Welche Brunnenpumpe ist die beste?

Mädchen gießt Blumen mit Brunnenwasser
Das Gießen mit Brunnenwasser kommt deutlich günstiger, als mit Frischwasser | Foto: witch999 / depositphotos.com

Möchten Sie Ihren Garten anstatt mit Frisch- und Trinkwasser lieber mit Brunnenwasser gießen? Wie kommt das Wasser allerdings aus dem Brunnen heraus und wann macht welche Brunnenpumpe Sinn? Diese und weitere Fragen rund um die Brunnenpumpe beantwortet Ihnen folgender Artikel.

Wie funktioniert eine Brunnenpumpe?

Jeder Brunnenpumpe liegt ein physikalisches Prinzip zugrunde: Sie arbeiten mit Unterdruck. Bei Unterdruck wird das Wasser angesaugt. Es gibt verschiedene Methoden, wie dieser notwendige Unterdruck erzeugt wird. Je nach Typ der Brunnenpumpe ist auch der Mechanismus, mit dem sie arbeitet, anders. Folgende Arten gibt es:

  1. Die Schwengelpumpe oder Kolbenpumpe
  2. Die Kreiselpumpe
  3. Die Jetpumpe
  4. Die Impellerpumpe

Welche Brunnenpumpe ist die richtige?

Während jede der bereits genannten Pumpen nach einem anderen Prinzip funktioniert, ist es zunächst wichtig zu ermitteln, für welchen Zweck Sie eine Brunnenpumpe benötigen. Die einzelnen Pumpentypen lassen sich nämlich noch in weitere Kategorien aufteilen.

  1. Gartenpumpen
  2. Tiefbrunnenpumpen
  3. Hauswasserwerke

Gartenpumpen eignen sich für Brunnen, die nur eine geringe Tiefe aufweisen. Dennoch sind sie nicht mit einer Regenfasspumpe zu verwechseln. Beträgt die Tiefe 8-9 Meter, sollten Sie zu einer Tiefbrunnenpumpe greifen. Alles darüber erledigt ein Hauswasserwerk für Sie.

Gartenpumpe, Tiefbrunnenpumpe oder Hauswasserwerk?

Bei der Gartenpumpe handelt es sich um eine Brunnenpumpe, die zur Gruppe der Kreiselpumpen gehört. Das bedeutet, sie macht sich die Zentrifugalkraft zunutze und erzeugt damit einen Unterdruck im Ansaugrohr. Ihre Vorteile liegen darin, dass sie sehr langlebig und robust ist. Zudem kann man sie preisgünstig erwerben.

Handelt es sich um einen tieferen Brunnen, sollten Sie zu einer Tiefbrunnenpumpe greifen. Diese ist bereits etwas kostspieliger, aber genauso einfach in der Anwendung. Sie wird direkt im Brunnen versenkt, wo sie das Wasser durch ein Ansauggitter direkt nach oben befördert.

Bei einem Hauswasserwerk handelt es sich um eine Brunnenpumpe, die etwas größer als eine Gartenpumpe ist. Sie verfügt über einen Druckschalter, welcher dafür sorgt, dass die Pumpe aktiviert wird. Das ist dann der Fall, wenn der Wasserstand im Gerät absinkt. Ein Hauswasserwerk ist immer mit einem Zwischenspeicher ausgestattet. Diese Brunnenpumpe eignet sich daher zur automatisierten Bewässerung des Gartens. Je nach Größe des Zwischenspeichers und der Leistung befindet sich der Preis im oberen Mittelfeld.

Nachteilig bei einem Hauswasserwerk ist lediglich, dass sie eine permanente Stromversorgung benötigt und nicht so flexibel einsetzbar ist wie eine Gartenpumpe, deren Standort man leicht verändern kann.

Was gilt es beim Kauf einer Brunnenpumpe zu beachten?

Bevor es also an den Kauf einer Brunnenpumpe geht, sollte man die Tiefe des Brunnens ermitteln, um zu entscheiden, ob es eine Garten- oder Tiefbrunnenpumpe oder ein Hauswasserwerk werden soll.

Haben Sie diesen Schritt erledigt, sollten Sie noch den Bedarf ermitteln. Im Klartext: Wie viele Abnehmer sollen gleichzeitig betrieben werden und welchen Druck benötigen diese? Im Zweifelsfall sollten Sie sich immer für ein Modell entscheiden, das etwas mehr Leistung bietet als notwendig.

Zudem sollten Sie sich überlegen, ob ein Kessel notwendig ist oder nicht. Meistens erweist sich dieser als ziemlich sinnvoll.

Brunnenpumpe – sinnvoll für mich?

Möchten Sie einen Brunnen zur Bewässerung Ihres Gartens auspumpen, müssen Sie zunächst herausfinden, wie tief dieser ist. So lässt sich die richtige Brunnenpumpe ermitteln. Während es eine Vielzahl an Möglichkeiten und Modellen gibt, wählen Sie am besten ein Gerät mit etwas mehr Leistung, um auf Nummer sicher zu gehen.

Quellen:

https://www.1a-pumpen.de/allgemein/welche-pumpe-fuer-meinen-brunnen/

https://wohnglueck.de/artikel/brunnenpumpe-ratgeber-37664

 

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