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	<title>Schädlinge - Blog Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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	<title>Schädlinge - Blog Archive - Terrasse &amp; Garten</title>
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		<title>Ratten bekämpfen – unkonventionelle Tipps, die helfen könnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 06:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ratten zählen zu den hartnäckigsten und anpassungsfähigsten Plagegeistern, die sich sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten ausbreiten können. Ihr ausgeprägter Überlebenswille, ihre Intelligenz und ihre enorme Vermehrungsrate machen sie zu einem ernstzunehmenden Problem für Haushalte, Betriebe und Kommunen. Wo herkömmliche Maßnahmen wie Giftköder und Lebendfallen häufig an ihre Grenzen stoßen oder aus ethischen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ratten zählen zu den hartnäckigsten und anpassungsfähigsten Plagegeistern, die sich sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten ausbreiten können. Ihr ausgeprägter Überlebenswille, ihre Intelligenz und ihre enorme Vermehrungsrate machen sie zu einem ernstzunehmenden Problem für Haushalte, Betriebe und Kommunen. Wo herkömmliche Maßnahmen wie Giftköder und Lebendfallen häufig an ihre Grenzen stoßen oder aus ethischen, gesundheitlichen oder rechtlichen Gründen nicht infrage kommen, gewinnen alternative Methoden zunehmend an Bedeutung. Dabei handelt es sich nicht um wissenschaftlich garantierte Lösungen, sondern um kreative Ansätze, die durch ihre Ungewöhnlichkeit durchaus Wirkung zeigen können – gerade dann, wenn der konventionelle Weg bereits ausgeschöpft ist.</p>
<p>Unkonventionelle Strategien zur Bekämpfung von Ratten erfordern Fachwissen zum Verhalten der Tiere, ihrer Gewohnheiten sowie ihrer empfindlichen Sinne. Nicht jede Methode funktioniert überall gleich, doch gerade in schwer zugänglichen oder dauerhaft befallenen Bereichen können neue Denkansätze oft einen entscheidenden Unterschied machen. Wer nach Wegen sucht, die über Standards hinausgehen, stößt auf überraschende Möglichkeiten, die nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig sein können.</p>
<h2>Duftstoffe und Aromen als natürliche Abschreckung</h2>
<p>Ratten verlassen sich stark auf ihren Geruchssinn, der ihnen bei der Nahrungssuche ebenso hilft wie bei der Orientierung. Einige Düfte gelten als besonders unangenehm für die Tiere und können sie nachhaltig vertreiben. Pfefferminzöl, Eukalyptus oder scharfer Essig werden in vielen Erfahrungsberichten als wirksam beschrieben. Diese Aromen lösen eine Reaktion aus, die das Erkunden und Ansiedeln in einem bestimmten Bereich unattraktiv machen kann. In stark frequentierten Laufwegen oder nahe der potenziellen Nistplätze aufgetragen, kann ein solches Geruchsmanagement dazu beitragen, eine Zone für Ratten dauerhaft unzugänglich zu machen.</p>
<h2>Akustische Reize und Vibrationen</h2>
<p>Ein Ansatz, der oft unterschätzt wird, basiert auf Schallwellen und Vibrationen. Da Ratten äußerst sensible Sinnesorgane besitzen, reagieren sie empfindlich auf bestimmte Frequenzen, insbesondere im Ultraschallbereich. Es existieren Geräte, die Töne aussenden, die für Menschen nicht hörbar, für Ratten jedoch sehr unangenehm sind. Auch kontinuierliche Vibrationen, etwa durch regelmäßig laufende Maschinen oder selbstgebaute Mechanismen, können dafür sorgen, dass sich Ratten nicht niederlassen. Besonders in Kellern oder auf Dachböden, wo sonst wenig Bewegung herrscht, kann dieser Reiz als Störung wahrgenommen werden – ein Umstand, der <a href="https://blogzimmer.de/wovor-haben-ratten-angst/">von Ratten gefürchtet</a> wird.</p>
<h2>Veränderung der Umgebung</h2>
<p>Ein häufiger Grund für das Scheitern klassischer Methoden liegt in der Anpassungsfähigkeit von Ratten. Sie meiden instabile, wechselhafte oder schwer berechenbare Umgebungen. Wird der Lebensraum bewusst regelmäßig verändert, etwa durch das Umstellen von Möbeln, Behältern oder Lagergut, verlieren die Tiere ihre Orientierung. Sie meiden dann Regionen, in denen sie keine sicheren Nistplätze oder beständige Wege finden. Auch künstliche Hindernisse aus glatten Materialien oder raschelnden Folien können ihre Bewegungsfreiheit einschränken. Ratten bevorzugen feste Strukturen mit klaren Wegen und Rückzugsorten. Diese gezielt zu stören, kann bereits einen positiven Effekt erzielen.</p>
<h2>Verwendung tierischer Duftstoffe</h2>
<p>Einige Tierarten stellen für Ratten natürliche Feinde dar – etwa Katzen, Marder oder bestimmte Greifvögel. Der Geruch von deren Kot, Urin oder Fell kann für Ratten ein deutliches Warnsignal darstellen. Es gibt Berichte, in denen getragene Katzenstreu oder der Zugang von Freigängerkatzen in problematischen Zonen die Aktivität von Ratten stark reduziert hat. Zwar ist nicht jeder Haushalt für den Einsatz eines Tiers geeignet, doch allein die Verbreitung tierischer Duftstoffe in bestimmten Bereichen kann eine abschreckende Wirkung entfalten.</p>
<h2>Ungewöhnliche Hausmittel mit Wirkung</h2>
<p>Neben Essig und Pfefferminzöl gibt es auch kuriose Substanzen, die in der Praxis erstaunliche Ergebnisse liefern können. Gebissreiniger-Tabs, in Wasser aufgelöst und ausgelegt, führen gelegentlich zu Irritationen bei Ratten. Auch Ammoniak, stark verdünnt, wirkt abschreckend – der stechende Geruch wird mit Raubtierurin assoziiert und signalisiert potenzielle Gefahr. Ein weiteres Mittel ist Cayennepfeffer, dessen reizende Wirkung auf Schleimhäute Ratten nicht nur am Fressen, sondern auch am Durchqueren bestimmter Zonen hindern kann.</p>
<h2>Psychologische Verunsicherung durch Bewegung und Licht</h2>
<p>Ratten sind scheue Tiere, die Dunkelheit und Ruhe bevorzugen. Bewegliche Lichtquellen oder blinkende Leuchten – auch Solarleuchten mit Bewegungssensor – können sie nachhaltig verunsichern. Werden diese in Nestnähe platziert, entsteht der Eindruck eines unkontrollierten, unsicheren Umfelds. Ähnlich wirken Spiegel oder reflektierende Flächen, etwa Alufolie, die Bewegungen verzerren und für Unruhe sorgen. Dieser visuelle Stress kann dazu führen, dass Ratten das Gebiet meiden oder aufgeben.</p>
<h2>Langfristige Strategie statt schneller Lösung</h2>
<p>Unkonventionelle Methoden entfalten ihre Wirkung meist nicht über Nacht. Sie erfordern Ausdauer, Beobachtung und Anpassung. Entscheidend ist dabei die Kombination verschiedener Reize – olfaktorisch, akustisch, visuell – um eine Umgebung zu schaffen, die dauerhaft unattraktiv bleibt. In vielen Fällen liegt der Erfolg nicht in einem einzigen Trick, sondern in der intelligenten Verzahnung mehrerer kleiner Störungen, die in Summe das Sicherheitsgefühl der Tiere untergraben. Geduld und Kreativität zahlen sich aus, wenn klassische Mittel versagen oder nicht mehr greifen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Bekämpfung von Ratten ist eine Herausforderung, die nicht immer mit herkömmlichen Mitteln bewältigt werden kann. Wo Gift und Fallen versagen oder unerwünscht sind, bieten sich ungewöhnliche Wege an, die oft auf dem Zusammenspiel von Instinkt, Sinneswahrnehmung und Raumwahrnehmung beruhen. Gerüche, Geräusche, Licht und Bewegung wirken auf Ratten stärker als auf viele andere Tiere – und genau hier setzen alternative Methoden an. Ihre Stärke liegt in der Flexibilität, der Nachhaltigkeit und der Möglichkeit, auf individuelle Gegebenheiten einzugehen. Während keine dieser Maßnahmen eine Garantie bietet, besteht ihre Wirksamkeit oft in der Kombination und konsequenten Umsetzung. Letztlich führt nicht der schnellste, sondern der am besten angepasste Weg zum Ziel: eine rattenfreie Umgebung ohne Gift und Risiko.</p>
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		<title>Schutz vor Mücken und Wespen ohne Chemie</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/schutz-vor-muecken-und-wespen-ohne-chemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt laut Bund Naturschutz rund hundert Arten von Wespen, ebenso viele Mückenarten leben in Europa. Die meisten Menschen sind diesen Insekten gegenüber tolerant, allerdings nur so lange, bis sie sich beim Grillabend hemmungslos am Buffet und den Gästen bedienen. Während man die Ameisen auf der Terrasse bereits in Schach hält, überlegt man verzweifelt, wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt laut Bund Naturschutz rund hundert Arten von Wespen, ebenso viele Mückenarten leben in Europa. Die meisten Menschen sind diesen Insekten gegenüber tolerant, allerdings nur so lange, bis sie sich beim Grillabend hemmungslos am Buffet und den Gästen bedienen. Während man die <a href="https://terrasse-und-garten.net/ameisen-bekaempfen-der-grosse-ratgeber/">Ameisen auf der Terrasse bereits in Schach hält</a>, überlegt man verzweifelt, wie man den fliegenden, teils aggressiven Heerscharen Einhalt gebieten kann.</em></p>
<p><em>Wir haben ein paar Tipps für ein entspanntes Miteinander beim Essen, ohne Wespen und Mücken für Sie zusammengestellt – ganz ohne Chemie!</em></p>
<h2>5 Hausmittel gegen Wespen</h2>
<p>Wespen nehmen bereits zum Frühstück den reich gedeckten Tisch ins Visier. Dabei sollte man ihnen nichts Böses unterstellen, schließlich sammeln die schwarz-gelb-gestreiften Insekten lediglich Nahrung für die Brut. Das ist ihr Job. Falls man jedoch bevorzugt, dass die Wespen ihre Arbeit nicht unbedingt am eigenen Tisch erledigen, kann man auf natürliche Mittel zurückgreifen. Diese helfen auch Allergikern, das Risiko eines Wespenstichs zu minimieren.</p>
<ul>
<li><strong>Ätherische Öle nutzen:</strong> Wespen mögen keine sehr intensiven Aromen. Daher kann man auf dem Tisch z. B. Nelken oder Orangenscheiben verteilen, auch <a href="https://www.tiroler-kraeuterhof.com/ingwer.html">Ingweröl in erstklassiger Qualität</a> verleidet den Wespen die Umgebung rund um den Esstisch. Ingweröl in einem Schälchen am Tisch hilft übrigens ebenfalls bei einer Mückenplage.</li>
<li><strong>Alternativen bieten: </strong>Wer sich für ein Miteinander von Mensch und Insekt entscheidet, sollte die eigenen Speisen einfach abdecken und den Wespen dafür etwas weiter weg Alternativen wie aufgeschnittene Weintrauben oder etwas Kochschinken anbieten. Dann halten sich die geflügelten Räuber vom eigenen Tisch meist fern.</li>
<li><strong>Kräuter aufstellen:</strong> Nicht nur ätherische Öle vertreiben Wespen, sondern auch diverse Kräuter. Der Vorteil dieser Methode: Schöne Kräutertöpfe, mit Basilikum, Lavendel, Rosmarin oder Pfefferminze bepflanzt, sind auch gleich ein Teil einer schönen Gartengestaltung.</li>
<li><strong>Räucherstäbchen entzünden: </strong>Bei dieser Art des Wespenschutzes spielen zwei Faktoren zusammen: zum einen wieder das Aroma, zum anderen der Rauch. Wespen mögen keinen Rauch und halten sich daher fern. Allerdings muss man beim Essen die passenden Räucherstäbchen wählen, damit das Aroma niemand anderen stört.</li>
<li><strong>Kaffeepulver verbrennen: </strong>Während man ungestört eine Tasse Kaffee trinken möchte, kann man zur Wespenabwehr nebenbei etwas Kaffeepulver in einem Schälchen verbrennen. Das vertreibt die schwarz-gelb-gestreiften Tiere, allerdings ist der Geruch auch für manche Menschen kaum erträglich.</li>
</ul>
<h2>Sind Wespen nützlich?</h2>
<p>Um nicht nur auf die <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/Fragen-und-Antworten-zum-Thema-Wespen,wespen190.html">Wespen</a> zu schimpfen, sei an dieser Stelle angemerkt, dass eine große Anzahl an Wespen Schädlinge wie <a href="https://terrasse-und-garten.net/blattlaeuse-am-salat-so-retten-sie-ihre-pflanze-im-hochbeet/">Blattläuse</a>, Raupen oder <a href="https://terrasse-und-garten.net/hausmittel-gegen-spinnen/">Spinnen</a> frisst. Zudem bestäuben Wespen, genau wie Bienen, unsere <a href="https://terrasse-und-garten.net/die-5-beliebtesten-pflanzen-fuer-den-kraeutergarten-und-ihre-besonderheiten/">Blumen und Nutzpflanzen</a>. Feigen etwa werden nur von der speziellen Feigenwespe bestäubt. Stirbt sie aus, gibt es keine Feigen mehr.</p>
<h2>Hausmittel gegen Mücken</h2>
<p>Nutzt man ätherische Öle, Kräuter oder Räucherstäbchen, um Wespen fernzuhalten, hat man gleich den doppelten Effekt. Auch Mücken halten sich von Bereichen fern, die stark duften. In südlichen Ländern kommen für den Außenbereich oft die bekannten, stark riechenden Zitronenkerzen zum Einsatz.</p>
<p>Um die Menge an Mücken bereits im Vorfeld zu reduzieren, sollte man darauf achten, dass sich im Garten keine stehenden Gewässer bilden. Also feuchte Zonen am Rand des Grundstücks, Wasserbecken oder Regentonnen sind Brutstätten für die Plagegeister.</p>
<p>In den Innenräumen helfen stark duftende Raumsprays oder spezielle Aromadiffusoren, Mücken draußen zu halten.</p>
<p>Wundert man sich, warum die Mücken oft nur eine bestimmte Person stechen, liegt es vielleicht an der Ernährung. Menschen, die gerne etwa Knoblauch essen, scheiden das Aroma über die Haut wieder aus. Das macht diese Personen für Mücken unappetitlich.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Im Idealfall gelingt Mensch und Insekt eine friedliche Koexistenz. Sollte sich eine Wespe dennoch bedroht gefühlt und zugestochen haben, hilft der Saft einer Zwiebel und das Kühlen mit Eis. Salz hilft gegen den Juckreiz bei einem Mückenstich.</p>
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		<title>Ameisen bekämpfen – die besten Tipps gegen die Feuerameise</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/ameisen-bekaempfen-die-besten-tipps-gegen-die-feuerameise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 13:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kleinen Tierchen sind für die meisten Menschen eine Plage. Gerade dann, wenn die Ameisen sich einen Weg in die eigenen vier Wände gemacht haben. Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man die lästigen Tierchen loswerden kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Betroffene wissen, dass die Ameisen in der freien Natur keine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die kleinen Tierchen sind für die meisten Menschen eine Plage. Gerade dann, wenn die Ameisen sich einen Weg in die eigenen vier Wände gemacht haben. Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man die lästigen Tierchen loswerden kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Betroffene wissen, dass die Ameisen in der freien Natur keine Schädlinge in dem Sinne sind. Es gibt sehr viele verschiedene Ameisenarten, die nicht gefährlich sind. Wenn aber plötzlich die Feuerameise auf der Matte steht, sollte man sich dringend darum kümmern. Diese Ameisenart kann unter Umständen gefährlich für Mensch und Tier sein. In diesem Artikel erfahren Sie weitere Informationen dazu.</p>
<h2>Warum sind Feuerameisen gefährlich?</h2>
<p>Im Gegensatz zu den normalen Ameisen, die sonst in der Natur, im Garten, auf <a href="https://terrasse-und-garten.net/tipps-gegen-ungeziefer-auf-der-terrasse/">der Terrasse</a> oder auch im <a href="/ameisen-im-gewaechshaus-was-tun/">Gewächshaus</a> anzutreffen sind, ist diese Art viel aggressiver. Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen etwas dagegen tun. Greifen diese Ameisen Menschen an, kann es durchaus zu Verletzungen kommen. Beim Angriff werden die Opfer gebissen, was zu juckenden Stellen führen kann. Nach ein, zwei Tagen können an den betroffenen Hautpartien, Pusteln entstehen. Der Grund für diese starken Reaktionen ist das Gift, das durch den <a href="/der-ameisenbiss/">Ameisenbiss</a> übertragen wird. Das möchte man weder sich selbst noch seinen Kindern oder Haustieren antun. In diesem Zusammenhang sollte man sofort handeln und falls nichts hilft, unbedingt den Profi ins Haus holen.</p>
<h2>Wie können Feuerameisen bekämpft werden?</h2>
<p>Egal, ob man herkömmliche Ameisen oder Feuerameisen bekämpfen möchte – wichtig ist, dass man das Nest findet. Ansonsten bringt der gesamte Kampf nichts. Entdecken Menschen die Plagegeister in ihrem Garten oder auch in der Wohnung, heißt es, der Spur zu folgen.</p>
<p>Oftmals schafft man es dadurch bereits zum Nest zu kommen. Wer die Spur gefunden hat, der sollte – wenn möglich – die Kinder oder auch die Haustiere davon fernhalten. Auch, wenn die Tierchen so klein sind, greifen sie Menschen und Haustiere an. Die Verletzungen, die dadurch entstehen, sind nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Die Spur führt den Hausbesitzer sicherlich auch zur Stelle, an der die Ameisen in das Haus gelangen. Diese Ritze sollte dann unbedingt versiegelt werden – nur so kann gewährleistet sein, dass keine weiteren Exemplare hereinwandern können. Meistens gelangen die kleinen Tierchen durch kleine Öffnungen in der Mauer ins Innere der Wohnung. Diese können meist aber einfach zugekittet werden, sodass nichts mehr passieren kann.</p>
<h3><u>Nachher haben Sie mehrere Möglichkeiten:</u></h3>
<ul>
<li>Für die <a href="https://ungezieferraus.de/schaedlinge/ameisen-bekaempfen">Ameisenbekämpfung</a> können Sie beispielsweise ein Mittel (Insektizide oder Köder) kaufen, die es im Fachhandel zu finden gibt. Dadurch, dass diese Produkte meist auch chemische Inhaltsstoffe enthalten, ist dies nicht immer so gesund für Mensch und Tier. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie inzwischen einmal andere Alternative ausprobieren. Oftmals können auch diese helfen, um die Plagegeister loszuwerden.</li>
<li>Auch, wenn viele Menschen Backpulver zur Bekämpfung von Ameisen verwenden, wirkt es nicht in jedem Fall. Wenn Sie möchten, können Sie stattdessen Natron und Zucker auf die Ameisenstraße in der Wohnung streuen. Die Ameisen fressen den Zucker und das Natron. Dadurch, dass die Ameisen das Natron nicht vertragen, sterben sie. Das ist eine Methode, die nicht unbedingt tierfreundlich ist. Dadurch, dass die Feuerameisen durchaus eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen, helfen aber oftmals nur diese Maßnahmen.</li>
<li>Zur Vorbeugung können gewisse Düfte wie beispielsweise Lavendel oder Teebaumöl wirkungsvoll sein.</li>
</ul>
<h2>Zerstörung des Ameisenhaufens</h2>
<p>Wenn Sie der Spur folgen, dann entdecken Sie den Ameisenhaufen. Viele Menschen berichten über positive Erfahrungen mit einem Insektizid, das in den Ameisenhügel geschüttet wird. Davon brauchen Sie aber viele Kanister, damit wirklich alle Tierchen sterben. Daneben gibt es auch granulare Produkte, die mit Wasser vermischt werden.</p>
<h2>Nachhaltige Lösung: Köder</h2>
<p>Wer mehr Zeit hat und sich an den Tierchen nicht stört, der kann auch Köder einsetzen. Diese sollten immer nach der Verpackungsbeilage verwendet werden. Diese Anwendung dauert aber deutlich länger, ist aber auch deutlich nachhaltiger. <a href="https://praxistipps.focus.de/salz-gegen-ameisen-das-muessen-sie-wissen_110780">Dieser Artikel über das Hirschhornsalz</a> könnte Sie auch interessieren.</p>
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		<item>
		<title>Wespenabwehr beim Grillen</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/wespenabwehr-beim-grillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 13:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es draußen wieder wärmer wird, beginnt die Grillsaison. Das Zubereiten von Würstchen, Fleisch und Gemüse über Gas oder dem Schwenk-Grill ist beliebt und in der Regel eine schöne Sache. Der Sommer ist allerdings auch die Zeit der Wespen, die sich von den leckeren Düften gern anlocken lassen. Damit der Grillabend mit Familie und Freunden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es draußen wieder wärmer wird, beginnt die Grillsaison. Das Zubereiten von Würstchen, Fleisch und Gemüse über Gas oder <a href="/feuerschale-grill/">dem Schwenk-Grill</a> ist beliebt und in der Regel eine schöne Sache. Der Sommer ist allerdings auch die Zeit der Wespen, die sich von den leckeren Düften gern anlocken lassen. Damit der Grillabend mit Familie und Freunden nicht durch die Insekten beeinträchtigt wird und mit <a href="https://terrasse-und-garten.net/vorsicht-bei-bienen-oder-wespenstich/">Wespenstichen und Kopfschmerzen</a> endet, können ganz einfache Maßnahmen getroffen werden. Die Verwendung chemischer Mittel ist besonders in der Nähe von Essen nicht zu empfehlen.</p>
<h2>Einladende Düfte reduzieren</h2>
<p>Damit die Wespen erst gar nicht kommen, sollten das Gegrillte, Soßen und Salate auf dem Essenstisch abgedeckt werden. Würstchen und Co. können in verschließbaren Thermobehältern aufbewahrt werden, die die Speisen warmhalten. Für Teller und Schüsseln eignen sich Hauben zum Abdecken. Zudem sind vor allem süße Soßen nach jedem Gebrauch besser wieder zu verschließen. Wer das Verströmen von anziehenden Aromen auf ein Minimum reduziert, wird sich nicht so schnell mit den lästigen Insekten rumplagen müssen.</p>
<h2>Kleidung in gewissen Farben vermeiden</h2>
<p>Auf einige Farben reagieren Wespen angeblich besonders. Kleidung mit knalligen Tönen in Gelb, Orange, Pink und Rot ist deshalb lieber im Schrank zu lassen. Graue, braune, blaue und grüne Shirts und Hosen sind für den Grillabend ideal. Farben spielen bei den stechenden Insekten aber eher eine untergeordnete Rolle, denn angelockt werden sie in erster Linie von den ansprechenden Gerüchen in der Luft. Ein Verzicht auf das Dessert ist aus diesem Grund ratsamer als das Vermeiden knalliger Farben.</p>
<h2>Einsatz von ätherischen Ölen und speziellen Pflanzen</h2>
<p>Die Verwendung von ätherischen Ölen ist eine sehr schonende <a href="https://www.dfnt.de/shop/wespen-abwehr-spray/">Wespenabwehr beim Grillen</a> (Lesetipp: <a href="https://terrasse-und-garten.net/schutz-vor-muecken-und-wespen-ohne-chemie/">Schutz vor Wespen und Mücken ohne Chemie</a>). Die Aromen von Zitronella, Nelken- oder Teebaumöl mögen die Lebewesen nicht sonderlich. Eine Schale mit den Ölen in der Nähe platziert, sollte seine Wirkung zeigen. Alternativ können Orangen- und Zitronenscheiben mit Nelken gemischt genutzt werden. Mit Pflanzen lässt es sich ebenso arbeiten. Lavendel, Basilikum, <a href="https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/pflanzen-saatgut/maca-myrte/melisse/zitronenmelisse-pflanze" rel="sponsored">Zitronenmelisse</a> und Minze können Wespen nicht leiden. In Blumentöpfe gepflanzt, sorgen die Gewächse für eine wespenfreie Zone und ansprechendes Dekor rund um den Grillplatz.</p>
<figure id="attachment_1486" aria-describedby="caption-attachment-1486" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1486 size-mh-magazine-content" src="https://terrasse-und-garten.net/wp-content/uploads/2020/05/Wespe-auf-Finger-678x381.jpg" alt="Wespe-auf-Finger" width="678" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-1486" class="wp-caption-text">Wespenstiche bringen häufig starke Allergien mit sich &#8211; © depositphotos.com @ praewa_koreashopping@hotmail.com</figcaption></figure>
<h2>Ein fremdes Wespennest aufhängen</h2>
<p>Auch ein gefaktes Wespennest, das eine fremde Kolonie darstellen soll, hält die Plagegeister ohne den Einsatz von Chemie effektiv fern. Das Nest wird einfach aus einem Stück Papier, das zu einer Kugel geknüllt wird, gebastelt und mit etwas bräunlicher Farbe angepinselt oder besprüht. Wespen halten sich von fremden Nestern fern. Das gefälschte Nest wird in der Nähe des Essenstischs aufgehängt, um die Wirkung zu entfachen. Diese Methode ist ebenso sinnvoll, wenn ein Nestbau im eigenen Garten verhindert werden soll.</p>
<h2>Alternative Futterquellen schaffen</h2>
<p>Andere Futterquellen, die etwas abseits vom Grill und Essenstisch platziert werden, lassen den Fokus der Wespen schnell auf die alternative Nahrungsquelle richten. Überreife Früchte sind ideal, um die Aufmerksamkeit der Insekten zu bekommen. Ein Klecks Marmelade oder ein Stück von der Wurst werden ebenfalls gern angenommen. Lockfallen mit süßen Getränken in großen Gefäßen, die einen qualvollen Tod der Tiere bedeuten, sollten keinesfalls aufgestellt werden. Wespen leisten als Raubinsekten einen wichtigen Beitrag in der Natur und sind deshalb zu schützen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wespen lassen sich auf verschiedene Wege vom <a href="/gartentische-aus-holz/">Essenstisch</a> fernhalten. Alle Speisen sollten immer gut abgedeckt werden, um das Verströmen von anziehenden Düften zu reduzieren. Die Verwendung von ätherischen Ölen und Pflanzen, deren Aromen die Insekten gar nicht mögen, ist sinnvoll. Auch das gefakte Wespennest zeigt Wirkung. Der Einsatz von chemischen Mitteln sollte im Allgemeinen tabu sein.</p>
<p>Mit alternativen Futterquellen können Wespen in andere Bereiche des Gartens gelockt und ein Beitrag zum Schutz der Natur geschaffen werden, denn die Insekten sind durchaus nützlich und erfüllen eine wichtige Funktion im Ökosystem. Von den Gerüchen des Gegrilltem und der Beilagen werden nicht nur Wespen angezogen. Es lassen sich aber auch <a href="https://www.dfnt.de/shop/anti-ameisen-spray/">Ameisen schonend vertreiben</a>.</p>
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		<item>
		<title>Blattläuse am Salat – So retten Sie ihre Pflanze im Hochbeet</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/blattlaeuse-am-salat-so-retten-sie-ihre-pflanze-im-hochbeet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 16:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Hobbygärtner sind sehr engagiert, ihr eigenes Gemüse zu ziehen. Der eigene Salat steht hier ebenso ganz weit oben, wie z.B. Tomaten und Erdbeeren als Früchte. Salat gehört zu dem beliebtesten Gemüse im Hochbeet. Dort kann er genauso gut gezogen werden, wie auf einem großen Feld. Allerdings bleibt Salat auch im Hochbeet nicht von den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Viele Hobbygärtner sind sehr engagiert, ihr eigenes Gemüse zu ziehen. Der eigene Salat steht hier ebenso ganz weit oben, wie z.B. Tomaten und Erdbeeren als Früchte. Salat gehört zu dem beliebtesten Gemüse im Hochbeet. Dort kann er genauso gut gezogen werden, wie auf einem großen Feld. Allerdings bleibt Salat auch im Hochbeet nicht von den fiesen Blattläusen verschont. Dennoch ist es nicht schwierig, die Läuse, von denen es alleine in Mitteleuropa 800 verschiedene Arten gibt, wieder loszuwerden. Lesen Sie jetzt, wie Sie Läuse (Aphidoidea) im Hochbeet erkennen und mit welchen Mitteln Sie Blattläuse effektiv bekämpfen können.</em></p>
<h2>Tipp der Redaktion vorweg &#8211; die gemeine Florfliege gegen Blattläuse</h2>
<p>Die Gemeine Florfliege (<strong>Chrysoperla carnea</strong>) ist ein wertvoller Nützling im Kampf gegen Schädlinge wie Blattläuse, Wollläuse, Spinnmilben, Thripse und Raupen. Sie gehört zur Familie der Florfliegen und ist in vielen Gärten und landwirtschaftlichen Betrieben ein gern gesehener Gast. In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über die Gemeine Florfliege und wie du sie in deinem Garten einsetzen kannst.</p>
<h3>Einsatzgebiete der Gemeinen Florfliege gegen Läuse und andere Schädlinge</h3>
<p>Die Gemeine Florfliege ist ein echter Allesfresser unter den Nützlingen. Sie ernährt sich von verschiedenen Schädlingen, die sie aktiv jagt. Ihr Speiseplan umfasst Blattläuse, Woll- und Schmierläuse, Spinnmilben, Thripse, Weiße Fliegen und Raupeneier. Damit ist sie ein effektiver Helfer im biologischen Pflanzenschutz.</p>
<p><strong>Wirkungsweise der Chrysoperla carnea</strong></p>
<p>Die Larven der Gemeinen Florfliege sind besonders effektiv bei der Schädlingsbekämpfung. Nach der Ausbringung suchen sie gezielt nach Beute und injizieren einen lähmenden Saft, der das Insekt von innen verflüssigt. Anschließend saugen sie den Inhalt aus der Beute und hinterlassen die leere Hülle. Die Gemeine Florfliege ist auch bei niedrigeren Temperaturen aktiv und vor allem in der Dämmerung und nachts auf der Jagd.</p>
<p><strong>Aussehen der Gemeinen Florfliege</strong></p>
<p>Die Larven der Florfliege sind 2-10 mm groß, graubraun gefärbt und haben große Backen. Im Larvenstadium können sie nicht fliegen und sollten daher in der Nähe ihrer Beute freigelassen werden. Ausgewachsene Florfliegen sind ca. 12 mm groß, haben einen schlanken, grünen Körper und große, fein geaderte Flügel. Sie sind am aktivsten bei Temperaturen zwischen 12 und 25°C.</p>
<p><strong>Ausbringung der Chrysoperla carnea</strong></p>
<p>Bei der Ausbringung der Gemeinen Florfliege ist es wichtig, die Qualität der Nützlinge zu überprüfen und sie auf befallenen Blättern auszusetzen. Florfliegen sollten nicht präventiv eingesetzt werden, da sie sich sonst nicht ausreichend vermehren können. Die höchste Wirksamkeit der Gemeinen Florfliege wird bei Temperaturen zwischen 20 und 25°C erreicht.</p>
<p><strong>Zusammenfassung der Produkteigenschaften:</strong></p>
<ul>
<li>Einsatz gegen Blattläuse, Wollläuse, Spinnmilben, Thripse und Raupen</li>
<li>Wirkung durch Saugzange und lähmenden Saft</li>
<li>Aktiv bei Temperaturen zwischen 12 und 25° C</li>
<li>Ausbringung auf befallenen Blättern</li>
<li>Nicht präventiv einsetzen</li>
<li>Höchste Wirksamkeit bei 20-25° C</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>Tipp</strong>: Lesen Sie unseren großen <a href="https://terrasse-und-garten.net/die-gemeine-florfliege-als-nuetzlicher-helfer-im-garten/">Artikel zur Gemeinen Florfliege</a> &#8211; Anwendungsmöglichkeiten und mehr!</p></blockquote>
<h2>Die Vorteile eines Hochbeetes</h2>
<p id="0ddb92c5-6146-4cc2-a3b7-5cbc3df76758" class="quill-block">Ein Hochbeet ist eine vielversprechende Möglichkeit, auf kleinstem Raum mit der Gartenarbeit zu beginnen. <a href="https://www.woodblocx.de/hochbeete">Hochbeete sind einfach zu pflegen</a> und man kann sie selbst bauen oder sich ein fertiges Hochbeet liefern lassen. Weiterhin bieten sie mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Beeten im Boden.</p>
<p id="0ddb92c5-6146-4cc2-a3b7-5cbc3df76758" class="quill-block">Zum einen erwärmen sich Hochbeete im Frühjahr früher und bleiben bis in den Herbst hinein wärmer. Das bedeutet, dass Sie früher mit der Bepflanzung beginnen und insgesamt länger im Jahr ernten können.</p>
<p class="quill-block">Zudem haben Sie mit Hochbeeten auch die Bodenqualität unter Kontrolle. Sie können direkt hochwertigen Mutterboden einbringen und so ideale Wachstumsbedingungen für Ihre Pflanzen schaffen.</p>
<p>Grundsätzlich gilt auch, dass Hochbeete größtenteils von Schädlingen verschont bleiben. Dennoch kann es passieren, dass sich Schädlinge, wie z.B. Blattläuse, im Beet breit machen.</p>
<h2>Sind Blattläuse gefährlich?</h2>
<p>Für den Menschen sind Blattläuse ungefährlich. Wenn aus Versehen eines der kleinen Tierchen verschluckt wird, ist das für uns unbedenklich. Für die Pflanzen sind die Blattläuse dagegen ein Problem und können sogar zu einem kompletten Ernteausfall führen. Sie ernähren sich von dem Pflanzensaft, den sie mit einem Stechrüssel aus den Blättern saugen und vermehren sich anschließend rasant. In diesen großen Mengen richten die Blattläuse an Nutz- und Zierpflanzen oft nachhaltigen Schaden an. Vor allem im Salat bleiben sie am Anfang leicht unentdeckt, da sie sich in den gewundenen Blättern gut verstecken können.</p>
<p>Die Blattlaus kommt in Europa in etwa 850 Arten vor und kann Schwarz, Rotbraun oder Grün sein. Die wenige Millimeter großen Insekten scheiden den sogenannten zuckerhaltigen Honigtau aus. Dieser ist Nährboden für Pilze, die wiederum der Pflanze schaden können. Außerdem lockt der Honigtau andere Insekten an, die unter Umständen an der Pflanze ebenfalls Schaden anrichten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Blattläuse und Ameisen</h2>
<p>Wo sich Blattläuse ansiedeln, sind Ameisen oft nicht weit. Oder umgekehrt: Wenn Sie Ameisen auf dem Salat entdecken, sind sehr sicher Blattläuse in der Nähe. Die Tiere leben in einer wirksamen Symbiose miteinander, die meist eine explosionsartige Verbreitung der Blattläuse zur Folge hat. Die Ameisen sammeln den Honigtau der Läuse und bringen ihn in ihr Nest. Diese Nahrungsquelle beschützen die Ameisen vehement gegen Fressfeinde, sodass sich die Blattläuse unter ihrer Obhut bedenkenlos vermehren können. Jede Blattlaus setzt pro Tag bis zu fünf Nachkommen in die Welt.</p>
<h2>Natürliche Hausmittel zur Läusebekämpfung</h2>
<p>Generell ist die Bekämpfung der Blattläuse umso einfacher, je früher sie entdeckt werden. Das ist bei Salat nicht ganz so leicht, da sich die Tierchen tief in den Blättern verstecken können. Wenn es sich am Anfang um nur wenige Blattläuse handelt, können diese zunächst einmal mit der Hand von den Blättern gewischt werden, eventuell hat sich das Problem damit dann schon erledigt. Auch ein kräftiger Wasserstrahl kann die kleinen Insekten wirkungsvoll vom Salat entfernen, wobei man dabei etwas vorsichtig sein muss, um die Pflanze nicht zu schädigen.</p>
<p>Bei stärkerem Befall gibt es einige natürliche Hausmittel, die sich als wirkungsvoll erwiesen haben. Da es sich bei Salat um eine Nutzpflanze handelt, sollten hier nur biologische Insektizide zum Einsatz kommen. Beispielsweise kann der Salat mit Brennnesselsud besprüht werden oder auch mit einer Milch-Wasser-Rapsöl-Mischung (drei Esslöffel Rapsöl auf 500 ml Milch und 2 l Wasser). Seifenlauge ist ebenfalls sehr wirksam, aber bei Salat nicht empfehlenswert. Die Lauge bleibt tagelang auf den Salatblättern haften, was sich bei dem Verzehr der Pflanze geschmacklich bemerkbar machen kann. Egal, für welches Hausmittel sie sich entscheiden, die Pflanze sollte abends besprüht werden, damit die Sonne die Lösungen nicht in die Blätter hinein brennt.</p>
<h2>Nützlinge gegen Blattläuse</h2>
<p>Sie sind in der Natur quasi der Gegenpart zu den Schädlingen. Nützlinge regulieren die Ausbreitung von schädlichen Insekten auf natürliche Weise, indem sie sich von ihnen ernähren. In den meisten Gärten kommen Nützlinge ohnehin vor, oft jedoch nicht in ausreichender Menge, um dem Schädlingsbefall Herr zu werden.</p>
<p>Besonders Florfliegen und Marienkäfer sind Insekten, die sich von Blattläusen ernähren. Ein Marienkäfer vertilgt pro Tag bis zu 150 Blattläuse. Inzwischen kann man bereits im Internet die Larven von Florfliegen oder Marienkäfern bestellen und diese dann ganz gezielt im Hochbeet einsetzen, um die betroffene Salatpflanze zu schützen.</p>
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		<title>Blattläuse und Co. im Garten</title>
		<link>https://terrasse-und-garten.net/blattlaeuse-und-co-im-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenprofi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 08:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schädlinge - Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herrscht draußen eine schwülwarme Witterung, können Blattläuse zur echten Plage werden. Sie machen sich daran, den Pflanzensaft zu saugen und hinterlassen zusätzlichen klebrigen Honigtau. Und auf diese können sich Rußpilze sammeln. Wir möchten deshalb die besten Tipps zur Bekämpfung von Blattläusen in diesem Ratgeber vorstellen. So bekämpfen Sie Blattläuse umweltschonend. Die Plagegeister ohne Chemie bekämpfen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herrscht draußen eine schwülwarme Witterung, können Blattläuse zur echten Plage werden. Sie machen sich daran, den Pflanzensaft zu saugen und hinterlassen zusätzlichen klebrigen Honigtau. Und auf diese können sich Rußpilze sammeln. Wir möchten deshalb die besten Tipps zur Bekämpfung von Blattläusen in diesem Ratgeber vorstellen. So bekämpfen Sie Blattläuse umweltschonend.</p>
<h2>Die Plagegeister ohne Chemie bekämpfen</h2>
<p>Jedes Jahr machen die Blattläuse unseren Gartenpflanzen schwer zu schaffen. Die Plagegeister treten in Massen auf und setzen sich dicht nebeneinander auf die Triebspitzen. Nachfolgend möchten wir Tipps vorstellen, mit denen sich die Blattläuse effektiv aber umweltschonend bekämpfen lassen.</p>
<h3>1. Befallene Triebe abschneiden</h3>
<p>Blattläuse bevorzugen das Hausen auf jungen Blättern und Trieben. Das liegt daran, dass das Zellgewebe an jungen Pflanzenteilen noch sehr weich ist. Die Blattläuse gelangen also leicht an das Innere, um den Pflanzensaft herauszusaugen. Dadurch wird allerdings auch die Bekämpfung erleichtert: Die meisten Pflanzen haben nämlich nichts dagegen, dass von Blattläusen befallene Triebe mit der Gartenschere einfach weggeschnitten werden.</p>
<h3>2. Die weiße Fliege macht sich breit</h3>
<p>Die Mottenschildlaus, welche als weiße Fliege bekannt ist, bevorzugt Gewächshäuser in denen sie ihr Unwesen treiben kann. Dort befällt sie mit Vorliebe Gurken und Tomaten. Um den Befall zu überprüfen, bietet es sich an, Gelbtafeln aufzustellen. Sobald Sie die ersten weißen Fliegen gefangen haben, können Sie Schlupfwespen aussetzen, welche dafür Sorge tragen, dass die Schädlinge parasitiert werden. Die Schlupfwespen, die zu den Nützlingen (Erklärung siehe <a href="https://verminscout.de/nuetzlinge/">Verminscout</a>) gehören, lassen sich bequem im Internet bestellen. Ihre Larven werden auf Kartonkärtchen mit der Post geliefert. Diese hängen Sie dann einfach im Gewächshaus auf und warten ab, bis die Schädlinge Ihre Arbeit erledigt haben.</p>
<h3>3. Die Feinde der Blattläuse fördern</h3>
<p>Die effizientesten Helfer im Rahmen der Schädlingsbekämpfer sind Marienkäfer und Ihre Larven. Ein ausgewachsener Käfer vertilgt bis zu 90 Larven täglich. Deren Larven schaffen es sogar auf 150 Blattläuse täglich. Die Schwebefliegenlarve vernichtet täglich bis zu 100 Larven und erweist sich damit ebenfalls als besonders effektiv im Kampf gegen die Schädlinge.</p>
<p>Die Larven der Gemeinen Florfliege (<a href="https://terrasse-und-garten.net/die-gemeine-florfliege-als-nuetzlicher-helfer-im-garten/">hier unseren großen Ratgeber zur Gemeinen Florfliege lesen</a>) schaffen es ebenfalls auf bis zu 500 Blattläuse in Ihrem Leben. Die Räuber vermehren sich bei einem guten Nahrungsangebot, womit sich schon nach wenigen Wochen ein Gleichgewicht zwischen Blattläusen und Fliegen eingestellt hat. Mit dem Verzicht auf Pflanzenschutzmittel fördern Sie dieses Wachstum. Die Schwebefliegen ernähren sich ausschließlich vom Nektar der Pflanzen und deren Pollen. Die Pflanzen tragen somit keinen Schaden davon.</p>
<h3>4. Blattläuse natürlich bekämpfen</h3>
<p>Blattläuse mögen den Geruch von Knoblauch nicht. Viele Hobbygärtner konnten bereits beobachten, wie sich die Blattläuse gar nicht erst ausbreiten, wenn man ein paar Zehen tief in den Topfballen steckt. Bei dieser Methode handelt es sich jedoch um eine Präventivmaßnahme. Haben sich die Blattläuse erst einmal breitgemacht, ist es zu spät um Knoblauchzehen einzusetzen. Dann kann eine Rhabarberblatt-Brühe hergestellt werden. Dazu werden 500 g der Blätter in drei Liter Wasser gegeben und 30 Minuten lang gekocht. Anschließend wird die Flüssigkeit abgeseiht und in eine Sprühflasche eingefüllt. Es ist ausreichend, die befallenen Pflanzen einmal wöchentlich damit zu besprühen.</p>
<h3>5. Vorbeugen im Herbst und Winter</h3>
<p>Sobald die Saison ausklingt, beginnen die Blattläuse damit, ihre Eier an Gehölzern abzulegen. Aus diesen Eiern schlüpft dann die nächste Generation. Wer Obstbäume im Garten schützen möchte, sollte diese gründlich mit einer Bürste abreiben, bevor der Weißanstrich ansteht. Auf diese Weise können Sie die Läuse, welche sich zum Überwintern eingenistet haben, entfernen. Außerdem ist es im Winter hilfreich, die Pflanzen mit einem ölhaltigen Präparat einzusprühen. Dafür eignet sich ein Pflanzenöl, welches sich auf die Eier legt und dafür sorgt, dass diese absterben, indem der Sauerstoffaustausch unterbunden wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://terrasse-und-garten.net/blattlaeuse-und-co-im-garten/">Blattläuse und Co. im Garten</a> erschien zuerst auf <a href="https://terrasse-und-garten.net">Terrasse &amp; Garten</a>.</p>
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