Sperber, erlegen ab und zu durchaus auch einen Zilpzalp. Besonders gefährlich sind allerdings Elstern, die als ausgesprochen intelligente Nesträuber gelten. Sie sitzen in den Ästen der Wälder und beobachten die kleineren Vögel genau. Warnen Zilpzalpe vor Katzen oder anderen Feinden, verschwinden die Weibchen schnell in ihren Nestern, um die Jungen zu schützen. Die Elstern wiederum suchen dann gezielt die Sträucher ab, in denen die fütternden Altvögel verschwunden sind, um dort die Nester zu plündern.<br />
Auch der Kuckuck fordert regelmäßig seine Opfer, da Zilpzalpe keine fremden Eier bebrüten. Stattdessen zerstören sie umgehend ihr Nest und lassen es zurück.</p>
<h3>Der Zilpzalp wird nicht alt</h3>
<p>Die maximale Lebenserwartung eines Zilpzalps liegt bei etwa sieben bis acht Jahren. Allerdings erreichen die Vögel selten ein so hohes Alter, da die Mortalitätsrate recht hoch ist. Allein während der Brutzeit kommt es zu erheblichen Verlusten. Studien haben gezeigt, dass es nur bei sechzig bis achtzig Prozent der gelegten Eier tatsächlich zu einem Ausschlüpfen kommt. Von den geschlüpften Nestlingen überleben zwischen siebzig und 95 Prozent bis zum Ausfliegen. Bei durchschnittlich fünf bis sieben Eiern pro Gelege kommen so nur zwischen drei und vier Junge zum Ausfliegen.</p>
<p>Schwärme von Zilpzalpen bestehen zu einem großen Anteil aus jungen Vögeln im ersten oder zweiten Lebensjahr, ältere Vögel machen nur einen geringen Teil aus. Sehr selten werden Vögel gefangen, die älter als fünf oder sechs Jahre sind. Das weist auf eine hohe Sterblichkeit auch im Erwachsenenalter hin.</p>
<h3>Ein ausgewogener Speiseplan mit Insekten, Weichtieren, Beeren und Nektar</h3>
<p>Der Zilpzalp ist ein Allesfresser, der sich sowohl von kleinsten Tieren, wie Insekten, Asseln oder Spinnen, ernährt, als auch von pflanzlichen Quellen wie Beeren oder Nektar.<br />
Die Hauptnahrung der Zilpzalpe stellen kleine Insekten und deren Entwicklungsstadien, sowie Spinnen, Asseln und Schnecken dar. Auch die Nestlinge werden vorzugsweise mit kleinen Weichtieren oder Würmern gefüttert.<br />
Der Zilpzalp verbringt einen Großteil seiner Zeit mit der Nahrungssuche. Diese findet überwiegend in Baumkronen ab etwa zehn Metern Höhe statt, seltener auch in den unteren Strauch- und Krautschichten und nur in Ausnahmefällen auf dem Boden. Mit flatternden Sprüngen und an Ästen hängend sucht der Laubsänger die Blätter und Zweige nach möglicher Nahrung ab. Auch kleine Rüttelflüge, bei denen der Zilpzalp mit dem Schwanz abwärts schlägt, gehören zu den bei der Nahrungssuche angewandten Techniken.<br />
Im Frühling und Frühsommer können Zilpzalpe beobachtet werden, wie sie Pollen oder Nektar zu sich nehmen. Da dabei immer auch etwas Pollen an ihren Schnäbeln hängenbleibt, tragen sie zur Bestäubung der Blüten bei. Insbesondere im Spätsommer und Herbst fressen sie vorzugsweise auch Beeren und Früchte.</p>
<h2>Der Zilpzalp im heimischen Garten</h2>
<p>Damit sich der Zilpzalp auch in der Stadt und im heimischen Garten wohlfühlt, ist es wichtig, ihm geschützte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Eine wilde Ecke im Garten, in der Sträucher, Brombeeren oder kleinere Hecken dicht wuchern, ist ideal. Wichtig ist, dass Katzen und Hunde keinen Zugang haben, da die Nester in Bodennähe völlig ungeschützt sind.<br />
Klassische Futterstellen mit Körnern und Meisenknödeln sind für einen Zilpzalp uninteressant. Der Laubsänger ernährt sich vorwiegend von Insekten und findet seine Nahrung in den Kronen der Bäume. Naturbelassene Gärten mit altem Baumbestand und einer dichten Strauchschicht bieten in der Regel genug Futtermöglichkeiten für den Vogel.<br />
Eine Wasserstelle hingegen ist gerade im Sommer äußerst hilfreich und kann den Zilpzalp in den heimischen Garten locken. Eine herkömmliche Vogeltränke oder auch ein Gartenteich sind willkommene Ziele. Hier kann der Vogel baden und trinken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenswertes über die Amsel</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/wissenswertes-ueber-die-amsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 09:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://terrasse-und-garten.net/?p=1901</guid>

					<description><![CDATA[<p>So gut wie jeder kennt eine in Deutschland sehr verbreitete Vogelart: die Amsel. Ob schwarz oder braun mit auffälligem gelben Schnabel &#8211; der kleine, flinke Vogel taucht nicht nur im tiefen Wald auf. Auch in der Stadt trifft man die Sangeskünstlerin häufig an. Bei diesem Vogel handelt es sich um einen echten Überlebenskünstler, der sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://terrasse-und-garten.net/wissenswertes-ueber-die-amsel/">Wissenswertes über die Amsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://terrasse-und-garten.net">Terrasse &amp; Garten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>So gut wie jeder kennt eine in Deutschland sehr verbreitete Vogelart: die Amsel. Ob schwarz oder braun mit auffälligem gelben Schnabel &#8211; der kleine, flinke Vogel taucht nicht nur im tiefen Wald auf. Auch in der Stadt trifft man die Sangeskünstlerin häufig an.</em></p>
<p>Bei diesem Vogel handelt es sich um einen echten Überlebenskünstler, der sich sowohl an das Leben im tiefen Wald, als auch nahe des Menschen anpasst. Natürlichen Feinden trotzen die schlauen Tiere ebenso wie der Veränderung ihrer Umwelt beim Wechsel der Jahreszeiten. In Sachen Paarung, Futtersuche und Lebensraum gibt es viele interessante Fakten kennenzulernen.</p>
<h2>Äußere Merkmale der Amsel und Eingruppierung</h2>
<p>Die Amsel wird vielerorts auch als Schwarzdrossel bezeichnet &#8211; keiner der beiden Begriffe ist falsch. Generell gehört die Amsel zur Familie der Drosseln, welche wiederum nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa weit verbreitet ist.</p>
<p>Erwachsene Tiere lassen sich hinsichtlich des Geschlechts klar durch äußere Merkmale voneinander unterscheiden. Während die männlichen Vögel schwarz sind, haben Weibchen etwas helleres Gefieder, welches braun oder graubraun sein kann. Auch rötlich-braune Exemplare kommen vor.</p>
<p>Nicht nur anhand des Gefieders, sondern auch anhand der Schnäbel lassen sich die Tiere unterscheiden. Männchen haben einen gelben oder orangefarben Schnabel, während die weiblichen Vögel hellere und weniger leuchtende Schnäbel haben.</p>
<p>Besonders an der Drossel ist, dass es verschiedene, von der Norm abweichende Färbungen gibt. Es existieren zahlreiche Tiere, bei denen man eine sichtbare Melaninablagerung beobachten kann. Diese Tiere sind schwarz-weiß und manchmal sogar gefleckt oder gepunktet. Auch die Farbe des Schnabels kann sich bei dieser Variante unterscheiden. Sehr selten gibt es auch schneeweiße Tiere, welche an Albinos erinnern.</p>
<h3>So singt die Amsel</h3>
<p>Wenn es um den Gesang geht, hat dieser gefiederte Freund viele menschliche Anhänger. Das hat einen ganz besonderen Grund: Der Gesang dieses Vogels ähnelt der von Menschen komponierte Musik weitaus mehr als der bei den meisten anderen Vogelarten. Deshalb lässt sich der klassische Gesang des Vogels sogar in Noten wiedergeben &#8211; das ist normalerweise nicht möglich.</p>
<p>Die Amselstimme verfügt über mehrere Oktaven und erhält daher eine große Spannweite. Nicht ohne Grund gibt es zahlreiche Musiker, die eine besondere Schwäche für den Gesang dieses Vogels haben.<br />
Die Amsel gibt mit ihrer Stimme Informationen an Artgenossen weiter, wehrt Widersacher ab und balzt. Die Stimmen der einzelnen Tiere unterscheiden sich teilweise deutlich, sodass die Artgenossen bekannte oder unbekannte Tiere am Gesang erkennen.</p>
<p>Neben dem Gesang, der für das menschliche Gehör durchaus angenehm klingt, kann die Amsel auch sogenannte Erregungslaute von sich geben. Was klingt wie ein &#8222;tack, tack, tack&#8220; wird häufig von jungen Amseln ausgestoßen, welche Angst vor einer drohenden Gefahr haben.</p>
<p>Generell wird bei der Amsel zwischen dem Gesang speziell beim Brüten, dem Gesang während des Nestbaus und dem Reviergesang unterschieden.</p>
<h3>Der natürliche Lebensraum der Schwarzdrossel</h3>
<p>Eigentlich bewohnt die Schwarzdrossel dichte Wälder, in denen sie vor Angreifern, Trockenheit und zu viel Licht geschützt wird. Allerdings sind die Tiere so anpassungsfähig, dass man sie auch in Gärten, auf Feldern und auf natürlichen Lichtungen findet. Hier suchen die Tiere nach Futter und Nistmaterialien.</p>
<p>Heute lebt die schwarze Schönheit in allen möglichen Landschaften. Sie lässt sich nicht nur in ruhigen Gärten oder nahe dem Wald nieder, sondern ist auch in öffentlichen Parks, in Zoos oder in der Stadt anzutreffen. Besonders liebt die Amsel allerdings Streuobstwiesen und dichtes Buschwerk. Hier fühlen sich die Tiere sicher und finden genug Nahrung.</p>
<p>Auch Heiden, Feldflure und Gebiete nahe am Wasser kommen für die Amseln als Lebensraum infrage. Sie brüten überall dort, wo sie die Eier vermeintlich sicher und bequem ablegen können. Das kann ebenso ein Schilfrohr sein wie das Dach eines Gartenhauses.</p>
<p>Meistens leben mehrere Vögel auf verhältnismäßig kleinem Raum. Auf einer Fläche zwischen einem halben und einem Hektar Land leben oft mehrere Brutpaare, die sich friedlich verhalten.</p>
<p>Sogar in den Alpen kommt die widerstandsfähige Schwarzdrossel vor. Auf Höhen von bis zu gut 2000 Metern Höhe wurden sie bereits gesichtet. Unterarten leben sogar noch weiter oben.</p>
<h3>So paart sich und brütet die Amsel</h3>
<p>Paare bilden sich bei der Amsel erst nach der Balz. Diese findet nicht unbedingt am gleichen Ort statt wie die Brut oder die Paarung selbst. Auch in Gebieten außerhalb des eigenen Reviers gehen die Amseln auf Partnersuche. Manche Zugvögel treffen bereits mit dem Partner zusammen in der neuen Heimat ein.</p>
<p>Das Ritual bei der Balz wird vom Männchen ausgeführt, um dem Weibchen zu imponieren und dieses für die Paarung zu motivieren. Meistens geht das Männchen mit stolz geschwellter Brust vor dem weiblichen Vogel auf und ab. Die Federn werden aufgestellt, um größer zu wirken.</p>
<p>Meistens findet sowohl die Balz als auch die Paarung im Frühling statt. Direkt nach der erfolgreichen Balz erfolgt die Paarung. Ob es zur Kopulation kommt, entscheidet das Weibchen. Dieses fordert das Männchen zur Paarung auf; manchmal sogar ohne ein Balzritual im Vorfeld.</p>
<p>Die meisten Amseln nisten entweder in Bäumen, in Sträuchern oder in dichtem Gestrüpp. Viel Wert legen die Tiere darauf, dass das Nest nicht nur sicher angebracht wird, sondern auch von außen schwer einzusehen ist und speziell von oben geschützt wird.</p>
<p>Das Nest wird vom Weibchen gebaut und auch das Nistmaterial sucht sich die brütende Henne selbst aus. Besonders beliebt sind Astgabeln oder Nischen an Balkonen und Terrassen. Deshalb sollten Gartenbesitzer gerade in Frühling Rücksicht nehmen.</p>
<p>Maximal drei bis vier Tage nach dem Nestbau legt das Weibchen die Eier ab. Allerdings werden diese nicht alle auf einmal abgelegt, sondern mit einer Pause von 20 bis Stunden zwischen den einzelnen Eiern.</p>
<p>Die meisten Amseln legen maximal fünf Eier ab; viele Exemplare beschränken sich sogar nur auf ein bis zwei Stück. Die Eier selbst haben eine ovale Form und sind grünlich gefärbt. Rund sieben Gramm wiegen ein einzelnes Ei.</p>
<h3>Diese Feinde und Gefahren gibt es für die Schwarzdrossel</h3>
<p>Sofern die Amseln im Wald oder auf Feldern leben, müssen sich vor allem vor Bussarden, Falken und Sperbern in Acht nehmen. Auch Eulen und Raben haben es in erster Linie auf sehr junge Amseln und auf die Eier der Tiere abgesehen. Kranke oder schwache Vögel fallen manchmal Aaskrähen, Füchsen und Mardern zum Opfer.</p>
<p>Wenn die Amsel sich in von Menschen bewohnten Gebieten aufhält, gehört auch die Hauskatze und die Wanderratten zu jenen Tierarten, welche ihr gefährlich werden können.</p>
<p>Auch der Menschen zählt zu den Gefahren für Amseln. Besonders der Straßenverkehr, aber auch die Jagd setzt den Vögeln zu. Gerade begrünte Schnellstraßen sind gefährlich. Manchmal werden Amseln aus Versehen im Zuge der Schädlingsbekämpfung getötet.</p>
<h3>So alt wird die Amsel</h3>
<p>Hin und wieder gelingt es Menschen, eine Schwarzdrossel zu zähmen oder im Käfig zu halten. Unter diesen unnatürlichen Bedingungen können die Tiere maximal 20 Jahre alt werden.</p>
<p>Lebt der Vogel hingegen in Freiheit, so lebt sie eher zwischen vier und sechs Jahren &#8211; je nachdem, ob sie eines natürlichen Todes stirbt oder einem Feind zum Opfer fällt. In Ausnahmefällen können die Amseln auch in freier Wildbahn älter werden.</p>
<p>Ob Amseln in bestimmten Gebieten länger leben als in anderen, gilt als umstritten.</p>
<h3>Das Futter der Amsel</h3>
<p>Die Amsel ist nicht nur anpassungsfähig, wenn es um den Nestbau und das Revier geht, sondern auch in Sachen Futter anspruchslos. Amseln sind Allesfresser. Sie können sich sowohl von Früchten als auch von Beeren, Samen oder Insekten sowie kleinen Säugern ernähren.</p>
<p>Besonders beliebt sind Lurche, Mäuse und Tausendfüßler sowie Spinnen, wenn es um tierische Nahrung geht. Meistens orientieren sich die Amseln jedoch an der Jahreszeit und an dem Gebiet, in welchem sie aktuell leben. Gibt es hauptsächlich pflanzliche Nahrung, wird diese gerne angenommen.</p>
<p>Sämereien fressen Schwarzdrosseln ebenfalls gerne, was sie zum optimalen Vogel für einen von Menschen eingerichteten Futterplatz macht. Sogar Abfälle werden von den Tieren nach Nahrung durchsucht, wenn es gerade eine akute Nahrungsknappheit gibt.</p>
<h3>Eine Futterstelle für die Amsel einrichten</h3>
<p>Die Amsel gehört zu den Vogelarten, welche ihr Futter am liebsten in Bodennähe oder direkt am Boden fressen. Deshalb kommt die klassische Bodenfutterstelle in Betracht, die auch Drosseln als Anlaufstelle dienen kann.</p>
<p>Gerade beim Füttern am Boden sollte darauf geachtet werden, dass die Futterstelle nicht über Nacht draußen bleibt. Vor allem nachtaktive Raubvögel und Katzen haben sonst leichtes Spiel, während die Amsel durch die Nahrungssuche abgelenkt ist.</p>
<p>Weil die Amsel zu den Allesfressern gehört, nimmt die jegliche Art von Futter genauer an. Wichtig ist natürlich, dass das Futter frisch, sauber und frei von Schimmel ist. Besonders gerne fressen die Tiere Rosinen und getrocknete Beeren. Diese sollten aufgrund des hohen Zuckergehalts jedoch nur in Maßen verfüttert werden.</p>
<p>Zudem mögen die Amseln zerkleinerte Nüsse ohne Schale, Sonnenblumenkerne und Äpfel sowie Birnen. Fettfutter und Haferflocken eignen sich ebenfalls sehr gut, um die Futterstelle zu füllen.</p>
<p>Sämereien nehmen die Vögel ebenfalls dankend an. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die einzelnen Sämereien nicht größer als ein Maiskorn sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Tier sich verschluckt oder das Futter gar nicht erst annimmt.<br />
Sofern frisches Obst gefüttert werden soll, muss dieses entweder innerhalb eines Tages gefressen werden oder die Stücke sollten entfernt werden. Zudem ist es wichtig, nach der Gabe von Frischfutter den Behälter und die gesamte Futterstelle penibel zu reinigen. So werden Krankheiten vermieden.</p>
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