Was man über die Wasseranemone wissen sollte

Wasseranemone
Foto: valipatov / depositphotos.com

Die Wasseranemone wird auch Seeanemone genannt. Sie gehört zu den Blumentieren. Die meisten Laien werden diese Gewächse auch unter der Bezeichnung Seerose oder Seenelke kennen.
Inzwischen ist bekannt, dass es mindestens 1200 Arten gibt, die sich teilweise nur in Details unterscheiden. Die meisten davon fallen durch außergewöhnliche und vor allem kräftige Farben ins Auge.

Aufbau einer Wasseranemone

Der Körper besteht zum einen aus dem Körperstamm und zum anderen aus kleinen Fußscheiben zum Festhalten sowie aus einer Mundscheibe. Die Mundscheibe beherbergt wiederum den Mund selbst und viele feine Tentakeln, welche die Nahrung in das Mundloch transportieren.
Der Körper einer Wasseranemone besteht aus vielen kräftigen Muskeln, obwohl die meisten Arten nur ein paar Millimeter an Durchmesser aufweisen. Generell variiert die Körpergröße der Seeanemone jedoch stark. Gleiches gilt für die Außenhaut, die wiederum nur eine einzige oder gleich viele verschiedene Farben aufweisen kann.

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Besondere Merkmale

Die Seeanemone hat kein Skelett, wie man es von den meisten Wirbeltieren kennt. Zudem leben diese Lebewesen nicht in Kolonien zusammen, wie man es bei Blumentieren eigentlich erwarten würde. Stattdessen sitzen sie einzeln im Wasser und ernähren sich autark.
Die Wasseranemone kann sich zwar langsam, aber gezielt fortbewegen. Hierzu benutzt sie die vielen kleinen Fußscheiben, mit denen sie sich an verschiedenen Oberflächen festsaugt. Ob Sand oder Geröll – die Wasseranemone findet auch bei starker Strömung genug Halt.
Die einzelnen Tentakel scheinen aufgrund ihrer Feinheit meistens durch. Nicht zu verwechseln sind die Tentakel mit den sogenannten Nesselfäden. Diese werden aus dem Mund oder direkt aus den einzelnen Poren geschleudert.

Besonderheiten in der Lebensweise

Generell gibt es die Seeanemonen sowohl als zwittrige als auch als getrenntgeschlechtliche Art. Innerhalb einer Art existiert in der Regel jedoch nur ein einziger Fortpflanzungsmodus.
Das Besondere an der Wasseranemone: Sie kann einzelne Partien ihres Körpers abschnüren oder querteilen. Auf diese Weise kann sie sich sogar ohne einen Partner oder die Befruchtung durch sich selbst fortpflanzen.

So leben die Seeanemonen

Die Wasseranemone ernährt sich von sehr kleinen Fisch sowie Krebstieren und kleinen Schnecken. Manche Arten fressen nicht nur tierische Nahrung, sondern auch pflanzliches Plankton.
Bestimmte Arten gehen einen Symbiose mit den Zooxanthellen ein. Diese versorgen sie mit Nährstoffen, welche für den Erhalte der Muskeln und die Fortpflanzung nötig sind.
Gibt es an einem aktuellen Standort der Wasseranemone nicht genug Futter, Licht oder genügend Bewegung im Wasser, so siedelt sie um. Generell leben die Seeanemonen nicht nur an einem Ort, da sie keine feste Behausung oder ähnliches brauchen.
Auch mit Garnelen gehen manche Arten Symbiosen ein.

Hier kommt die Wasseranemone vor

Da es über 1000 Arten gibt, kommt die Wasseranemone auch an vielen verschiedenen Orten unserer Erde vor. Sie kann sich in Regionen aufhalten, die sehr flach sind. Manche Arten bevorzugen es hingegen, in einer Tiefe von rund 10.000 Metern Tiefe zu leben. Hier handelt es sich allerdings um Exemplare, die nur sehr wenig Tageslicht brauchen.
In Europa gibt es rund 60 bis 70 Arten. Ansonsten gibt es die Seeanemone in allen möglichen Meeren – Hauptsache, es handelt sich um Salzwasser, in welchem die Wasseranemone genug Nahrung findet.

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