Wissenswertes über Poolroboter

Poolroboter im Wasser
Poolroboter bei der Arbeit - Foto: Baloncici / depositphotos.com

Der Sommer steht vor der Tür und somit auch die Poolsaison. Haben Sie einen eigenen Pool, ist dies ein Grund zur Freude. Damit dies jedoch auch so bleibt und Sie nicht die meiste Zeit mit dem Putzen des Pools verbringen müssen, um diesen sauber zu halten, gibt es Poolroboter. Diese praktischen Roboter nehmen Ihnen die harte Arbeit ab und reinigen den Pool automatisch, während Sie in der Sonne entspannen können. Die Experten von Plitschnass haben uns einige interessante Facts gegeben, die Sie zum Thema Poolroboter wissen müssen.

Das Wichtigste zum Poolroboter in Kürze

  • Poolroboter arbeiten automatisch und können Dinge wie Algen und Laub entfernen
  • Der Poolroboter verfügt über ein Filtersystem, über welches das Wasser gereinigt werden kann
  • Die meisten Modelle verfügen über unterschiedliche Programme und stoppen nach Ablauf dieser automatisch
  • Sie, als Besitzer eines Poolroboters müssen nichts weiter machen, als die Filter regelmäßig zu wechseln.

Was ist ein Poolroboter?

Ein Poolroboter ist eine automatische Reinigungsmaschine für Ihren Pool. Diese kleinen Geräte lohnen sich bereits bei größeren Aufstellpools und funktionieren ähnlich wie die bekannteren Saugroboter. Der Poolroboter fährt sowohl den Boden, als auch die Wände des Pools ab und reinigt diesen dabei. Die meisten Geräte haben vorprogrammierte Programme, aus denen Sie das passende für Ihren Pool wählen können.

Über Raupenbänder oder Rollen kann sich der Roboter auf dem Boden und an den Wänden fortbewegen und reinigt dann beides über Bürsten, die an der Unterseite angebracht sind. Der aufgewirbelte Schmutz des Pools wird dann durch den Filter aufgesaugt und somit aus dem Wasser gefiltert.

Der Motor des Poolroboters befindet sich in einem wasserdichten Gehäuse und wird über Strom betrieben. Dies hört sich erst einmal gefährlich an, ist es jedoch nicht. Sowohl Kabel, als auch Gehäuse sind bestens abgedichtet und lassen kein Wasser durch, somit kann dieses auch nicht in Kontakt mit dem Strom kommen.

Welche Ausführungen gibt es?

Poolroboter gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Funktionsweisen. Hier den Richtigen zu finden, stellt sich schnell als Herausforderung dar. Die folgenden Ausführungen sind die, die am weitesten verbreitet sind.

Das Venturi-Prinzip

Poolroboter, die über das Venturi-Prinzip laufen, haben an der Oberseite des Gehäuses ein Ventil, an dem der Gartenschlauch angeschlossen werden kann. Durch das Wasser, was dann bei geöffnetem Ventil durch den Schlauch gepresst wird, entsteht an der Unterseite des Roboters eine Wasserwalze. Der Schmutz, der sich am Boden befindet, wird aufgewirbelt und direkt in den Auffangsack befördert. Die Fortbewegung bei diesem Gerät erfolgt über die Wasserdüsen, die an der Unterseite angebracht sind. Stößt der Roboter gegen eine Wand, wird die Richtung zufällig geändert.

Strombetriebene Poolroboter

Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Roboter mit Strom betrieben wird. Diese Modelle können meist nicht nur den Boden, sondern auch die Wände des Pools reinigen. Über vorprogrammierte Programme fährt diese Art von Poolroboter jede Stelle des Pools ab und reinigt über Borsten die Wände und den Boden. Besonders vorteilhaft ist, dass hierbei der Schmutz gefiltert wird und der Roboter somit auch das Wasser reinigt. Die Filter müssen manuell von Ihnen gewechselt werden.

Akkubetriebene Poolroboter

Der einzige Unterschied zu dem strombetriebenen Roboter ist der, dass hier ein Akku verwendet wird. Über eine Ladestation wird der Poolroboter nach dem Gebrauch erneut geladen und ist dann wieder einsatzfähig.

Worauf Sie beim Kauf eines Poolroboters achten müssen

Nicht jeder Pool ist gleich und somit eignet sich auch nicht jeder Roboter für jeden Pool. Die Beschaffenheit des Pools spielt bei der Anschaffung eine große Rolle. Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Modell für Ihren Pool geeignet ist. Nicht alle Modelle sind für Fliesen geeignet oder können auch die Wände reinigen.

Es ist empfehlenswert einige Modelle vor der Anschaffung in einem Test zu vergleichen.

Achten Sie auch auf die Dauer der Reinigung. Haben Sie nur einen kleinen Pool, spielt dies keine Rolle. Handelt es sich jedoch um einen großen Pool, sollte die Zeit, die das Gerät zum Reinigen braucht, nicht zu lange sein, da ansonsten nicht viel Zeit bleibt, den Pool auch wirklich zu nutzen.

Die Form Ihres Pools spielt ebenfalls eine Rolle bei der Anschaffung. Ist dieser eckig, ist es kein Problem für den Poolroboter alle Ecken zu erreichen. Bei ovalen oder runden Pools jedoch, kann dies eine Schwierigkeit darstellen.

Standardisierte Poolroboter eignen sich nur für Süßwasserpools. Haben Sie Ihren Pool mit Salzwasser aufgefüllt, muss der Roboter unbedingt hierfür geeignet sein, da es sonst schnell zu Schäden am Gerät kommt und dieses nicht mehr funktionsfähig ist.

Vor dem Kauf sollten Sie ebenfalls überlegen, ob es für Sie praktischer ist ein Gerät mit Akku zu wählen oder eines, welches mit Strom betrieben wird. Je nach Lage des Pools ist ein Akku praktischer, da Steckdosen meist sehr weit weg sind.

Fazit

Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden, ein Poolroboter nimmt Ihnen sehr viel Arbeit ab. Durch die regelmäßige Reinigung werden Algen und Schmutz vom Roboter entfernt und Sie können Ihren Pool genießen, ohne diesen selber putzen zu müssen.