Gartensauna anschaffen – das muss man wissen

Gartensauna
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Eine Sauna für den eigenen Garten ist der Traum vieler Menschen, die ihre Privatsphäre während des Schwitzens im Holzhaus lieben. Man kann die Gartensauna besuchen, wann und solange man möchte – und das ganz ohne fremde Menschen, die das Gleiche vorhaben. Aber auf was müssen Anhänger des Saunierens achten, wenn Sie sich den Traum von der eigenen Gartensauna erfüllen wollen?

Diese Möglichkeiten bieten sich Gartenbesitzern heute

Wer kreativ und handwerklich ambitioniert ist, kann sich eine Sauna in Eigenregie bauen. Anleitungen für dieses Vorhaben gibt es im Netz zuhauf. Allerdings müssen unerfahrene Bastler mit dem einen oder anderen Fehltritt rechnen, dessen Ausgleich Zeit und Geld kostet.

Auf Anhieb funktioniert es bei den wenigsten Eigenbauten. Dafür hat man nach der Durchführung dieses spannenden Projekts ein echtes Unikat im Garten!

Alternativ zum Eigenbau schafft man sich eine Fasssauna an. Diese wird fix und fertig geliefert oder Gartenbesitzer erhalten ein Komplettpaket, welches sie nach Anleitung im Garten zusammenbauen. Der Vorteil: Man spart jede Menge Zeit, die man hätte in die Planung und die Anschaffung der einzelnen Elemente hätte investieren müssen.

Eine Fasssauna ist deshalb sehr praktisch, weil man sie mit einem passenden Anhänger sogar flexibel mitnehmen kann – auf den Campingplatz zum Beispiel! Außerdem spart sie aufgrund ihrer Form Platz und sieht einfach urig aus.

Der Klassiker unter den Gartensaunas: das Saunahaus. Diese Gartensauna sieht aus wie ein kleines Holzhaus mit vier Wänden, einem Dach und einem Boden. In der Regel bestehen alle Elemente aus Holz. Türen und Fenster werden nach Belieben eingebaut; Gleiches gilt für das Interieur.

Das sollte man in puncto Baurecht beachten

Steht der Entschluss fest und man möchte den Bau der eigenen Gartensauna in die Tat umsetzen, muss man sich zuerst mit dem Baurecht auseinandersetzen. Die Baugenehmigung benötigt man nicht nur für Gartenschuppen, sondern auch für Sauna und Co. Ob eine offizielle Genehmigung vom Bauamt eingeholt wird, hängt in erster Linie von der Größe der Sauna ab.

Bis zu welchen Maßen eine Gartensauna als genehmigungsfrei gilt, kommt auf die individuelle Vorgabe des Bundeslandes an. Während man in manchen Bundesländern bereits ab einer Größe von 10 Kubikmetern eine Genehmigung braucht, darf man andernorts Saunas bis zu einer Größe von 70 Kubikmetern bauen, ohne vorher um Erlaubnis zu bitten.

Neben der Größe spielt der Standort der Sauna eine Rolle. Befindet sich das Grundstück innerhalb eines bebauten Gebietes? Oder soll der Bau außerhalb von einer Ortschaft in einem Außenbereich realisiert werden – dann sind die Regeln meist großzügiger auszulegen.

Was man in Sache Fundament vorab bedenken muss

Damit eine Gartensauna lange hält und stabil bleibt, ist ein Fundament unerlässlich. Das Fundament schafft einen soliden Grund, sorgt dafür, dass die Sauna geradesteht und hält Feuchtigkeit vom Bau ab.

Gartenbesitzer haben die Möglichkeit, das Fundament entweder aus Pflastersteinen oder aus Betonplatten zu bauen. Hierfür muss zuerst der Boden so vorbereitet werden, dass ein planer Untergrund entsteht. Baut man das Fundament an einer Stelle, die ohnehin gerade ist, hat man es später leichter.

Wer es sich besonders einfach machen möchte, kann Gehwegplatten als Fundament nutzen (Lesetipp: Terrassenstegplatten). Die einzelnen Platten sollten mindestens 30 mal 30 Zentimeter groß sein und stabil. Diese Art des Fundaments eignet sich nur für kleine, leichte Fasssaunas. Wer unsicher ist, sollte den Bau des Fundaments entweder mit dem Hersteller der Sauna absprechen oder eine Baufirma beauftragen.

Was alles installiert werden muss

Wenn das Fundament steht und die Gartensauna angeliefert oder selbst gebaut wurde, kommt ein anderes, wichtiges Thema auf den Saunabesitzer zu: die Installation von Wasser und Strom. Wer hier bereits eine Gartenbewässerung besitzt, kann diese oft bequem erweitern.

Wird die Sauna durch ein Holzfeuer geheizt, muss ein Schornsteinfeger den Rauchabzug begutachten und abnehmen. Der Schornstein wird nicht nur beim neuen Bau, sondern in regelmäßigen Abständen geprüft.

Wer lieber auf einen elektrischen Saunaofen zurückgreifen möchte, muss ausreichend viele Steckdosen installieren. Manchmal sollte besser ein Starkstromanschluss gelegt werden!

Wenn es sich anbietet, weil sich ein Wasseranschluss in der Nähe befindet, kann man die Gartensauna mit fließendem Wasser versorgen. Das ist aber kein Muss, weil das Wasser mittels eines Eimers oder durch eine Regentonne genauso gut in die Gartensauna transportiert werden kann.

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