Schnell zum Lieblingsplatz im Garten

gemütliche Terrasse
Foto: annalise17 via Twenty20

Die Terrasse ist der Mittelpunkt im Garten und die Verbindung des heimischen Grüns mit dem Haus oder Wohnung. Auf der Terrasse spielt sich auch vieles ab. Dort kann herrlich im Liegestuhl entspannen oder mit der Familie grillen und die lauen Sommerabende genießen. Eine Terrasse kann von jedem geübten Hobby-Handwerker angelegt werden. Bei der Planung sollte allerdings das ein oder andere bedacht werden damit der Lieblingsplatz für langanhaltende Freude sorgt.

Durchdachte Planung ist wichtig

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Eine Terrasse sollte immer zum Haus und dem angrenzenden Garten passen. Nur so entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Je nach Form des Grundstücks kann eine Terrasse rund oder eckig sein. Sie kann aber auch quadratisch, länglich oder um eine Hausecke verlaufen. Zudem können die Bewohner entweder ebenerdig vom Haus auf den Außenbereich gehen oder über Stufen.

Eine erhöhte Terrasse etwa verschafft einen guten Rundumblick über den gesamten Garten. Eine tiefergelegte Terrasse sieht dagegen mit Blumenkästen oder -beeten gemütlich aus. Zudem sollte die Terrasse von der Größe eine angemessene Proportion zwischen Haus und Grün haben. Kleinere Terrassen lassen sich darüber hinaus schwerer mit Möbeln bestücken, zu große Fläche wirken dagegen oft leer und ungemütlich.

Zudem sollte abgewogen werden, wofür eine Terrasse benötigt wird – zum Beispiel, ob viel Platz zum Spielen der Kinder nötig oder eine Outdoor-Küche geplant ist.

Die Terrasse wird meist von Süden nach Westen ausgerichtet. Bei Südterrassen ist die Sonneneinstrahlung am besten. Eine Terrassenüberdachung ist hier ebenso sinnvoll, wie bei Westterrassen, die vor allem am Abend noch Sonne haben. Ansonsten ist im Sommer die Hitze groß und Auf Ostterrassen lässt sich allerdings bei aufgehender Sonne sogar schön frühstücken.

Aber die Lage hängt natürlich auch vom Standort des Hauses und dem Ausgang und Eingang zur Terrasse ab. Auch Bäume oder Nachbarhäuser müssen bei der Planung bedacht werden.

Der beste Terrassenbelag

Bei der Auswahl des Terrassenbelags stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Ob Holz, WPC, Naturstein, Klinker, Keramikplatten oder Betonstein – jeder Belag hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist bei der Auswahl, dass der jeweilige Belag auch alltagstauglich ist. Er sollte sich bei Sonneneinstrahlung nicht zu stark erhitzen und robust gegen Witterungseinflüsse sein. Auch sollte beachtet werden, dass einige Terrassenbeläge sehr pflegebedürftig sind. Holz zum Beispiel sieht schön und lebendig aus, ist aber sehr pflegeintensiv. Zudem verwittert er schnell. So müssen die Holzdielen nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden. WPC-Elemente müssen dagegen kaum gepflegt werden und sind darüber hinaus schnell verlegt, wirken aber künstlich und halten auch auf Dauer nicht so viel aus. Keramikfließen lassen sich sehr gut sauber halten. Dafür rutscht man auf ihnen bei Nässe sehr leicht aus.
Natursteinfließen sehen sehr schön aus, können aber über die Jahre zerkratzen und verschmutzen auch schnell. Betonstein dagegen gibt es in unterschiedlichen Optiken und Oberflächen. Sie sind äußerst robust gegen Witterungseinflüsse und bedürfen kaum der Pflege. Aufgrund des Gewichts sind sie allerdings nicht so einfach zu verlegen.

Wichtig ist, dass die Terrasse nach Möglichkeit einen festen Unterbau aus Holz oder Beton erhält. Nur so ist für ausreichend Stabilität gesorgt. Zudem sollte bei der Verlegung auf ein ausreichendes Gefälle geachtet werden. Denn dann kann Regenwasser gut abfließen und die Terrasse trocknet schneller ab.
Auch die Terrassenplatten sollten fest verlegt werden. Denn spätestens, wenn Schädlinge bekämpft werden müssen, weil sich die schwarze Wegameise unten den Terrassenplatten angesiedelt hat, ärgert man sich über die Verlegung im Sandbett. (Lesetipp: Ameisen bekämpfen).

Optimaler Sicht- und Sonnenschutz

Neben dem Belag sind noch andere Faktoren für eine Wohlfühlterrasse wichtig. So gibt es für den effektiven Sonnenschutz verschiedene Möglichkeiten. Der Klassiker ist die Markise, die es mit Hand- oder Automatikbetrieb gibt. Ein Sonnenschirm kann dagegen flexibel platziert werden. Schön und luftig wirkt ein Sonnensegel.
Darüber hinaus kann auch ein festes Dach aus Holz, Aluminium oder Glas gebaut werden. Ganz natürlich wirkt eine Pergola, die im Sommer mit Kletterpflanzen oder Trauben berankt ist. Am liebsten möchte man auf seiner Terrasse ungestört sein und neugierige Blicke von außen fernhalten. Darum sollte auch über einen Sichtschutz nachgedacht werden. Hier bieten sich etwa Rankgitter aus Holz. Diese halten auch den Wind ab.