Trendige Sonnenschirme

Terrasse mit 2 Sonnenschirmen
Wunderschöne Terrasse mit atemberaubender Aussicht - Foto: Zveiger / depositphotos.com

Die schönste Jahreszeit lockt die Menschen seit jeher nach draußen. Hier flirrt die Hitze und die Sonne sticht – Abhilfe schafft dabei ein guter Sonnenschirm. Doch das Angebot auf dem Markt ist riesig und undurchschaubar. Der folgende Ratgeber zeigt, worauf bei dem Kauf eines Sonnenschirms geachtet werden sollte.

Werbung

Der Sonnenschirm wurde bereits vor 5.000 Jahren von den Assyrern in Mesopotamien erfunden. Damals war der Sonnenschirm noch ein Privileg des Königs. Dieser hat den Schirm natürlich nicht selbst getragen, sondern ließ ihn von seinen Untertanen hinterhertragen. Damals war der Sonnenschirm also hauptsächlich ein Symbol für die Würde des Königs. Es ist allerdings zu vermuten, dass auch die damaligen Sonnenschirme bereits aus einem ähnlichen Material wie heute gefertigt warten: Es handelte sich um einen Holzstiel und Seitenstreben, die mit Stoff bespannt wurden.

Heute sind die Zeiten, in denen die Sonnenschirme noch unpraktisch und sperrig waren, lange vorbei. Es gibt eine Vielzahl von raffinierten, neuen Modellen, die in ihren Bezügen sogar einen UV-Filter integriert haben, um die Menschen und Gartenmöbel vor den schädlichen Strahlen der Sonne zu schützen. Darüber hinaus machen die modernen Sonnenschirme auch optisch einiges her.

Die richtige Farbe des Sonnenschirms

Soll die Wahl auf einen farbigen Sonnenschirm fallen, dann muss beachtet werden, dass der Stoffbezug durch die Sonne ausbleicht. Wie stark und wie schnell dies von statten geht, hängt von der Qualität des Stoffs ab. Desto besser die Qualität ist, desto unempfindlicher reagiert der Stoff auf die Sonneneinstrahlung. Bei einem hochwertigen Sonnenschirm mit der Stoffklasse 4 besteht beispielsweise eine Garantie für die Farbechtheit von mindestens 350 Tagen. Das Problem kann auch elegant gelöst werden, wenn die Entscheidung auf einen Schirm in beige oder weiß fällt, der sich nur um ein paar wenige Nuancen aufhellen kann. Allerdings ist es nicht ideal helle Sonnenschirme zu wählen, wenn diese zur Seite der Straße aufgestellt werden, da hier die Schmutzablagerungen schnell sichtbar werden.

Der Trend: Rechteckige Sonnenschirme

Es gibt Sonnenschirme heutzutage in allen erdenklichen Formen, ob achteckig, rechteckig oder quadratisch. Wenn nur wenig Platz besteht, beispielsweise auf einem Balkon, dann ist ein Sonnenschirm in rechteckiger Form eine gute Wahl. Eine maximale Beschattung kann so mit der Längsseite erzielt werden, auch, wenn der Platz beengt ist.

Die Membrane und Bespannung der Sonnenschirme

In der Regel besteht die moderne Bespannung von Sonnenschirmen aus Polyester oder Acryl, also aus synthetischem Gewebe. Diese verfügen über eine besonders lange Lebensdauer. Schirme mit einer hohen Qualität sind darüber hinaus auch mit Scotchgard oder Teflon imprägniert, damit sie ausreichend gegen Fäulnis, Wasser und Schmutz geschützt sind. Bei Sonnenschirmen von renommierten Marken lassen sich die Bespannungen darüber hinaus oft einfach und unkompliziert austauschen.

Die Größe des Schirms

Desto größer der Schirm ist, desto besser kann er für Schutz sorgen. Sonnenschirme in kleinen Größen müssen, je nach dem Stand der Sonne, öfter umgestellt werden. Diese Problematik kann allerdings dadurch gelöst werden, dass ein Sonnenschirmständer mit beweglichen Rollen genutzt wird.

Schutz gegen UV-Strahlung

Nicht nur als Blend- und Sonnenschutz ist ein Sonnenschirm ein wirksames Mittel. Er schützt darüber hinaus auch vor neugierigen Blicken der Nachbarn. Hier muss allerdings beachtet werden, dass nicht alle Sonnenschirme die schädlichen UV-Strahlen der Sonne gleichermaßen effizient filtern. Ein Schirm aus gewöhnlicher Baumwolle verfügt lediglich über einen Schutzfaktor zwischen fünf und 15, Sonnenschirme in höherer Qualität können einen Schutzfaktor von über 50 erreichen. Hundertprozentigen Schutz vor Regen bietet übrigens kein Sonnenschirm: Hier leisten Stoffe, wie eine hohe Dichtigkeit aufweisen und wasserabweisend sind, wie beispielsweise Acryl, die besten Dienste.

Die Bedienung des Sonnenschirms

Die Auswahl bezüglich der Öffnungsautomatik der Sonnenschirme ist ebenfalls sehr groß. Hier gibt es zum einen simple Modelle, die sich leicht, ohne viel Kraftaufwand öffnen lassen, bis hin zum voll automatisch funktionierenden Modell. Die Technik hängt hierbei immer von dem vorhandenen Budget ab. Wenig Kraftaufwand ist allerdings bei allen Öffnungsvarianten ausreichend, egal, ob gegenläufiges Öffnungsprinzip, Handkurbel oder Flaschenzug.

Sonnenschirm aus Holz oder Aluminium?

Für das Gestell und den Mast ist Aluminium das optimale Material. Denn es ist rostfrei, beständig und leicht. Allerdings besticht ein Holz-Sonnenschirm immer durch seinen ganz eigenen Charme. Hier sollte die Wahl am besten auf Teakholz oder Eschenholz fallen, da diese Hölzer sehr witterungsbeständig, schwer und splitterfrei sind.

Die Schirmtechnik

Bei dem Schirm sollte in jedem Fall auch auf die nötige Flexibilität geachtet werden. Die Sonne wandert über den Tag, weshalb der Schirm flexibel justiert werden können muss, damit er an jeder Stelle Schatten spenden kann. Deshalb sollte eine vertikale Verstellbarkeit mit einem Radius von 360 Grad gegeben sein. Auch eine stufenlose Höhenverstellung ist äußerst praktisch.