Mini-Gewächshaus

Minigewächshaus
Foto:. MartinaOsmy / depositphotos.com

Das Mini Gewächshaus stellt die kleinste Ausführung der zahlreichen Gewächshäuser dar. Es ist in der Regel rund 40 Zentimeter lang, 30 Zentimeter breit und 20 Zentimeter hoch. Mini Gewächshäuser finden nicht nur auf dem Balkon, sondern auch problemlos auf der recht kleinen Fensterbank einen geeigneten Platz. Ebenso gibt es die Mini Ausführungen auch mit integrierter Heizung zu erwerben. Diese Mini Gewächshäuser lassen sich auch in den kalten Wintermonaten an jeden x-beliebigen Platz stellen, ohne dass Sie sich dabei Gedanken über das Erfrieren der jungen Pflanzen machen müssen.

Das Mini Gewächshaus eignet sich vor allem für die Anzucht kleiner Pflanzen. Diese haben es im Inneren des Gewächshauses angenehm warm und feucht, sodass sie wunderbar gedeihen können. Zugleich werden Sie natürlich auch vor etwaigen Fressfeinden wie Schnecken oder Vögel geschützt. Ebenso gut eignet sich das Mini Gewächshaus aber auch zum Vorziehen von Samen, denn im Inneren des Gewächshauses herrschen gerade hierfür optimale Klimabedingungen.

Do it yourself: Mini Gewächshaus einfach selber bauen

Sie haben die Qual der Wahl, denn Sie können Ihr  Mini Gewächshaus als vorgefertigtes Modell entweder bequem Online auf Amazon erwerben oder selbst bauen.

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Wer allerdings ein schönes Mini Gewächshaus haben möchte, sollte ein wenig mehr Zeit und Geld investieren. In den nachfolgenden Zeilen stellen wir Ihnen eine weitere Möglichkeiten vor, um selbst ein schönes Mini Gewächshaus zu bauen.

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, sich aus Bilderrahmen ein Mini Gewächshaus zu bauen. Hierfür benötigen Sie insgesamt acht Bilderahmen. Diese müssen Sie zuerst mit Hilfe von Sandpapier abschleifen, denn dadurch kann die Struktur und die vorhandene Farbe problemlos entfernt werden. Somit können Sie getrost auf preiswerte Bilderrahmen zurückgreifen, denn sie bekommen am Ende sowieso einen ganz individuellen Anstrich. Bilderrahmen finden Sie entweder Online oder in gut sortierten Kaufhäusern und Fotogeschäften. Nachdem Sie die Farbe und Struktur abgetragen haben, können Sie damit beginnen, die einzelnen Bauelemente zusammenzufügen. Hierzu werden die einzelnen Bilderrahmen nach Wunsch aneinandergelegt und miteinander verbunden. Hierfür verwenden Sie am besten kleine Schrauben, um die Rahmen nicht zu beschädigen. Durch die Verbindung der einzelnen Rahmen besteht nach und nach eine Art Untergestell, das später zum Gerüst des Mini Gewächshauses umfunktioniert wird. Anschließend muss das Dach gebaut werden. Auch dazu werden die Rahmen aneinandergelegt und zu einem „V“ verschraubt.

Wichtig: Beim Bau des Mini Gewächshauses sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie problemlos mit Ihrer gesamten Hand ins Innere fassen können.

Das fertig gebaute Dach befestigen Sie am besten mit Hilfe von Winkeln. Nachdem das Grundgerüst inklusive Dach steht, geht es ans Dekorieren. Nun können Sie Ihre individuelle Wunschfarbe wählen, um Ihrem Mini Gewächshaus seinen ganz eigenen Charme zu verleihen. Bitte verwenden Sie allerdings ausschließlich Holzlack. Nachdem der Anstrich gut getrocknet ist, werden die einzelnen Glasscheiben der Bilderrahmen wieder eingesetzt und mittels Heißkleber versiegelt. Auf diese Art und Weise entsteht ein individuelles Mini Gewächshaus, das für die Anzucht von kleinen Pflanzen und Kräutern optimal geeignet ist.

Wichtige Details zum Mini Gewächshaus

Im Grunde genommen besteht ein Mini Gewächshaus aus einem geschlossenen Boden, auf dem sich kleine Blumentöpfe befinden und einem lichtdurchlässigen Deckel. Alternativ dazu kann der Boden aber auch aus einer Bodenschale bestehen, die mit spezieller Aufzuchterde gefüllt wird. In diese wird anschließend die jeweilige Saat eingefügt. Die daraus resultierenden Keimlinge werden dann entweder in ein großes Foliengewächshaus oder Glasgewächshaus oder aber direkt ins Freie gepflanzt.

Grundsätzlich gilt zu wissen, dass das Mini Gewächshaus wie ein normales Gewächshaus funktioniert, denn auch hier wird auf den typischen Treibhauseffekt gesetzt. Das Sonnenlicht dringt durch den lichtdurchlässigen Deckel ein und erwärmt den Boden inklusive Saatgut. Die warme Luft steigt nach oben hin auf und bleibt im Inneren des Mini Gewächshauses bestehen – Sie hat keinerlei Chance zu entweichen. Damit allerdings keine Überhitzung entsteht, sollten Sie eine dauerhafte Sonneneinstrahlung unbedingt vermeiden. Einige Mini Gewächshäuser verfügen sogar über kleine Fenster, die sich direkt am Deckel befinden. Diese dienen zum Regulieren der Innentemperatur.

Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Aufzuchterde, denn nur so können sich die Keimlinge bestmöglich entwickeln. Ebenso sollte die Erde über einen gewissen Nässegrad verfügen – Doch Vorsicht: Die Erde darf nicht unter Wasser stehen. Anderenfalls dringt das überschüssige Wasser zu den Wurzeln vor, sodass die sogenannte Wurzelfäulnis ein leichtes Spiel hat.

Die unterschiedlichen Arten von Mini Gewächshäusern

Wie bereits erwähnt, gibt es das Mini Gewächshaus in verschiedenen Arten zu erwerben. Die zahlreichen Ausführungen variieren je nach Ausstattung, sodass für jeden Geldbeutel das passende Modell dabei ist. Mittlerweile werden die Mini Gewächshäuser nicht nur aus Plastik oder Metall, sondern auch aus hochwertigem Glas oder robustem Holz hergestellt. Allerdings spielt das Material für das Gedeihen der Pflanzen keine besonders große Rolle, lediglich die finanziellen Möglichkeiten und der individuelle Geschmack entscheiden über die letztendliche Materialauswahl.

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Ebenso haben Sie die Möglichkeit Ihr Mini Gewächshaus mit unterschiedlichen Zubehörutensilien zu ergänzen. Besonders beliebt sind so zum Beispiel kleine Heizmatten. Diese werden einfach unter das Mini Gewächshaus gelegt und unterstützen so die Erwärmung der Erde. Einige der auf dem Markt befindlichen Mini Gewächshäuser sind bereits mit einer integrierten Heizung ausgestattet. Zudem verfügen diese Ausführungen auch über einen zusätzlichen Thermostat . Dieser dient der unkomplizierten Temperaturregulierung. Zudem sollte bei einem Mini Gewächshaus bestenfalls eine kleine Lampe vorhanden sein, denn gerade in den kalten Wintermonaten ist Sonnenlicht Mangelware – In diesem Fall kann die integrierte Lampe die Arbeit der Sonne übernehmen und so für ein kräftiges Wachstum der Pflanzen sorgen. Gerade Jungpflanzen benötigen täglich rund 8 bis 10 Stunden Licht und das ist im Winter keinesfalls gegeben.

Tipps zur Handhabung und Pflege

Bekanntermaßen sollte ein Gewächshaus, egal ob in Miniatur- oder Maxiausführung, an einem hellen Standort stehen, denn nur dadurch ist ausreichend Tageslicht vorhanden. Allerdings sollten Jungpflanzen nicht in der Mittagssonne stehen, denn durch die enorme Hitze können die Keimlinge verbrennen. Gerade in einem Mini Gewächshaus kann die Feuchtigkeitsregulierung zu einem wahren Problem werden. Aus diesem Grund sollten Sie das Häuschen regelmäßig lüften, indem Sie das Dach anheben und so für einen ordentlichen Luftaustausch sorgen. Ebenso müssen die Keimlinge in regelmäßigen Abständen gegossen werden. Hier gilt zu beachten, dass das überschüssige Wasser in der Bodenwanne unbedingt entfernt werden muss. Nur so können Sie eine Schimmelbildung verhindern.

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