Ameisen bekämpfen – die besten Tipps gegen die Feuerameise

Rote Feuerameisen
Rote Feuerameisen - Foto: mathisa / depositphotos.com

Die kleinen Tierchen sind für die meisten Menschen eine Plage. Gerade dann, wenn die Ameisen sich einen Weg in die eigenen vier Wände gemacht haben. Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man die lästigen Tierchen loswerden kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Betroffene wissen, dass die Ameisen in der freien Natur keine Schädlinge in dem Sinne sind. Es gibt sehr viele verschiedene Ameisenarten, die nicht gefährlich sind. Wenn aber plötzlich die Feuerameise auf der Matte steht, sollte man sich dringend darum kümmern. Diese Ameisenart kann unter Umständen gefährlich für Mensch und Tier sein. In diesem Artikel erfahren Sie weitere Informationen dazu.

Warum sind Feuerameisen gefährlich?

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Im Gegensatz zu den normalen Ameisen, die sonst in der Natur, im Garten oder auch im Gewächshaus anzutreffen sind, ist diese Art viel aggressiver. Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen etwas dagegen tun. Greifen diese Ameisen Menschen an, kann es durchaus zu Verletzungen kommen. Beim Angriff werden die Opfer gebissen, was zu juckenden Stellen führen kann. Nach ein, zwei Tagen können an den betroffenen Hautpartien, Pusteln entstehen. Der Grund für diese starken Reaktionen ist das Gift, das durch den Ameisenbiss übertragen wird. Das möchte man weder sich selbst noch seinen Kindern oder Haustieren antun. In diesem Zusammenhang sollte man sofort handeln und falls nichts hilft, unbedingt den Profi ins Haus holen.

Wie können Feuerameisen bekämpft werden?

Egal, ob man herkömmliche Ameisen oder Feuerameisen bekämpfen möchte – wichtig ist, dass man das Nest findet. Ansonsten bringt der gesamte Kampf nichts. Entdecken Menschen die Plagegeister in ihrem Garten oder auch in der Wohnung, heißt es, der Spur zu folgen.

Oftmals schafft man es dadurch bereits zum Nest zu kommen. Wer die Spur gefunden hat, der sollte – wenn möglich – die Kinder oder auch die Haustiere davon fernhalten. Auch, wenn die Tierchen so klein sind, greifen sie Menschen und Haustiere an. Die Verletzungen, die dadurch entstehen, sind nicht zu unterschätzen.

Die Spur führt den Hausbesitzer sicherlich auch zur Stelle, an der die Ameisen in das Haus gelangen. Diese Ritze sollte dann unbedingt versiegelt werden – nur so kann gewährleistet sein, dass keine weiteren Exemplare hereinwandern können. Meistens gelangen die kleinen Tierchen durch kleine Öffnungen in der Mauer ins Innere der Wohnung. Diese können meist aber einfach zugekittet werden, sodass nichts mehr passieren kann.

Nachher haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Für die Ameisenbekämpfung können Sie beispielsweise ein Mittel (Insektizide oder Köder) kaufen, die es im Fachhandel zu finden gibt. Dadurch, dass diese Produkte meist auch chemische Inhaltsstoffe enthalten, ist dies nicht immer so gesund für Mensch und Tier. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie inzwischen einmal andere Alternative ausprobieren. Oftmals können auch diese helfen, um die Plagegeister loszuwerden.
  • Auch, wenn viele Menschen Backpulver zur Bekämpfung von Ameisen verwenden, wirkt es nicht in jedem Fall. Wenn Sie möchten, können Sie stattdessen Natron und Zucker auf die Ameisenstraße in der Wohnung streuen. Die Ameisen fressen den Zucker und das Natron. Dadurch, dass die Ameisen das Natron nicht vertragen, sterben sie. Das ist eine Methode, die nicht unbedingt tierfreundlich ist. Dadurch, dass die Feuerameisen durchaus eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen, helfen aber oftmals nur diese Maßnahmen.
  • Zur Vorbeugung können gewisse Düfte wie beispielsweise Lavendel oder Teebaumöl wirkungsvoll sein.

Zerstörung des Ameisenhaufens

Wenn Sie der Spur folgen, dann entdecken Sie den Ameisenhaufen. Viele Menschen berichten über positive Erfahrungen mit einem Insektizid, das in den Ameisenhügel geschüttet wird. Davon brauchen Sie aber viele Kanister, damit wirklich alle Tierchen sterben. Daneben gibt es auch granulare Produkte, die mit Wasser vermischt werden.

Nachhaltige Lösung: Köder

Wer mehr Zeit hat und sich an den Tierchen nicht stört, der kann auch Köder einsetzen. Diese sollten immer nach der Verpackungsbeilage verwendet werden. Diese Anwendung dauert aber deutlich länger, ist aber auch deutlich nachhaltiger. Dieser Artikel über das Hirschhornsalz könnte Sie auch interessieren.