Das Büro auf dem eigenen Grundstück realisieren

Moderner Wohncontainer
Foto: membio / depositphotos.com

Es war bis ins Jahr 2019 für viele Arbeitnehmer nur ein schöner Traum – die Arbeit von zu Hause aus. Vor allem Angestellte in Bürojobs, bei denen teilweise schon lange die Möglichkeit bestanden hätte, zumindest einen Teil ihrer Arbeit aus den heimischen vier Wänden zu erledigen, haben diese Gelegenheit über viele Jahre hinweg schlichtweg nicht bekommen. Dann kam das Jahr 2020 und mit ihm ein Virus, dass die Arbeitswelt weltweit und auch in Deutschland nachhaltig veränderte. Denn auf einmal war es möglich, in vielen Berufen die Menschen von zu Hause aus arbeiten zu lassen.

Mama oder Papa am heimischen Küchentisch – die Kinder daneben im Homeschooling parallel zur elterlichen Arbeit – wurde eines der Bilder dieser Pandemie. Das hatte tatsächlich nicht nur Vorteile und mancher Arbeitnehmer, der vor der Pandemie nach Möglichkeiten des Arbeitens auf Distanz gerufen hatte, hatte nun schnell genug davon. Doch es blieben auch viele positive Faktoren hängen. Denn in Zeiten normaler Schule und Kinderbetreuung ist das Homeoffice für Eltern eine große Entlastung. Doch nicht nur für diese. Auch Singles und Paare können von dem Mehr an Unabhängigkeit und der besseren Flexibilität, die man bei der Arbeit aus den eigenen vier Wänden oft genießen kann, profitieren.

Bleibt die Frage, wie man die positiven Effekte dieses sich immer mehr verfestigenden Trends auch in Zukunft weiter fördern und die negativen Nebeneffekte möglichst stark abbauen kann. Wir von Terrasse-und-Garten.net haben uns dazu einmal ein paar Gedanken gemacht und einige interessante und spannende Ideen hier für Sie zusammengefasst.

Eine der größten Gefahren des Homeoffice – Arbeit und Privates verwachsen immer mehr

Es ist einer der Faktoren, den viele Arbeitnehmer aus dieser in Erinnerung behalten haben: Die klare Abgrenzung zwischen privater Zeit und beruflicher Zeit wird im Homeoffice deutlich verschwommener. Das hat Vorteile – die kurze Runde mit dem Hund durch den Garten, dem Kind mit einem Auge bei den Hausarbeiten helfen oder auch mal eben dem ganz Kleinen was zu essen machen.

Doch genau hier liegt eben auch eine große Schwäche des Homeoffice. Denn man nimmt die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes mit nach Hause. Die meisten Arbeitnehmer im Homeoffice machen mehr Überstunden als ihre Kollegen im Büro. Selbst in Zeiten, in denen man nicht eingestempelt ist, wird zuweilen „mal eben“ das Diensthandy abgenommen – die totale Erreichbarkeit für Kollegen und Vorgesetzte kann ein Faktor sein, der mit der Zeit an den Nerven zerrt.

Selbst das Statistische Bundesamt ist in einer Ausarbeitung zum Thema Arbeitsqualität im Homeoffice auf diese Vor- und Nachteile eingegangen. In Zeiten steigender Burnout-Zahlen kann eine solche Entwicklung natürlich eine Menge Gefahren bergen. Dabei kann gerade die Möglichkeit der Arbeit von zu Hause aus auch echte Chancen mitbringen – auch für Personen, die sich keine Gedanken über die Vereinbarkeit von Kindererziehung bzw. von Familie mit Beruf machen müssen.

Grenzen sind wichtig – so können Sie Arbeit und privat auch zu Hause trennen

Viele Betroffene haben die Erfahrung gemacht, dass eine räumliche Trennung für sie enorm wichtig ist. Wer zum Feierabend die Möglichkeit hat, eine Tür zu schließen und die Arbeit, den Stress und den Ärger des Arbeitstages in diesem Raum zu lassen, dem fällt es leichter, sich im Feierabend zu entspannen. Tatsächlich ist die Arbeit am Küchentisch eher problematisch, wenn es um eine ausgewogene Work-Life-Balance geht.

Doch was tun, wenn im Haus selbst kein separater Raum zur Verfügung steht, in dem Sie Ihr Büro einrichten könnten? Eine spannende Lösung kann ein Büro im Garten sein. Natürlich können Sie Ihren Schreibtisch nicht einfach auf dem heimischen Rasen aufstellen – aber wer ausreichend Platz im Garten hat, kann über die Anschaffung eines Bürocontainers für den heimischen Garten nachdenken.

Für Selbstständige und Freiberufler ist es sogar möglich, hier die Kosten für die Beschaffung und Aufstellung des Containers von der Steuer abzusetzen. Gerade Menschen, die im eigenen Gewerbe von zu Hause aus arbeiten möchten, aber nicht über ausreichend Platz im Haus verfügen, können von einem solchen Container profitieren. Denn die Kosten für die Anmietung eines Büroraums in der Nähe der eigenen vier Wände machen die Anschaffung eines solchen Containers sogar zu einer eher günstigen Variante.

Wer besonders viel Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance legt, kann neben dem Container fürs heimische Grün direkt auch über eine Sauna im Garten nachdenken – hier können Sie perfekt abschalten und den Arbeitsstress des Tages einfach vergessen.

Schon gewusst?

Ein Container gilt als fliegender Bau und ist genehmigungsfrei, wenn er nur für drei bis maximal sechs Monate aufgestellt wird. Sollten Sie planen, Ihr Büro dauerhaft in den heimischen Garten zu verlegen, muss vor der Aufstellung des Containers eine entsprechende Baugenehmigung her. Soweit die notwendigen Abstandsregelungen beachtet werden, dürfte das aber in den meisten Kommunen kein Problem darstellen.

Fazit: Homeoffice bietet viele Chancen – wichtig ist nur die Abgrenzung

Schaffen Sie räumliche Grenzen und definieren Sie klare Arbeitsbereiche, damit das Private privat bleibt. Ein Büro im Grünen kann dabei eine perfekte Möglichkeit sein.

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