Ist ein Hängesessel für Terrassen geeignet?

Hängesessel Garten
Foto: @KiraYan via Twenty20

Bei einem Hängesessel handelt es sich um einen Gartenstuhl ohne Beine, der mit einer Kette, einem Seil oder einer anderen Stütze an Decken oder an einem Gestell befestigt ist. Der Sessel kann also freihängend – d. h. schwingend oder anderweitig frei bewegend daherkommen. Hängesessel sind üblicherweise für den Innenbereich gefertigt und werden in diesem Fall oft mit einer Kette oder einem Seil aufgehängt, das an einem Haken befestigt ist. Verbraucher sind sich häufig nicht im Klaren darüber, ob der Hängesessel für die Terrasse und den Balkon geeignet ist. Dies hängt allerdings maßgeblich von den verwendeten Materialien ab.

Wann ist ein Sessel für den Outdoor-Bereich geeignet?

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Der Haken muss als Träger an einem Bolzen oder Balken in der Decke des Raums befestigt werden, um sicherzustellen, dass das Gewicht des Stuhls und der darin sitzenden Person getragen werden kann, ohne die Decke oder den Stuhl zu beschädigen. Die Ausführungen eines Hängesessels können sehr unterschiedlich sein, ebenso wie die zum Einsatz kommenden Materialien.

Einige Hängesessel für den Außenbereich sind so konstruiert, dass sie an einem Ast oder einer anderen festen Stütze aufgehängt werden können, weshalb sie zu diesem Zweck oft mit Seilen oder Gurtbändern ausgestattet sind. Um sicherzustellen, dass der Hängesessel für den Outdoorbereich wie Garten oder Terrasse geeignet ist, sollten zunächst die Bezüge aus wetterfesten Materialien bestehen. Diese sind oft aus einem synthetischen Material gefertigt, das langlebig und wasserfest oder wasserdicht ist. Auf Sewunity.de wird geschildert, welche Stoffe weiterhin für draußen geeignet sind. Der Stuhl an sich besteht oft aus einem Polyrattan-Material und ist oft so gefertigt, dass er für den einfachen Transport wieder auseinander gebaut werden kann. So lässt er sich auch an Campingplätzen nutzen.

Belastbarkeit und Verarbeitung beachten

Hängesessel für den Innenbereich und Modelle für Terrassen sind in der Regel schwerer und größer als klassische Campingstühle. Laut komfortabel24.de ist die Belastbarkeit ebenfalls zu beachten, gerade dann, wenn eine Befestigung an der Decke oder einem Ast angestrebt wird. Dies gilt ebenfalls für den Fall, dass übergewichtige Menschen auf dem Sessel Platz finden möchten. Gerade für den Dauereinsatz im Außenbereich ist jedoch auch eine stabile Konstruktion zu beachten, um die Langlebigkeit des Möbelstücks sicherzustellen.

Da ein Hängesessel eine Stütze benötigt, um richtig zu hängen, werden viele Modelle mit einem Metallrahmen ausgestattet, an dem der Sessel aufgehängt werden kann. Dies ist für den Einsatz im Garten oder auf der Terrasse besonders praktisch – gerade, wenn keine Decke zur Anbringung vorhanden ist. Der Hängesessel kann mit einer Kette an dem Metallrahmen befestigt werden. Dieser weist oft einen stabilen Sockel auf, einen Arm (dieser reicht hoch genug über den Sessel) und einen Haken, an dem die Seile oder Ketten befestigt werden können. Die Aufhängung kann entsprechend variieren.

Stabilität ebenfalls ein wichtiger Faktor beim Einsatz eines Hängesessel auf der Terrasse

Der vertikale Arm ist in der Regel gebogen, um mehr Platz für die freie Aufhängung zu schaffen. Die Basis erstreckt sich in der Regel unter dem Stuhl für eine zusätzliche Stabilität. Zu den üblichen Materialien, die für die Konstruktion eines Hängesessels verwendet werden gehören Holz, Kunststoff, Metall und das bereits erwähnte Polyrattan-Korbgeflecht.

Die Wahl des Materials wirkt sich sowohl auf die Ästhetik des Stuhls als auch auf die Stabilität aus, obwohl die meisten Materialien langlebig genug sind, um dem Gewicht eines ausgewachsenen Erwachsenen standzuhalten. Viele Hängesessel sind eiförmig und verfügen über eine Polsterung an der Unterseite für mehr Komfort. Diese Form eignet sich für die gewöhnliche Sitzposition, wenn eine Person im Stuhl sitzt. Obwohl es noch andere Formen und Typen gibt, die bei richtigem Design genauso bequem sind, ist es hilfreich, den Komfort eines Hängesessels vor dem Kauf selbst zu testen.